Gesundheit

Krankheitswelle Anfang Mai: Viele klagen über Depressionen

Medikamente in der Nordring Apotheke in Prenzlauer Berg. (Symbolbild) Bild: picture alliance/dpa | Jens Kalaene

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  • Symptom Magen-Darm-Beschwerden in Kalenderwoche 17 am stärksten verbreitet mit 8.154 Meldungen
  • Anstieg um 23.0% bei Depressionen
  • Grippesymptome mit 36.5% Rückgang

Entsprechend der bundesweiten Symptomstatistik nehmen im Frühling Magen-Darm-Beschwerden spürbar zu. Laut AOK sind häufig Noroviren und Rotaviren für Infektionen verantwortlich, die sich in der kühleren Jahreszeit leichter verbreiten. Typische Ansteckungswege sind verunreinigte Lebensmittel oder mangelnde Handhygiene. Wer erkrankt, sollte vor allem ausreichend trinken und den Körper mit leichter Kost schonen. Medikamente können die Genesung unterstützen, sind aber in vielen Fällen nicht zwingend notwendig.

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Magen-Darm-Beschwerden aktuell häufigstes Symptom in Deutschland

Der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117 meldet für die Kalenderwoche 17 Magen-Darm-Beschwerden als am häufigsten genanntes Symptom. Insgesamt 8.154 Meldungen verzeichnen dieses Krankheitsbild. Damit betreffen 7,8  Prozent der deutschlandweit Anrufenden Magen-Darm-Beschwerden.

Symptome aktuell: Grippesymptome rückläufig – Depressionen mit stärkstem Anstieg

Die Daten des Patientenservices sehen Grippesymptome für die Woche am rückläufigsten. Im Vergleich zum Vormonat sank die Zahl der Erfassungen um 36.5% von 5.054 auf 3.210 Fälle.

Dementgegen stiegen Beschwerden über Depressionen deutlich. Sie weisen den stärksten Anstieg aller Symptome auf mit 23.0%. Zu diesem Symptombild registrierte der Patientenserivce in Kalenderwoche 17 insgesamt 1.750 Anrufe. In der vorherigen Periode wurden nur 1.423 gemeldet.

Im Herbst nehmen depressive Symptome häufig zu – die AOK weist darauf hin, dass Lichtmangel durch kürzere Tage den Schlaf-Wach-Rhythmus stört, die Produktion von Melatonin erhöht und so Antriebslosigkeit und Verstimmungen begünstigt. Um dem Herbstblues vorzubeugen, rät die AOK zu möglichst viel Tageslicht, regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft und dem bewussten Pflegen sozialer Kontakte.

Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.

+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten der SmED generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++

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