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Polizei-News Dessau-Roßlau, 11.03.2026: Erfolgreicher Einsatz gegen Wohnungseinbrecher – sechs Täter in Haft (Bayern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Berlin)

Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Swen Pförtner

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Für den Landkreis Dessau-Roßlau hat die Polizei eine neue Meldung herausgegeben. In dieser heißt es:

Die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau und Beamte des Polizeireviers Wittenberg führen seit mehreren Monaten intensive Ermittlungen im Zusammenhang mit Wohnungseinbruchsdiebstählen.

In der Zeit von September 2024 bis März 2026 kam es zu 87 Wohnungseinbruchdiebstählen im Landkreis Wittenberg sowie einer Vielzahl weiterer Einbrüche entlang der A9 - auch über die Grenzen des Bundeslandes Sachsen-Anhalt hinaus.

Die Straftaten wurden in den Bundesländern Bayern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Brandenburg verübt.

So ereigneten sich u. a. folgende Wohnungseinbruchsdiebstähle:

Am 01.03.2025 in der Zeit von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr sollen unbekannte Täter durch Aufhebeln eines Fensters in ein Einfamilienhaus in einem Ortsteil von Oranienbaum-Wörlitz eingedrungen sein und einen Tresor entwendet haben. Im Tresor hätte sich Bargeld in einem mittleren fünfstelligen Betrag sowie persönliche Dokumente befunden. Weiterhin sollen die Täter ein Kfz vom Grundstück entwendet haben. Das Kfz wurde später in Tatortnähe aufgefunden.

Am 11.11.2025 seien unbekannte Täter in der Zeit von 17:20 und 18:00 Uhr durch Aufhebeln einer Eingangstür in ein Einfamilienhaus in einem nördlichen Ortsteil der Lutherstadt Wittenberg gewaltsam eingedrungen. Die Täter hätten die Räumlichkeiten des Einfamilienhauses durchsucht und daraus u. a. Schmuck, Gold und Parfüm entwendet.

Am 22.11.2025 zwischen 19:50 Uhr und 20:45 Uhr sollen die Täter mittels eines am Tatort befindlichen Gartengerätes die Hauseingangstür eines Einfamilienhauses in einem Ortsteil der Gemeinde Kyffhäuserland (Thüringen) aufgebrochen haben. Es sind sämtliche Schränke durchsucht worden.

Am 28.11.2025 zwischen 14:40 Uhr und 17:00 Uhr sollen die Täter durch Einschlagen eines ebenerdigen Fensters in ein Einfamilienhaus in einem Ortsteil von Grimma (Sachsen) eingedrungen sein. Im Haus hätten sie sodann sämtliche Räumlichkeiten durchsucht und Schmuck im fünfstelligen Wert entwendet.

Am 29.11.2025 zwischen 16:30 Uhr und 20:30 Uhr wären die Täter in ein Einfamilienhaus in der Gemeinde Heideland (Thüringen) eingebrochen, indem sie ein ebenerdiges Fenster aufhebelten. Zuvor sei bereits mittels Schraubendreher versucht worden, die Eingangstür aufzuhebeln. Anschließend sollen die Räumlichkeiten durchsucht und Goldschmuck sowie etwas Bargeld entwendet worden sein.

Am 18.12.2025 zwischen 15:00 Uhr und 18:00 Uhr seien die Täter durch Aufhebeln eines Kellerfensters in das Innere eines Einfamilienhauses in Bad Klosterlausnitz (Thüringen) gelangt. In der Folge hätten diese sämtliche Räumlichkeiten durchsucht und Bargeld sowie Goldschmuck entwendet.

Am 19.12.2025 zwischen 17:50 Uhr und 19:45 Uhr seien die Täter über ein angekipptes Fenster in ein Einfamilienhaus in einem Ortsteil der Gemeinde Wermsdorf (Sachsen) gelangt. Das gesamte Objekt sei dann in weiterer Folge nach Stehlgütern durchsucht worden. Unter anderem soll ein Wertgelass mit Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich sowie weiteres im Haus aufbewahrtes Bargeld, ebenfalls im fünfstelligen Bereich, entwendet worden sein.

