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Polizei-News Wilhelmshaven/Friesland, 22.01.26: "Melden statt teilen!" - Präventionshinweis der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland

Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marcus Brandt

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Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland nimmt einen aktuellen Vorfall im Zusammenhang mit der Verbreitung strafbarer Inhalte in einer schulischen Messenger-Gruppe zum Anlass, erneut auf die Kampagne "Melden statt teilen!" hinzuweisen und umfassend zu sensibilisieren.

Der Besitz, der Erwerb sowie die Weitergabe von sexualisierten Darstellungen Minderjähriger oder von Missbrauchsdarstellungen stellen Straftaten dar. Dies gilt unabhängig davon, ob die Inhalte freiwillig empfangen oder unaufgefordert zugesandt wurden.Personen, die derartige Inhalte erhalten, sollten diese unter keinen Umständen herunterladen, weiterleiten oder Screenshots anfertigen, auch nicht mit der Absicht, Beweise zu sichern. Stattdessen ist der Inhalt unverzüglich über die jeweilige Plattform zu melden, damit eine schnelle Löschung erfolgen kann. Darüber hinaus wird empfohlen, die absendende Person zu blockieren und die entsprechende Chatgruppe zu verlassen.

Eltern sollten informiert werden und das Gespräch mit ihren Kindern suchen, um über die rechtlichen Konsequenzen und Gefahren der Weiterverbreitung solcher Inhalte aufzuklären. Betroffene Schülerinnen und Schüler können über ihre Eltern Strafanzeige bei der Polizei erstatten.Besondere Vorsicht ist bei Klassen- oder Gruppenchats geboten: Gelangen entsprechende Inhalte in eine Chatgruppe, befinden sich sämtliche Gruppenmitglieder im Besitz dieser Inhalte. Da bereits der Besitz strafbar ist, können sich auch unbeteiligte Personen strafbar machen. In solchen Fällen kann die Polizei im Rahmen der Ermittlungen Mobiltelefone sicherstellen und auswerten, einschließlich gespeicherter Kontakte, Bilder und weiterer Daten.

Die betroffenen Schulen wurden in diesem Zusammenhang informiert und mit entsprechenden Handreichungen für Lehrkräfte, Eltern und Schülerinnen und Schüler ausgestattet.

Weiterführende Informationen zur Präventionskampagne "Melden statt teilen!" sind unter folgendem Link abrufbar:

https://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/331-sounds-wrong-melden-statt-teilen/

Wir beraten Sie gerne: Unsere Ansprechpartner*innenDas Präventionsteam der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland kann wertvolle Verhaltenshinweise geben.Neben Katja Reents, die als Beauftragte für Kriminalprävention für den Bereich Wilhelmshaven zuständig ist und die sie unter der Rufnummer 04421 942-108 erreichen, stehen im Landkreis Anja Kienetz, Sachbearbeiterin Prävention beim Polizeikommissariat Jever, unter der Rufnummer 04461 7449-181 sowie Eugen Schnettler, Sachbearbeiter Prävention beim Polizeikommissariat Varel, unter der Rufnummer 04451 923-181 als weitere Ansprechpartner zur Verfügung.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland vom 22.01.2026 gegen 14:08 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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