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Polizeifahndung Sankt Augustin, 14.01.26: ZeOS NRW: Bundespolizei Sankt Augustin, Hauptzollamt Düsseldorf, Landesamt Finanzkriminalität

Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Wüstneck

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Großeinsatz gegen die Organisierte KriminalitätDurchsuchungen in fünf Bundesländern - Verdacht der Schleusung und Schwarzarbeit in Nagelstudios - drei Haftbefehle vollstreckt - Maßnahmen und Ermittlungen dauern an

Über 1.000 Einsatzkräfte von Bundespolizei, Zoll, Steuerfahndung und Staatsanwaltschaft durchsuchen derzeit 49 Wohn- und Geschäftsräume in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Niedersachsen. Im Fokus der Ermittlungen steht ein 56-jähriger Beschuldigter aus Düsseldorf. Gegen ihn besteht der Verdacht des gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern, des Vorenthaltens von Arbeitsentgelt und der Steuerhinterziehung. Die Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen (ZeOS NRW) wirft ihm vor, seit dem Jahr 2010 unter anderem in Düsseldorf, Köln, Dortmund, Stuttgart und im Landkreis Darmstadt-Dieburg zeitgleich bis zu zehn Nagelstudios betrieben und dabei vietnamesische Staatsangehörige ohne entsprechende Aufenthaltserlaubnis beschäftigt zu haben. Durch die Nichtmeldung von Löhnen und Umsätzen soll bei Sozialkassen und Fiskus ein Schaden von mehr als sieben Millionen Euro verursacht worden sein. Die Ermittlungen, die von der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Köln, dem Hauptzollamt Düsseldorf - Finanzkontrolle Schwarzarbeit - und der Steuerfahndungsstelle des Landesamts zur Bekämpfung der Finanzkriminalität - Taskforce - geführt werden, richten sich zudem gegen 26 weitere Beschuldigte, darunter zwei sogenannte Storemanagerinnen im Alter von 36 und 44 Jahren, die bei der Begehung der Delikte Beihilfe geleistet haben sollen.

Gegen den Hauptbeschuldigten und die beiden Storemanagerinnen hat das Amtsgericht Düsseldorf auf Antrag der ZeOS NRW Untersuchungshaft angeordnet. Die Haftbefehle konnten im Zuge der heutigen Maßnahmen in Düsseldorf (2) und Dortmund (1) vollstreckt werden. Die Durchsuchungen, bei denen nicht nur Beweismittel aufgefunden, sondern auch Vermögenswerte gesichert werden sollen, dauern zurzeit noch an.

Die Maßnahmen werden in Augsburg (1), Bergkamen (2), Bochum (4), Dortmund (7), Duisburg (3), Düsseldorf (11), Essen (1), Esslingen am Neckar (1), Herne (2), Köln (5), dem Landkreis Darmstadt-Dieburg (4), Seelze (1), Stuttgart (6) und Unna (1) durchgeführt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion Sankt vom 14.01.2026 gegen 13:12 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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