Polizei-News Erftstadt, 02.02.26: Seniorin mit mieser Masche betrogen - Zeugensuche
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Erstellt von Team Datenjournalismus
02.02.2026 14.19
Falsche Polizeibeamtin holte Schmuck ab
Die Polizei Rhein-Erft-Kreis fahndet nach einer etwa 40 bis 45 Jahre alten und 165 Zentimeter großen Unbekannten mit dunklen Haaren. Die schlanke Tatverdächtige, bekleidet mit schwarz-weißer Jacke und Mund-Nasenschutz vor dem Gesicht soll am Sonntagabend (1. Februar) in Erftstadt mit einer Lüge in den Besitz von Schmuck gekommen sein.
Die Beamtinnen und Beamten des Kriminalkommissariats 12 haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen Zeugen. Hinweise nehmen sie telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
Laut ersten Informationen erhielt eine Erftstädterin gegen 18 Uhr einen Anruf eines angeblichen Polizeibeamten. Der Anrufer habe der Geschädigten gegenüber angegeben, man habe in der Nähe ihrer Anschrift Einbrecher festgenommen und dabei einen Hinweis auf die Seniorin erhalten. Man mache sich nun Sorgen um sie und würde eine Kollegin vorbeischicken, die mögliche Wertsachen zur angeblichen Sicherung an sich nehme.
Gegen 19.30 Uhr sei dann die angebliche Polizeibeamtin an der Wohnanschrift an der Peter-May-Straße zwischen Kirchstraße und Villenweg erschienen. Sie habe Schmuck der verunsicherten Seniorin an sich genommen, in einen Beutel verpackt und sei nach einigen Minuten in unbekannte Richtung geflüchtet.
Hinzugerufene Polizeikräfte fertigten eine Strafanzeige.
Die Polizei rät:
Geben Sie keine Informationen zu Wertgegenständen, Bargeldbeständen oder Bankkonten an Anrufer heraus. Polizeibeamte, Staatsanwälte und andere Amtsträger verlangen niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Lassen Sie Unbekannte nicht in Ihre Wohnung und übergeben Sie kein Geld oder Wertgegenstände an fremde Personen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und legen Sie auf. Kontaktieren Sie die Behörde, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie dazu die Telefonnummer der Behörde selbst heraus. Informieren Sie die Polizei unter der Notrufnummer '110' über derartige Vorfälle. Das sollten Sie auch in dem Fall tun, wenn Sie einen Betrugsversuch selbst unterbunden haben oder verdächtigen Personen den Zutritt verwehrt haben. Die Polizei ist dann in der Lage nach Verdächtigen zu fahnden und auch andere Menschen zu schützen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Rhein-Erft-Kreis vom 02.02.2026 gegen 13:41 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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