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Polizei-News Schiltach, 13.04.26: "Falsche Polizeibeamte" scheitern mit Betrugsversuchen - Hinweise der Polizei

Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / Christoph Reichwein

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Am Freitagnachmittag haben sogenannte "falsche Polizeibeamte" versucht, mehrere Personen zu schädigen - in allen Fällen durchschauten die Geschädigten die Betrugsmasche.

In der Zeit von 15:00 Uhr bis 18:30 Uhr riefen die unbekannten Täter bei einer Vielzahl von Anwohnern aus Schiltach und Fluorn-Winzeln an und gaben sich dabei als Polizeibeamte aus. Die Anrufer berichteten von angeblichen Einbrüchen in der Nachbarschaft und erkundigten sich nach den Sicherungsverhältnissen der Häuser. Glücklicherweise erkannten alle Angerufenen die Betrugsmasche der "falschen Polizeibeamten", legten auf und verständigten die echte Polizei. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Betrügern aufgenommen.

Bei Anrufen von sogenannten "falschen Polizeibeamten" rät die Polizei dringend, sofort aufzulegen. Die Polizei und andere Amtsträger fragen nicht nach Wertsachen und fordern auch kein Geld!

Sollten Sie einen Anruf eines solchen angeblichen Polizisten oder Amtsträgers erhalten, legen Sie auf und wählen Sie den Polizeinotruf 110.

Haben die Betrüger Sie dazu gebracht, Bargeld und Wertgegenstände bei einer Bank abzuholen, nehmen Sie die Hinweise der Bankmitarbeiter, dass es sich um einen Betrug handeln könnte, ernst und hinterfragen Sie die Situation - auch wenn Sie in Sorge um Ihre Angehörigen sind.

Am ehesten lässt sich der Anruf eines Telefonbetrügers durch das Löschen des Telefonbucheintrags vermeiden, da die Täter dort in der Regel nach Vornamen suchen, die vermeintlich älteren Menschen zugeordnet werden.

Informationen zum Ändern oder Löschen von Telefonbucheinträgen sowie weitere Tipps und Hinweise finden Sie auf der Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention zum Thema "Betrug durch falsche Polizisten" unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/

Sollten Sie selbst nicht die Möglichkeit haben, die Informationen einzusehen, herunterzuladen oder auszudrucken, bitten Sie Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn um Hilfe oder wenden Sie sich an Ihr örtliches Polizeirevier.

Sensibilisieren Sie insbesondere ältere Menschen in Ihrem Umfeld für diese Betrugsmasche.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Konstanz vom 13.04.2026 gegen 12:20 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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