Gesundheit

Krankheitswelle Monatsende Juli: Viele klagen über Insektenstiche

Krankheits-Symptome zu Grippe steigen im Herbst. (Symbolbild) Bild: picture alliance / dpa | Arno Burgi

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  • Symptom Magen-Darm-Beschwerden in Kalenderwoche 29 am stärksten verbreitet mit 8.840 Meldungen
  • Anstieg um 50.7% bei Insektenstiche
  • Blutdruckproblem mit 9.8% Rückgang

Entsprechend der bundesweiten Symptomstatistik nehmen im Sommer Magen-Darm-Beschwerden spürbar zu. Laut AOK sind häufig Noroviren und Rotaviren für Infektionen verantwortlich, die sich in der wärmeren Jahreszeit leichter verbreiten. Typische Ansteckungswege sind verunreinigte Lebensmittel oder mangelnde Handhygiene. Wer erkrankt, sollte vor allem ausreichend trinken und den Körper mit leichter Kost schonen. Medikamente können die Genesung unterstützen, sind aber in vielen Fällen nicht zwingend notwendig.

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Magen-Darm-Beschwerden aktuell häufigstes Symptom in Deutschland

Der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117 meldet für die Kalenderwoche 29 Magen-Darm-Beschwerden als am häufigsten genanntes Symptom. Es beschwerden sich insgesamt 8.840 Anrufer:innen über dieses Krankheitsbild. Damit sind 7,8  Prozent der Anrufenden von Magen-Darm-Beschwerden betroffen.

Symptome aktuell: Blutdruckproblem rückläufig – Insektenstiche mit stärkstem Anstieg

Laut den Daten des Patientenservice verzeichnen Blutdruckproblem im Moment den deutlichsten Rückgang: Im Vergleich zum Vormonat sank die Anzahl der Meldungen um 9.8%, von 2.727 auf 2.459 Fälle.

Im Gegensatz dazu stiegen die Beschwerden über Insektenstiche deutlich an. Hier wurde ein Zuwachs von 50.7% gemeldet – der stärkste Anstieg unter allen Symptomen. In Kalenderwoche 29 verzeichnete der Patientenserivce insgesamt 2.709 Anrufe zu diesem Beschwerdebild. In der vorherigen Kalenderwoche wurden nur 1.798 registriert.

Mit den wärmeren Temperaturen nimmt auch die Aktivität von Mücken und anderen stechenden Insekten zu. Laut AOK führen Stiche häufig zu Juckreiz, Rötungen und Schwellungen. Wichtig ist es, nicht zu kratzen, um Infektionen zu vermeiden. Die AOK empfiehlt außerdem zur Linderung das Kühlen der betroffenen Stelle sowie Hausmittel wie Zwiebel oder Essigwickel. Bei starken Reaktionen, wie großflächige Schwellungen, Hitzegefühl oder pochendem Schmerz sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.

+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten der SmED generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++

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