Polizeimeldung Lindau, 09.01.2026: Automatenaufbruch bei Grenzkontrolle aufgedeckt
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Peter Kneffel
Erstellt von Team Datenjournalismus
09.01.2026 14.38
Für Lindau/Hörbranz hat die Polizei eine aktuelle Meldung herausgegeben. In dieser heißt es:
Im Rahmen der Grenzkontrolle wurde an Neujahr ein Fahrzeug mit deutscher Zulassung kontrolliert. Der 35-jährige türkische Staatsangehörige und seine 52-jährige deutsche Begleiterin verhielten sich auffällig und wurden daher von den Beamten genauer unter die Lupe genommen. Als die Beifahrerin aus dem Fahrzeug stieg, fiel auf, dass sie auf etlichen Ein-Euro-Münzen saß, welche auf dem Beifahrersitz lagen. Weitere Münzen befanden sich in einer Tasche im Beifahrerfußraum. Zudem konnte im Fahrzeug typisches Aufbruchsequipment festgestellt werden. Keinem der Insassen wollte das Münzgeld im niedrigen dreistelligen Bereich oder die Gegenstände gehören. Die anschließenden Ermittlungen ergaben, dass das Münzgeld aus zwei aufgebrochenen Staubsaugerautomaten einer nahegelegenen Tankstelle auf der österreichischen Seite der Grenze stammt. Die österreichischen Behörden und die Tankstelle wurden über die gewonnenen Informationen in Kenntnis gesetzt. Dort war der Sachverhalt zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Da sich die Tat grenzüberschreitend ereignet hat, findet die weitere Bearbeitung in enger Absprache mit den österreichischen Polizeibehörden statt. Zudem stellten die Beamten fest, dass das von den Tätern benutzte Fahrzeug schon seit längerer Zeit keinen gültigen Versicherungsschutz mehr besaß. Neben den Automatenaufbrüchen muss sich der Fahrzeugführer und zugleich -halter zusätzlich noch wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums Süd/West. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
roj/news.de