Am 30.12.2025 etwa zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr sollen die Täter durch Aufhebeln eines ebenerdigen Fensters in ein Einfamilienhaus in einem Ortsteil der Stadt Kemberg gelangt sein. Das gesamte Objekt sei in weiterer Folge nach Stehlgütern durchsucht worden sein. In der Folge soll eine Gelenktasche mit Briefmarken und Goldschmuck entwendet worden sein.

Das Polizeirevier Wittenberg richtete am 08.04.2025 eine Ermittlungsgruppe - bestehend aus vier Bediensteten - zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität ein.

Durch intensive Ermittlungen konnte der Tatverdacht gegen eine Gruppe von derzeit 13 Personen im Alter von 20 bis 47 Jahren erhärtet werden. Alle Beschuldigten besitzen die rumänische Staatsbürgerschaft.

Die Wohnsitze bzw. die aktuellen Aufenthaltsorte der Beschuldigten verteilen sich auf die Bundesländer Berlin, Sachsen- Anhalt (Halle/Saale) und Sachsen (Leipzig).

Im Zusammenwirken mit der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau und dem Amtsgericht Dessau-Roßlau konnten insgesamt 11 Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt und mehrere Haftbefehle erlassen werden.

Am 10.03.2026 wurde in Kooperation mit den Bundesländern Sachsen und Berlin ein länderübergreifender Einsatz durchgeführt und alle Durchsuchungsbeschlüsse in Berlin, Leipzig und Halle (Saale) vollstreckt.

Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen konnten in Berlin drei Beschuldigte im Alter von 20, 27 und 41 Jahren aufgrund der durch das Gericht zuvor erlassenen Haftbefehle festgenommen werden. Nach Vorführung vor dem Amtsgericht Tiergarten und Verkündung der Haftbefehle erfolgte die Verbringung in eine Justizvollzugsanstalt.

Darüber hinaus erfolgten aufgrund jüngster Tatbeteiligungen die vorläufigen Festnahmen dreier weiterer Männer (30, 38 und 47 Jahre) in Berlin. Die Beschuldigten hielten sich abwechselnd an Anschriften in Halle (Saale) und Berlin auf. Nach Haftantragstellung der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau und erlassenen Haftbefehlen durch das Amtsgericht Dessau-Roßlau, erfolgte am 11.03.2026 die Vorführung am Amtsgericht Berlin Tiergarten. Dieses verkündete Untersuchungshaftbefehle gegen die weiteren drei Beschuldigten und ordnete die Untersuchungshaft an. Alle Beschuldigten befinden sich in Justizvollzugsanstalten.

Im Rahmen der Durchsuchungen konnten an allen Durchsuchungsobjekten umfangreiche Beweismittel aufgefunden und sichergestellt werden. Neben Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich und Tatbekleidung wurden mehrere hochwertige Fahrzeuge (u. a. Fahrzeuge der Marke Porsche und Audi), Schmuck und Münzen, hochwertige Bekleidung, zahlreiche Mobiltelefone, KFZ-Kennzeichen, Fahrzeugschlüssel sowie mehrere Schusswaffen aufgefunden und beschlagnahmt.

In den Einsatz waren Polizeikräfte aus Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt eingebunden. Darunter auch Spezialeinheiten der Bundesländer Berlin und Sachsen-Anhalt. Insgesamt waren fast 300 Polizeibeamtinnen und -beamte im Einsatz.

Der Leiter des Revierkriminaldienstes des Polizeireviers Wittenberg, Kriminalrat Daniel Eckert, äußert sich nach dem Einsatz:

„Durch die enge länderübergreifende Polizeiarbeit ist der Polizei ein Erfolg gegen eine professionell und bundesweit agierende Tätergruppierung gelungen. Wir hoffen nun, die sichergestellten Gegenstände eindeutig zuordnen und zeitnah an die Geschädigten zurückgeben zu können.“

Die Ermittlungen, auch zu weiteren Wohnungseinbruchsdiebstählen im hiesigen Zuständigkeitsbereich, dauern an.

