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Polizei-News Lüneburg, 25.03.26: Polizei warnt vor Betrugsfall im Raum, Phishing-Seiten fangen Daten ab, Tipps zum Schutz vor Betrügern

Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marijan Murat

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Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen

Auf Online-Verkaufsplattformen lauern Betrüger. Das ist soweit bereits seit Jahren bekannt. In den vergangenen Monaten ist es in der Region jedoch vermehrt zu Betrugsdelikten gekommen, indem bei Verkaufsangeboten die Daten von den Geschädigten abgegriffen wurden. Dabei entstanden hohe Vermögensschäden.

Diese Art des Onlinebanking-Betruges wurde zumeist auf Kleinanzeigenportalen festgestellt. Dabei melden sich die Betrüger auf eingestellte Artikel bei den Verkäuferinnen und Verkäufern. Dies geschieht zumeist kurz nach Einstellung des Artikels. Anschließend wird ohne Verhandlung ein Link oder ein QR-Code zugesandt. Hinter diesen Links/QR-Codes öffnet sich eine täuschend echte Seite der Verkaufsplattform, um den Bezahlungsvorgang "sicher" zu gewährleisten. Dabei handelt es sich um so genannte "Phishing-Seiten", bei denen die Daten der Betroffenen abgefragt werden. Diese Internetseiten sehen größtenteils aus wie die originalen Seiten. Mit den eingegebenen Daten erlangen die Betrüger anschließend das Vermögen der Verkäufer. Sobald Geldbeträge ins Ausland überwiesen wurden, gestaltet sich der Rückerhalt meist als schwierig. Gleiches Vorgehen erfolgt auch wenn die Kontaktaufnahme zu den Artikeln über E-Mail oder WhatsApp erfolgt.

Die Polizei gibt in diesem Zusammenhang folgende Handlungshinweise bei der Nutzung von Online-Verkaufsportalen:

  • Klicken Sie keine Links an, die Ihnen im Zusammenhang mit Kaufabwicklungen zugesandt werden.
  • Nutzen Sie ausschließlich die offiziellen Bezahlfunktionen der jeweiligen Verkaufsplattform.
  • Geben Sie sensible Bankdaten oder TAN niemals auf externen Internetseiten ein.
  • Prüfen Sie vor jeder TAN-Freigabe genau, welcher Auftrag tatsächlich autorisiert wird.
  • Informieren Sie bei verdächtigen Abbuchungen sofort Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Ihrer Polizei.

In Bezug auf "Kleinanzeigenportale":

  • Absender der Mail überprüfen. Nur den Anzeigenamen zu überprüfenreicht nicht (ist frei wählbar), es muss die Absende-Adresse überprüft werden.

  • Die enthaltenen Links bzw. QR-Codes überprüfen: das Halten des Mauszeigers über den Button zeigt den Link an, falls schon geöffnet ist der Link in der Adresszeile sichtbar.

  • Eine "Sicher Bezahlen" - Methode erfordert niemals die Eingabe der Zugangsdaten zum Onlinebanking (Nutzername und Passwort), es wirdausschließlich die IBAN abgefragt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen vom 25.03.2026 gegen 09:51 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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