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Polizei-News Fulda, 12.03.26: Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Fulda und des Polizeipräsidiums Osthessen

Raub für das Presseportal Bild: Adobe Stock / wellphoto

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Bilanz nach einem Jahr Waffenverbotszone in Fulda

Fulda. Am 01. März 2025 wurde im Innenstadtbereich von Fulda die Waffen- und Messerverbotszone eingeführt. Die Stadt Fulda und das Polizeipräsidium Osthessen ziehen nach einem Jahr eine positive Bilanz. In ausgewiesenen Bereichen der Stadt gelten strenge Verbote für das Führen von Waffen und Messern. Die Maßnahme wurde zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit und zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität in den innerstädtischen Bereichen ins Leben gerufen.

Prävention spielt eine große Rolle

Waffenverbotszonen haben eine hohe präventive Wirkung. Sie eröffnen der Polizei und den Ordnungsbehörden zusätzliche Kontrollmöglichkeiten. Durch die Sicherstellung von verbotenen Waffen und waffenähnlichen Gegenständen wird die Gefahr der Begehung von Straftaten unter Verwendung von Waffen unmittelbar reduziert. Zudem führt die erhöhte Kontrolldichte in der Waffenverbotszone auch zu Abschreckungseffekten. Kontrollmaßnahmen in der Waffen- und Messerverbotszone sowie weitere Maßnahmen tragen grundsätzlich dazu bei, die Innenstadt von Fulda für die Menschen noch sicherer zu machen.

Häufige Kontrollen

Ein wichtiger Bestandteil der Waffenverbotszone ist die verstärkte Präsenz der Polizei und Stadtpolizei in den betroffenen Bereichen. In den letzten zwölf Monaten wurden regelmäßig verstärkte Personenkontrollen durchgeführt.

So kontrollierte die Polizei Fulda gemeinsam mit dem Hessischen Polizeipräsidium für Einsatz und der Stadtpolizei Fulda insgesamt 1632 Personen. Im Rahmen dieser Kontrollen wurden insgesamt 40 Verstöße gegen die Waffen- und Messerverbotszone festgestellt. In sechs Fällen mussten Strafverfahren und in 34 Fällen Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden. Insgesamt wurden 43 Gegenstände sichergestellt, wovon der überwiegende Teil Messer ausmachte.

Positives Feedback

Insbesondere bei Bürgergesprächen erhielten die Kolleginnen und Kollegen in der deutlichen Mehrheit ein positives Feedback. Die vermehrten Kontrollen und die damit erhöhte Polizeipräsenz im innerstädtischen Bereich werden von vielen Bürgerinnen und Bürgern begrüßt und tragen zu einem steigenden Sicherheitsgefühl bei.

Dazu stellt auch Bürgermeister Dag Wehner fest: "Die Zahlen aus dem ersten Jahr und die Anzahl der sichergestellten Waffen belegen, dass es sinnvoll war, mit der Waffenverbotszone eine Möglichkeit zu schaffen, in der Fuldaer Innenstadt auch ohne konkreten Anlass Kontrollen durchzuführen.Die bewährte Zusammenarbeit von Stadtpolizei und Landespolizei trägt auch hier Früchte und erhöht die Sicherheit bei den Bürgerinnen und Bürgern."

Blick in die Zukunft

Die Stadt Fulda zeigt sich zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen und hat angekündigt, die Waffenverbotszone auch weiterhin aufrechtzuerhalten. Auch Polizeipräsident Michael Tegethoff zieht ein positives Fazit und zeigt sich entschlossen: "Auch wenn es keine hundertprozentige Sicherheit gibt - unsere Kontrollen zeigen Wirkung. Jedes sichergestellte Messer oder jeder gefährliche Gegenstand kann nicht mehr als mögliches Tatmittel eingesetzt werden. Zudem wird das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung verbessert. Weil die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger für uns an oberster Stelle steht, werden wir die Kontrollen fortsetzen."

Johannes Heller,

Stadt Fulda,Pressesprecher,0661/102-1004

Jonas Trabert,

Polizeipräsidium Osthessen,Pressesprecher,

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Osthessen vom 12.03.2026 gegen 10:00 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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