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Polizei-News Westerburg, 06.03.26: Betrug nach Sterbefall

Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marco Rauch

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Die Polizei Westerburg möchte auf eine besondere Form des Betruges hinweisen, der in dieser oder ähnlicher Form vermutlich auch überregional stattfindet:Ein Geschädigter teilte mit, dass er einige Monate nach dem Tod seiner Ehefrau durch eine vermeintliche Firma kontaktiert wurde. Diese gab an, dass seine Ehefrau kurz vor ihrem Tode Verbindlichkeiten eingegangen wäre, welche nun noch offen stünden. Es drohe eine Kontopfändung. Der Geschädigte lies sich auf die Zahlung eines Geldbetrags ein, um die vermeintliche Kontopfändung abzuwenden. Als er kurz darauf von einer anderen Person in gleicher Art und Weise kontaktiert wurde, sei er stutzig geworden und lies die Forderung durch einen Rechtsanwalt prüfen. Es stellte sich heraus, dass in beiden Fällen ein Betrug vorlag.Wie auch in vielen anderen Betrugsarten appelliert die Polizei: Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten preis. Notieren Sie Telefonnummer und Namen der Anrufer. Sprechen Sie mit Angehörigen oder Bekannten über diese Dinge, fragen Sie um Rat. Auch in schriftlicher Form versuchen Betrüger, an Ihre Daten oder Ihre Ersparnisse zu gelangen, seien sie kritisch und vorsichtig. Kontaktieren Sie bei Fragen oder im Schadensfall jederzeit ihre örtliche Polizeidienststelle oder die Präventionsstelle des Polizeipräsidiums Koblenz unter der 0261/103-51152.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeidirektion Montabaur vom 06.03.2026 gegen 09:47 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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