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Polizeieinsatz Dachau, 20.03.2026: Betrüger geben sich als Polizeibeamte aus und erbeuten 17.000 Euro in einem Kochtopf - Kriminalpolizei warnt vor anhaltender Betrugsmasche und bittet um Zeugenhinweise

Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / onw-images / Enrique Kaczor

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Für Odelzhausen, Landkreis Dachau hat die Polizei eine aktuelle Meldung veröffentlicht. In dieser heißt es:

Am gestrigen Nachmittag gelang es Betrügern, eine 42-jährige Frau aus Odelzhausen mit der überregionalen Betrugsmasche des falschen Polizeibeamten zur Übergabe von Bargeld in Höhe von ca. 17.000 Euro zu bringen. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise.

In den Nachmittagsstunden des 19.03.2026 erhielt die Frau einen Anruf einer Betrügerin. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es dieser zusammen mit einem weiteren Betrüger, ihr glaubhaft zu erzählen, dass es in der Nachbarschaft zu Raubüberfällen gekommen sei und sie zur Ergreifung der Täter ihre Mithilfe benötigen. Hierzu solle sie ihr zu Hause aufbewahrtes Geld in einen Kochtopf geben, diesen auf dem Parkplatz des Supermarktes in der Rudolf-Diesel-Straße 9 unter ihr Fahrzeug legen und anschließend wieder nach Hause fahren. Dieser Aufforderung kam die Frau nach und packte dazu den Kochtopf in eine Stofftasche. Diese ist innen kariert und auf der Außenseite mit Bildern von VW-Bussen bedruckt.

Zu Hause erhielt sie abschließend die Mitteilung, dass durch ihre Mithilfe nun zwei Täter gefasst werden konnten. Erst am Abend kamen ihr Bedenken und sie rief die Notrufnummer der Polizei an, welche sie über die Betrugsmasche informierte.

Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck übernommen. Diese bittet Zeugen, welche Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen auf dem Supermarktparkplatz geben können, sich unter der Telefonnummer 08141 612-0 zu melden.

Um nicht auch Opfer eines Betrugs zu werden, rät die Kriminalpolizei:

  • Seien Sie grundsätzlich misstrauisch bei derartigen Anrufen!

  • Gelegentlich wird auf Telefondisplays durch einen technischen Trick die Nummer 110 angezeigt. Beachten Sie hierzu, dass die Polizei Sie niemals unter der Notrufnummer 110 anruft!

  • Beenden Sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten bzw. Informationen über vorhandene Wertgegenstände oder Bargeld preiszugeben!

  • Gehen Sie nicht auf Forderungen zur Überweisung oder Übergabe von Geldbeträgen ein!

  • Die echte Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen!

  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen!

  • Rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei unter einer dem Telefonbuch entnommenen Telefonnummer an, in eiligen Fällen auch unter der Notrufnummer 110 - benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, sonst landen Sie möglicherweise wieder bei den Betrügern!

  • Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit: Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis!

  • Sprechen Sie auch mit Ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie sie vor dem Vorgehen der Täter!

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Nord. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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