Gesundheit

Krankheitswelle Mitte Mai: Viele klagen über Hautverletzung

Die Grippesaison ruft wieder nach ärztlichen Utensilien beim morgendlichen Kaffee. (Symbolbild) Bild: picture alliance/dpa/Lehtikuva | Emmi Korhonen

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  • Symptom Magen-Darm-Beschwerden in Kalenderwoche 18 am stärksten verbreitet mit 8.127 Meldungen
  • Anstieg um 53.5% bei Hautverletzung
  • Grippesymptome mit 12.2% Rückgang

Entsprechend der bundesweiten Symptomstatistik nehmen im Frühling Magen-Darm-Beschwerden spürbar zu. Laut AOK sind häufig Noroviren und Rotaviren für Infektionen verantwortlich, die sich in der kühleren Jahreszeit leichter verbreiten. Typische Ansteckungswege sind verunreinigte Lebensmittel oder mangelnde Handhygiene. Wer erkrankt, sollte vor allem ausreichend trinken und den Körper mit leichter Kost schonen. Medikamente können die Genesung unterstützen, sind aber in vielen Fällen nicht zwingend notwendig.

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Magen-Darm-Beschwerden aktuell häufigstes Symptom in Deutschland

Magen-Darm-Beschwerden werden für Kalenderwoche 18 am häufigsten gemeldet bei dem Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117. Insgesamt 8.127 Meldungen verzeichnen dieses Krankheitsbild. Damit sind 7,9  Prozent der Anrufenden von Magen-Darm-Beschwerden betroffen.

Symptome aktuell: Grippesymptome rückläufig – Hautverletzung mit stärkstem Anstieg

Besonders stark Rückläufig sind im Moment Grippesymptome. Im Vergleich zum Vormonat sank die Zahl der Berichte um 12.2% von 4.638 auf 4.074 Fälle.

Im Gegensatz dazu stiegen die Beschwerden über Hautverletzung deutlich an. Hier wurde ein Zuwachs von 53.5% gemeldet – der stärkste Anstieg unter allen Symptomen. In Kalenderwoche 18 registrierte der Patientenserivce insgesamt 3.203 Anrufe zu diesem Symptombild. In der vorherigen Kalenderwoche wurden nur 2.086 registriert.

Die AOK führt den Anstieg auf die beginnende warme Jahreszeit zurück. Aktivitäten im Freien wie Gartenarbeit, Sport oder Ausflüge führen vermehrt zu kleinen Verletzungen wie Schürf-, Schnitt- oder Platzwunden. Dabei ist die richtige Wundversorgungn entscheidend: Die Wunde sollte zunächst mit sauberem Wasser gespült und anschließend sorgfältig desinfiziert werden. Danach schützt ein Pflaster oder Verband vor weiteren Keimen. Besonders bei tieferen oder stark blutenden Wunden sei ärztlicher Rat notwendig. Auch auf Warnzeichen wie Rötungen, Schwellungen oder Eiterbildung sollte geachtet werden – sie können auf eine Infektion hindeuten.

Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.

+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten der SmED generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++

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