Gesundheit

Sommerhitze lässt die Telefone brennen: 626 Fälle von Sonnenstich und Hitzschlag gemeldet

Der DWD hat eine Warnung vor Hitze herausgegeben (Symbolbild). Bild: picture alliance / Sebastian Kahnert

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  • Symptom Magen-Darm-Beschwerden in Kalenderwoche 25 am stärksten verbreitet mit 7.953 Meldungen
  • Anstieg um 51.1% bei Juckreize
  • Grippesymptome mit 42.1% Rückgang

Entsprechend der bundesweiten Symptomstatistik nehmen im Sommer Magen-Darm-Beschwerden spürbar zu. Laut AOK sind häufig Noroviren und Rotaviren für Infektionen verantwortlich, die sich in der wärmeren Jahreszeit leichter verbreiten. Typische Ansteckungswege sind verunreinigte Lebensmittel oder mangelnde Handhygiene. Wer erkrankt, sollte vor allem ausreichend trinken und den Körper mit leichter Kost schonen. Medikamente können die Genesung unterstützen, sind aber in vielen Fällen nicht zwingend notwendig.

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Magen-Darm-Beschwerden aktuell häufigstes Symptom in Deutschland

Für Kalenderwoche 25 meldet der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117 Magen-Darm-Beschwerden als am häufigsten genanntes Symptom. Mit insgesamt 7.953 Meldungen stehen sie an der Spitze aller registrierten Beschwerden. Deutschlandweit meldeten 7,5 Prozent der Anrufenden Magen-Darm-Beschwerden.

Symptome aktuell: Grippesymptome rückläufig – Hitzeschlag wird stärker

Besonders stark Rückläufig sind im Moment Grippesymptome. Im Vergleich zum Vormonat reduzierte sich die Zahl der Berichte um 42.1% von 4.074 auf 2.357 Fälle.

Auch die sommerliche Hitze macht sich in den aktuellen Beschwerdezahlen bemerkbar. In Kalenderwoche 25 meldete der Patientenservice insgesamt 626 Anrufe in der Kategorie „Sonnenstich und Hitzschlag". Damit lag das Beschwerdebild auf Platz 40 der erfassten Symptome.

Hohe Temperaturen können den Kreislauf stark belasten und gesundheitliche Beschwerden durch Flüssigkeitsmangel verschärfen. Besonders gefährdet sind nach Angaben der AOK unter anderem ältere Menschen, Schwangere und chronisch Erkrankte. Die Krankenkasse weist darauf hin, dass in besonders heißen Jahren mehr Menschen wegen Flüssigkeitsmangels stationär behandelt werden müssen. Die Anrufzahlen zeigen jedoch nicht, ob in allen Fällen tatsächlich ein Sonnenstich oder Hitzschlag diagnostiziert wurde.

Atemnot oder Kreislaufproblemen muss sofort der Notruf 112 verständigt werden.

Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.

+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten der SmED generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unterhinweis@news.de mitteilen. +++

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