Die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau und Beamte des Polizeireviers Wittenberg führen seit mehreren Monaten intensive Ermittlungen im Zusammenhang mit Wohnungseinbruchsdiebstählen.

In der Zeit von September 2024 bis März 2026 kam es zu 87 Wohnungseinbruchdiebstählen im Landkreis Wittenberg sowie einer Vielzahl weiterer Einbrüche entlang der A9 - auch über die Grenzen des Bundeslandes Sachsen-Anhalt hinaus.

Die Straftaten wurden in den Bundesländern Bayern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Brandenburg verübt.

So ereigneten sich u. a. folgende Wohnungseinbruchsdiebstähle:

Am 01.03.2025 in der Zeit von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr sollen unbekannte Täter durch Aufhebeln eines Fensters in ein Einfamilienhaus in einem Ortsteil von Oranienbaum-Wörlitz eingedrungen sein und einen Tresor entwendet haben. Im Tresor hätte sich Bargeld in einem mittleren fünfstelligen Betrag sowie persönliche Dokumente befunden. Weiterhin sollen die Täter ein Kfz vom Grundstück entwendet haben. Das Kfz wurde später in Tatortnähe aufgefunden.

Am 11.11.2025 seien unbekannte Täter in der Zeit von 17:20 und 18:00 Uhr durch Aufhebeln einer Eingangstür in ein Einfamilienhaus in einem nördlichen Ortsteil der Lutherstadt Wittenberg gewaltsam eingedrungen. Die Täter hätten die Räumlichkeiten des Einfamilienhauses durchsucht und daraus u. a. Schmuck, Gold und Parfüm entwendet.

Am 22.11.2025 zwischen 19:50 Uhr und 20:45 Uhr sollen die Täter mittels eines am Tatort befindlichen Gartengerätes die Hauseingangstür eines Einfamilienhauses in einem Ortsteil der Gemeinde Kyffhäuserland (Thüringen) aufgebrochen haben. Es sind sämtliche Schränke durchsucht worden.

Am 28.11.2025 zwischen 14:40 Uhr und 17:00 Uhr sollen die Täter durch Einschlagen eines ebenerdigen Fensters in ein Einfamilienhaus in einem Ortsteil von Grimma (Sachsen) eingedrungen sein. Im Haus hätten sie sodann sämtliche Räumlichkeiten durchsucht und Schmuck im fünfstelligen Wert entwendet.

Am 29.11.2025 zwischen 16:30 Uhr und 20:30 Uhr wären die Täter in ein Einfamilienhaus in der Gemeinde Heideland (Thüringen) eingebrochen, indem sie ein ebenerdiges Fenster aufhebelten. Zuvor sei bereits mittels Schraubendreher versucht worden, die Eingangstür aufzuhebeln. Anschließend sollen die Räumlichkeiten durchsucht und Goldschmuck sowie etwas Bargeld entwendet worden sein.

Am 18.12.2025 zwischen 15:00 Uhr und 18:00 Uhr seien die Täter durch Aufhebeln eines Kellerfensters in das Innere eines Einfamilienhauses in Bad Klosterlausnitz (Thüringen) gelangt. In der Folge hätten diese sämtliche Räumlichkeiten durchsucht und Bargeld sowie Goldschmuck entwendet.

Am 19.12.2025 zwischen 17:50 Uhr und 19:45 Uhr seien die Täter über ein angekipptes Fenster in ein Einfamilienhaus in einem Ortsteil der Gemeinde Wermsdorf (Sachsen) gelangt. Das gesamte Objekt sei dann in weiterer Folge nach Stehlgütern durchsucht worden. Unter anderem soll ein Wertgelass mit Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich sowie weiteres im Haus aufbewahrtes Bargeld, ebenfalls im fünfstelligen Bereich, entwendet worden sein.

