Gesundheit

Mücken greifen an!: Juckreiz, Rote Flatschen und Krankheitsübertragungen

Experten warnen vor einer tödlichen Mückenplage in Deutschland. (Symbolfoto) Bild: picture alliance/Andreas Lander/dpa

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  • Symptom Magen-Darm-Beschwerden in Kalenderwoche 24 am stärksten verbreitet mit 9.328 Meldungen
  • Anstieg um 30.8% bei Juckreize
  • Husten mit 32.0% Rückgang

Entsprechend der bundesweiten Symptomstatistik nehmen im Sommer Magen-Darm-Beschwerden spürbar zu. Laut AOK sind häufig Noroviren und Rotaviren für Infektionen verantwortlich, die sich in der wärmeren Jahreszeit leichter verbreiten. Typische Ansteckungswege sind verunreinigte Lebensmittel oder mangelnde Handhygiene. Wer erkrankt, sollte vor allem ausreichend trinken und den Körper mit leichter Kost schonen. Medikamente können die Genesung unterstützen, sind aber in vielen Fällen nicht zwingend notwendig.

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Magen-Darm-Beschwerden aktuell häufigstes Symptom in Deutschland

Magen-Darm-Beschwerden werden für Kalenderwoche 24 am häufigsten gemeldet bei dem Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117. Insgesamt 9.328 Meldungen verzeichnen dieses Krankheitsbild. Damit entfielen 7,3 Prozent aller Anrufe bundesweit auf Magen-Darm-Beschwerden.

Symptome aktuell: Husten rückläufig – Juckreize mit stärkstem Anstieg

Laut den Daten des Patientenservice verzeichnen Husten im Moment den deutlichsten Rückgang: Im Vergleich zum Vormonat fiel die Anzahl der Meldungen um 32.0% von 3.738 auf 2.543 Fälle.

Dementgegen stiegen Beschwerden über Juckreize deutlich. Sie weisen den stärksten Anstieg aller Symptome auf mit 30.8%. Insgesamt registrierte der Patientenservice 1.752 Anrufe zu diesem Krankheitsbild in Kalenderwoche 24. In der vorherigen Kalenderwoche wurden nur 1.339 verzeichnet.

Eine mögliche Erklärung für den Anstieg sind Insektenstiche, die in den Sommermonaten häufiger auftreten. Mücken, Bremsen, Bienen oder Wespen können an der Einstichstelle Juckreiz, Rötungen und Schwellungen hervorrufen. Insbesondere Mückenstiche jucken, weil der Körper auf Bestandteile des beim Stich abgegebenen Speichels reagiert.

Die AOK empfiehlt, juckende Stiche nicht aufzukratzen, sondern die betroffene Hautstelle zu kühlen, beispielsweise mit einem feuchten Tuch, einem in Stoff eingeschlagenen Kühlpad oder Eiswürfeln. Auch kühlende Gele aus der Apotheke können die Beschwerden lindern. Wird die Rötung größer, fühlt sich die Stelle heiß an oder beginnt sie zu pochen, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.

+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten der SmED generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unterhinweis@news.de mitteilen. +++

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