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Polizei-News Ulm, 28.04.26: Bad Buchau - Betrug durch falschen Mitarbeiter einer Softwarefirma am Samstag

Raub für das Presseportal Bild: Adobe Stock / pattilabelle

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Am Nachmittag surfte die Seniorin im Internet. Sie bekam mehrere Meldungen und anschließend kam es zu unerwarteten Störungen auf ihrem Laptop. Ein Pop-up-Fenster öffnete sich und sie wurde aufgefordert, eine Mobilfunknummer des Störungsdienstes anzurufen. Die Frau rief die Nummer an. Am anderen Ende der Leitung meldete sich der vermeintliche Mitarbeiter eines Softwareunternehmens. Die Seniorin schenkte dem Unbekannten Glauben und ermöglichte ihm einen Fernzugriff auf den PC. Durch geschickte Gesprächsführung erlangte der Betrüger einen Online-Zugang zum Banking Portal der Seniorin und führte innerhalb kurzer Zeit mehrere Überweisungen auf unterschiedliche Empfängerkonten aus. Da nur eine Überweisung im unteren vierstelligen Bereich erfolgreich war, verlangte der Unbekannte zusätzlich noch Codes von digitalen Gutscheinkarten. Die hatte die Frau wohl während der rund einstündigen Aktion besorgt und dem Betrüger am Telefon übermittelt. Erst da dämmerte es der Seniorin, dass sie einem Betrüger aufgesessen war. Die Frau erstattet am Montag Anzeige bei der Polizei Bad Schussenried. Die Beamten haben nun die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei rät:

  • Geben Sie auf keinen Fall private Daten heraus. Zum Beispiel

Bankkonto- oder Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten.

  • Gewähren Sie einem Unbekannten niemals Zugriff auf Ihren

Rechner, wie beispielsweise mit der Installation einer "Fernwartungs-Software". Wenn Sie bereits Opfer wurden:

  • Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn

herunter.

  • Ändern Sie über einen "nicht infizierten" Rechner unverzüglich

möglicherweise bekanntgewordene Passwörter.

  • Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das

"Fernwartungs-Programm" auf Ihrem Rechner löschen

  • Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf,

deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sein können.

  • Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits

durch Betrüger getätigte Zahlungen zurückholen können.

  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
  • Sollten Sie im Zusammenhang mit dem Firmennamen "Microsoft"

betrogen worden sein, können Sie den Betrug oder den Versuch des Betrugs zusätzlich bei Microsoft melden:

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Ulm vom 28.04.2026 gegen 10:43 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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