Gesundheit

Krankheitswelle Mitte April: Viele klagen über Augenrötung

Die Grippesaison ruft wieder nach ärztlichen Utensilien beim morgendlichen Kaffee. (Symbolbild) Bild: picture alliance/dpa/Lehtikuva | Emmi Korhonen

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  • Symptom Magen-Darm-Beschwerden in Kalenderwoche 15 am stärksten verbreitet mit 9.980 Meldungen
  • Anstieg um 46.7% bei Augenrötung
  • Grippesymptome mit 43.9% Rückgang

Entsprechend der bundesweiten Symptomstatistik nehmen im Frühling Magen-Darm-Beschwerden spürbar zu. Laut AOK sind häufig Noroviren und Rotaviren für Infektionen verantwortlich, die sich in der kühleren Jahreszeit leichter verbreiten. Typische Ansteckungswege sind verunreinigte Lebensmittel oder mangelnde Handhygiene. Wer erkrankt, sollte vor allem ausreichend trinken und den Körper mit leichter Kost schonen. Medikamente können die Genesung unterstützen, sind aber in vielen Fällen nicht zwingend notwendig.

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Magen-Darm-Beschwerden aktuell häufigstes Symptom in Deutschland

Für Kalenderwoche 15 meldet der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117 Magen-Darm-Beschwerden als am häufigsten genanntes Symptom. Es beschwerden sich insgesamt 9.980 Anrufer:innen über dieses Krankheitsbild. Deutschlandweit meldeten 6,9 Prozent der Anrufenden Magen-Darm-Beschwerden.

Symptome aktuell: Grippesymptome rückläufig – Augenrötung mit stärkstem Anstieg

Besonders stark Rückläufig sind im Moment Grippesymptome. Im Vergleich zum Vormonat reduzierte sich die Zahl der Berichte um 43.9% von 9.697 auf 5.442 Fälle.

Augenrötung hingegen stiegen dafür deutlich. Um ganze 46.7% stiegen Beschwerden über das Symptom. Zu diesem Beschwerdebild verzeichnete der Patientenserivce in Kalenderwoche 15 insgesamt 3.683 Anrufe. In der vorherigen Kalenderwoche wurden nur 2.510 verzeichnet.

Im Frühling leiden viele Menschen unter gereizten und geröteten Augen. Laut Gesundheitsinformation.de steckt dahinter oft Heuschnupfen: Pflanzenpollen können eine allergische Reaktion auslösen, bei der die Augen jucken, tränen und die Lider anschwellen. Um die Belastung zu verringern, raten Fachinformationen dazu, den Pollenflug im Blick zu behalten, Wohnräume bei starkem Pollenflug nur kurz und zur passenden Tageszeit zu lüften sowie nach dem Aufenthalt im Freien Kleidung zu wechseln oder abends die Haare zu waschen, damit möglichst wenig Pollen in die Wohnung gelangen

Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.

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