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Veranstaltungen in Potsdam im Februar 2026: Die Event-Highlights in Potsdam

Regionale Veranstaltungen im Überblick auf news.de. Bild: Adobe Stock / tsuguliev

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Entdecken Sie Ihre Region mit unseren Veranstaltungstipps für Februar 2026 aus einer neuen Perspektive.

Folgende Veranstaltungen sind in Potsdam geplant:

  • Einführungsworkshop: Cricut Explore 3
  • Geschichte in Händen halten – Inklusive Tastführung
  • „Schmutziger Donnerstag“ - Weiberfastnacht und die Rolle von Frauen in Potsdams Stadtgeschichte
  • Eltern-Medien-Beratung
  • Das große Medienspiel

Einführungsworkshop: Cricut Explore 3

Tauchen Sie ein in die kreative Welt des Cricut Explore 3 in unserem 2-stündigen Workshop. Dieser Kurs richtet sich an alle ab 14 Jahren, die die Grundlagen dieses vielseitigen Geräts kennenlernen möchten. In diesem Workshop wird ein eigenes Projekt erstellt, um die Möglichkeiten des Cricut Explore 3 kennenzulernen. In diesem Termin dreht sich alles um den Valentinstag. Die Technik wird von uns gestellt und es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Start: 12.02.2026, 16:00 Uhr
Ort: Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, Am Kanal 47 in 14467 Potsdam
Zur Website von bibliothek.potsdam.de

Geschichte in Händen halten – Inklusive Tastführung

In der Tastführung erkunden die Teilnehmer:innen die Geschichte des Hauses über ihre Hände – sie ertasten zum Beispiel Wände und Gitter, Schlösser und Anstaltskleidung des ehemaligen Haft- und Justizortes in der Potsdamer Lindenstraße. Die Führung steht Besucher:innen mit und ohne Sehbehinderung offen. Für Menschen mit schwerer Sehbehinderung empfehlen wir die Anwesenheit einer Begleitperson. Die Teilnehmer:innen müssen im Rahmen der Führung Treppen steigen. Sitzgelegenheiten stehen zur Verfügung. Anmeldung unter info[at]gedenkstaette-lindenstrasse.de Weitere Informationen: Inklusive Tastführung

Start: 12.02.2026, 16:00 Uhr
Ort: Gedenkstätte Lindenstraße, Lindenst. 54 in 14467 Potsdam
Zur Website von gedenkstaette-lindenstrasse.de

„Schmutziger Donnerstag“ - Weiberfastnacht und die Rolle von Frauen in Potsdams Stadtgeschichte

FASCHINGSFÜHRUNG für Erwachsene: Der „Schmutzige Donnerstag“, in Süddeutschland und im Rheinland als Weiberfastnacht bekannt, zu Gast im Potsdam Museum. Dabei ist diese Tradition weit mehr als ein närrischer Auftakt, symbolisiert sie seit Jahrhunderten doch eine Umkehr der Machtverhältnisse. Für einen Tag übernehmen die Frauen das Regiment. Ursprünglich geht der „schmotzige“ Donnerstag auf das Reichen von Fett vor der Fastenzeit zurück. Später entwickelte sich daraus der Brauch der Frauenherrschaft: Wäscherinnen im Rheinland erhoben sich gegen männliche Zünfte und Obrigkeiten. Seit dem 19. Jh. gehört das Krawattenabschneiden dazu, ein Symbol, dass Frauen an diesem Tag die Autorität der Männer durchtrennen. Verbindung zur Stadtgeschichte Potsdams In Potsdam gab es zwar keine starke Fastnachtstradition wie im Rheinland, doch die Symbolik ist übertragbar: Frauenrollen in der Stadtgesellschaft. Wäscherinnen, Dienstmädchen, Arbeiterinnen in den Manufakturen waren essenziell für das Funktionieren der Stadt, blieben aber unsichtbar. Der „Schmutzige Donnerstag“ ist eine Erinnerung daran, wie Frauen Räume einforderten, zunächst im Brauchtum, später in Gesellschaft und Politik. In Potsdams Geschichte finden sich viele Beispiele weiblicher Selbstbehauptung: Marktfrauen, die ihre Waren lautstark anboten, Arbeiterinnen in der Textil- und Tabakindustrie, die in Kriegszeiten ganze Betriebe am Laufen hielten, Frauen in der Stadtverordnetenversammlung nach 1918, die erstmals politische Macht ausübten, eine erste Oberbürgermeisterin … Damit wird der „Schmutzige Donnerstag“ nicht nur als Karnevalsbrauch erklärt, sondern als Brücke zur Frauen- und Stadtgeschichte Potsdams genutzt und als ein Anlass geboten, über Rollenbilder, Macht und Teilhabe nachzudenken.

Start: 12.02.2026, 17:00 Uhr
Ort: Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte, Am Alten Markt 9 in 14467 Potsdam
Zur Website von potsdam-museum.de

Eltern-Medien-Beratung

Digitale Medien sind fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Die Eltern-Medien-Beratung bietet Eltern und Erziehungsberechtigten die Möglichkeit, sich über aktuelle Themen der Mediennutzung zu informieren und offene Fragen zu klären. Im Mittelpunkt stehen unter anderem der sichere Umgang mit Internet, Apps und sozialen Netzwerken, altersgerechte Medienangebote sowie Chancen und Risiken digitaler Medien. Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch, individuelle Fragen und praxisnahe Tipps für den Familienalltag. Die Eltern-Medien-Beratung unterstützt dabei, Kinder kompetent und verantwortungsvoll bei ihrer Mediennutzung zu begleiten. Die Veranstaltung richtet sich an Eltern und Erziehungsberechtigte. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Start: 12.02.2026, 17:00 Uhr
Ort: Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, Am Kanal 47 in 14467 Potsdam
Zur Website von bibliothek.potsdam.de

Das große Medienspiel

Was ist im Internet erlaubt? Was sollte man besser nicht teilen? Und wie gehe ich mit Nachrichten, Spielen oder sozialen Netzwerken richtig um? Beim Großen Medienspiel der Bundeszentrale für politische Bildung lernen Kinder ab 8 Jahren spielerisch, sich sicher und verantwortungsvoll in der digitalen Welt zu bewegen. Gemeinsam werden Fragen beantwortet, Aufgaben gelöst und Alltagssituationen aus dem Internet besprochen. Das Spiel fördert Medienkompetenz, regt zum Nachdenken an und bietet viel Raum für Austausch. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Datenschutz, Kommunikation, Online-Spiele und der respektvolle Umgang miteinander im Netz. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder ab 8 Jahren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Start: 12.02.2026, 17:00 Uhr
Ort: Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, Am Kanal 47 in 14467 Potsdam
Zur Website von bibliothek.potsdam.de

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf aktuellen Daten der lokalen Tourismusverbände erstellt und wird regelmäßig aktualisiert. Änderungen sind vorbehalten. Informieren Sie sich vor dem Besuch einer Veranstaltung auf der entsprechenden Veranstaltungsseite. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++

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