Am 30.12.2025 etwa zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr sollen die Täter durch Aufhebeln eines ebenerdigen Fensters in ein Einfamilienhaus in einem Ortsteil der Stadt Kemberg gelangt sein. Das gesamte Objekt sei in weiterer Folge nach Stehlgütern durchsucht worden sein. In der Folge soll eine Gelenktasche mit Briefmarken und Goldschmuck entwendet worden sein.

Das Polizeirevier Wittenberg richtete am 08.04.2025 eine Ermittlungsgruppe - bestehend aus vier Bediensteten - zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität ein.

Durch intensive Ermittlungen konnte der Tatverdacht gegen eine Gruppe von derzeit 13 Personen im Alter von 20 bis 47 Jahren erhärtet werden. Alle Beschuldigten besitzen die rumänische Staatsbürgerschaft.

Die Wohnsitze bzw. die aktuellen Aufenthaltsorte der Beschuldigten verteilen sich auf die Bundesländer Berlin, Sachsen- Anhalt (Halle/Saale) und Sachsen (Leipzig).

Im Zusammenwirken mit der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau und dem Amtsgericht Dessau-Roßlau konnten insgesamt 11 Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt und mehrere Haftbefehle erlassen werden.

Am 10.03.2026 wurde in Kooperation mit den Bundesländern Sachsen und Berlin ein länderübergreifender Einsatz durchgeführt und alle Durchsuchungsbeschlüsse in Berlin, Leipzig und Halle (Saale) vollstreckt.

Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen konnten in Berlin drei Beschuldigte im Alter von 20, 27 und 41 Jahren aufgrund der durch das Gericht zuvor erlassenen Haftbefehle festgenommen werden. Nach Vorführung vor dem Amtsgericht Tiergarten und Verkündung der Haftbefehle erfolgte die Verbringung in eine Justizvollzugsanstalt.

Darüber hinaus erfolgten aufgrund jüngster Tatbeteiligungen die vorläufigen Festnahmen dreier weiterer Männer (30, 38 und 47 Jahre) in Berlin. Die Beschuldigten hielten sich abwechselnd an Anschriften in Halle (Saale) und Berlin auf. Nach Haftantragstellung der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau und erlassenen Haftbefehlen durch das Amtsgericht Dessau-Roßlau, erfolgte am 11.03.2026 die Vorführung am Amtsgericht Berlin Tiergarten. Dieses verkündete Untersuchungshaftbefehle gegen die weiteren drei Beschuldigten und ordnete die Untersuchungshaft an. Alle Beschuldigten befinden sich in Justizvollzugsanstalten.

Im Rahmen der Durchsuchungen konnten an allen Durchsuchungsobjekten umfangreiche Beweismittel aufgefunden und sichergestellt werden. Neben Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich und Tatbekleidung wurden mehrere hochwertige Fahrzeuge (u. a. Fahrzeuge der Marke Porsche und Audi), Schmuck und Münzen, hochwertige Bekleidung, zahlreiche Mobiltelefone, KFZ-Kennzeichen, Fahrzeugschlüssel sowie mehrere Schusswaffen aufgefunden und beschlagnahmt.

In den Einsatz waren Polizeikräfte aus Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt eingebunden. Darunter auch Spezialeinheiten der Bundesländer Berlin und Sachsen-Anhalt. Insgesamt waren fast 300 Polizeibeamtinnen und -beamte im Einsatz.

Der Leiter des Revierkriminaldienstes des Polizeireviers Wittenberg, Kriminalrat Daniel Eckert, äußert sich nach dem Einsatz:

„Durch die enge länderübergreifende Polizeiarbeit ist der Polizei ein Erfolg gegen eine professionell und bundesweit agierende Tätergruppierung gelungen. Wir hoffen nun, die sichergestellten Gegenstände eindeutig zuordnen und zeitnah an die Geschädigten zurückgeben zu können.“

Die Ermittlungen, auch zu weiteren Wohnungseinbruchsdiebstählen im hiesigen Zuständigkeitsbereich, dauern an.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Dessau-Roßlau. Teilweise werden Reports erst nach einem Tag nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass Meldungen mit einer Verzögerung von bis 24 Stunden veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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