Polizei-News Friedrichshafen, 02.03.26: Messekontrollen/Aussteller müssen Zoll nachzahlen/Verfahren eingeleitet
Der Zoll meldet einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Sina Schuldt
Erstellt von Team Datenjournalismus
02.03.2026 14.18
An zwei Tagen überprüften Zöllner einer Friedrichshafener Kontrolleinheit Austeller auf der "Pferd Bodensee" in Friedrichshafen.
Im Fokus liegen Waren von Nicht-EU-Austellern, da diese zollrechtlich angemeldet werden müssen. Bei drei von 20 überprüften Ausstellern leiteten die Beamten Verfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein, da sie keine oder nur unstimmige Zollunterlagen für ausgestellte Artikel und Reitzubehör, wie Kleidung, Decken, Gerten und Trensen vorweisen konnten. Der Gesamtwarenwert der Ausstellungsstücke lag bei etwa 16.000 Euro; 4100 Euro Zoll und Einfuhrumsatzsteuer mussten die Aussteller nachzahlen. Zudem noch rund 4000 Euro Strafsicherheit, weil die Verantwortlichen keinen Wohnsitz in Deutschland haben.
Die weiteren Ermittlungen führt die Strafsachenstelle des Hauptzollamts Ulm.
Obgleich Zoll und Veranstalter im Vorfeld einer Messe aktiv zu Zollbestimmungen aufklären, kommt es vereinzelt zu Verstößen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Hauptzollamt Ulm vom 02.03.2026 gegen 13:45 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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