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Polizeimeldung Mühldorf a.Inn, 23.02.2026: Vollendete Taten im Deliktsbereich Callcenterbetrug – über 200.000 Euro erbeutet

Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Karmann

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Für Oberbayern Süd hat die Polizei eine aktuelle Meldung herausgegeben. In dieser heißt es:

In den vergangenen Tagen registrierte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd erneut zahlreiche betrügerische Anrufe. In drei Fällen übergaben Geschädigte Bargeld und Wertgegenstände im Gesamtwert von über 200.000 Euro an die Täter. Die Kriminalpolizei mit Zentralaufgaben des Polizeipräsidiums hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Im südlichen Oberbayern kam es in den vergangenen Tagen zu einer Vielzahl betrügerischer Anrufe bei Bürgerinnen und Bürgern. In zwei Fällen, welche sich am 19. Februar 2026 in Kraiburg (Lkr. Mühldorf am Inn) und Übersee (Lkr. Traunstein) ereigneten, wurde vorgespiegelt, dass nahe Angehörige einen Unfall verursacht hätten und nun eine hohe Geldsumme oder Wertgegenstände als „Kaution“ nach einer Festnahme benötigt würde. Zwei ältere Frauen übergaben daraufhin den Betrügern Bargeld im niedrigeren sechsstelligen sowie im mittleren fünfstelligen Eurobereich. In weiteren Fällen gaben sich Betrüger am Telefon auch als Bundespolizisten aus und behaupteten, in der Nachbarschaft habe es Einbrüche gegeben. Zum Schutz sollten Bargeld und Wertgegenstände angeblich durch die Polizei in Verwahrung genommen werden. Ein 61-jähriger Mann übergab daraufhin vergangen Freitag, den 20. Februar 2026, in einer kleinen Gemeinde im westlichen Landkreis Weilheim-Schongau Silber- und Goldmünzen im Wert eines hohen fünfstelligen Betrags.

In allen drei Fällen erfuhr die Polizei erst im Nachhinein von den Taten.

Die Kriminalpolizei mit Zentralaufgaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd übernahm die weiteren Ermittlungen zu den Fällen. Da davon auszugehen ist, dass Betrüger auch weiterhin versuchen werden durch betrügerische Anrufe möglichst viel Beute zu machen, warnt die Kriminalpolizei weiterhin eindringlich vor dieser perfiden Masche und gibt Verhaltenstipps:

  • Übergeben Sie NIEMALS Bargeld oder Wertgegenstände an Ihrer Wohnadresse oder im öffentlichen Bereich an Ihnen unbekannte Personen!

  • Die Polizei sowie andere Ermittlungsbehörden würden Sie NIEMALS am Telefon zur Übergabe von Bargeld oder Wertgegenstände auffordern! Legen Sie sofort auf und kontaktieren Sie den Polizeinotruf „110“!

  • Sprechen Sie die Thematik Enkeltrick und Schockanrufe in Ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis an und sensibilisieren Sie Ihre Angehörigen zur Vorsicht in höchstem Maße!

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Süd. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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