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Polizei-News Magdeburg, 04.03.26: LKA Sachsen-Anhalt und Bundespolizei gegen Schleusungskriminalität und illegale Prostitution

Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Paul Zinken

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Die Gemeinsame Auswerte- und Ermittlungsgruppe Schleusungskriminalität von Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt (LKA) und Bundespolizei (BPOL) geht heute mit einer Großaktion gegen die gewerbsmäßige Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt von Ausländern im Bundesgebiet in mehreren Fällen vor. Es werden in Sachsen-Anhalt und Berlin zeitgleich Durchsuchungsbeschlüsse in insgesamt 38 Objekten umgesetzt. Die Maßnahmen finden in Magdeburg, Halle (Saale) sowie in weiteren Landkreisen des Landes, wie im Jerichower Land, im Harz-, Salzland- und im Bördekreis sowie in Anhalt-Bitterfeld, aber auch in Berlin, statt.Die Hauptbeschuldigten stehen im Verdacht in gewerbsmäßiger Gewinnerzielungsabsicht den illegalen Aufenthalt von Personen in Deutschland durch aktive Hilfe unterstützt zu haben.Bei mehreren Deutschen sowie einer asiatisch stämmigen Person im Alter zwischen 27 und 40 Jahren werden zeitgleich strafprozessuale Maßnahmen der Durchsuchung umgesetzt.Mit knapp 500 Einsatzkräften sind an diesem umfangreichen Einsatz neben den Ermittlungskräften des Landeskriminalamtes Sachsen-Anhalts, Ermittlungskräfte der Bundespolizei, der Bereitschaftspolizeien des Landes und des Bundes sowie Unterstützungskräfte der Landespolizei Berlin involviert.

Die gewerbsmäßige Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt von Ausländern (§§ 95, 96 AufenthG) ist laut Strafgesetzbuch mit einer Strafandrohung nicht unter einem Jahr Freiheitsstrafe belegt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung vom 04.03.2026 gegen 08:30 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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