Gesundheit

Pollenflug Karlsruhe aktuell: So hoch ist die Belastung durch Esche und Co.

Aktuelle Daten zum Pollenflug in Ihrer Region auf news.de. Bild: Adobe Stock / Alkimson

  • Artikel teilen:
  • teilweise starke Pollenbelastung in Karlsruhe
  • Pollenflug von Erle, Hasel und Birke
  • Mäßig bewölkt, schwacher Wind, mäßige Luftfeuchtigkeit

Am 20.03.2026 sind in der Region Oberrhein und unteres Neckartal Pollen von Erle, Birke, Hasel und Esche in der Luft. Für Allergiker kann das je nach individueller Empfindlichkeit zu Symptomen wie Niesen, tränenden Augen oder Atemproblemen führen. In der folgenden Tabelle sehen Sie, wie der Deutsche Wetterdienst die Belastung der einzelnen Pollenarten heute, morgen und übermorgen in Karlsruhe einschätzt.

Pollenflug aktuell in Karlsruhe ab Freitag, 20.03.2026

PollenHeuteMorgenÜbermorgen
Erle🟨🟧🟨🟨🟨🟨
Birke🟧🟥🟧🟥🟧🟥
Roggen🟩🟩🟩🟩🟩🟩
Beifuß🟩🟩🟩🟩🟩🟩
Gräser🟩🟩🟩🟩🟩🟩
Hasel🟩🟨🟩🟨🟩🟨
Esche🟧🟥🟧🟥🟧🟥
Ambrosia🟩🟩🟩🟩🟩🟩

Legende: 🟩🟩 = keine Belastung 🟩🟨 = keine bis geringe Belastung 🟨🟨 = geringe Belastung 🟨🟧 = geringe bis mittlere Belastung 🟧🟥 = mittlere bis hohe Belastung

Pollen-Allergie, Grippe oder doch Corona? Erfahren Sie hier, wie es aktuell um die Gesundheit der Menschen in Baden-Württemberg steht.

Diese Pollen sorgen in Karlsruhe für Beschwerden

Erle - geringe bis mittlere Belastung

Die Erle (Alnus) blüht meist ab Februar und erreicht im März ihre Hauptsaison. Ihre Pollen gehören zu den stärkeren Allergieauslösern im Frühling. Besonders tückisch: Auch wenn die Blütezeit im Süden Deutschlands schon vorbei ist, können Pollen aus nördlicheren Regionen über große Entfernungen transportiert werden. Symptome ähneln denen bei Haselpollenallergie, und Kreuzreaktionen sind häufig.

Birke - mittlere bis hohe Belastung

Die Birke (Betula) gilt als eine der stärksten Pollenallergie-Auslöser in Deutschland. Ihre Blütezeit liegt meist zwischen Ende März und Mai, oft mit einem kurzen, aber intensiven "Pollenpeak“. Schon geringe Mengen Birkenpollen können Beschwerden hervorrufen. Allergiker berichten oft von heftigen Niesattacken, tränenden Augen und sogar Asthma. Häufig bestehen Kreuzreaktionen mit Obst und Gemüse (z. B. Apfel, Karotte).

Hasel - keine bis geringe Belastung

Die Haselblüte (Corylus avellana) zählt zu den ersten Pollenquellen des Jahres und kann bereits im Januar oder Februar beginnen – in milden Wintern sogar früher. Ihre Pollenkörner sind besonders klein und leicht, wodurch sie weite Strecken überwinden können. Für Allergiker bedeutet das: Beschwerden wie Niesattacken, juckende Augen und Atemprobleme können auftreten, noch bevor andere Pflanzen blühen. Kreuzreaktionen mit Erle und Birke sind häufig, da die Allergene chemisch ähnlich sind.

Esche - mittlere bis hohe Belastung

Der Beginn der Eschenblüte (Fraxinus) liegt in der Regel im März, oft gleichzeitig mit der Birke. Da die Allergene von Esche und Olivenbaum ähnlich sind, können auch Olivenallergiker reagieren. Die Belastung kann lokal sehr stark sein, wenn viele Eschen in der Region wachsen. In Karlsruhe wird heute eine mittlere bis hohe Belastung erwartet.

Pollenflug und Wetter: Mäßig bewölkt in Karlsruhe

In Karlsruhe bewegen sich die Temperaturen heute zwischen 3 und 17 °C. Schwacher Wind, mäßige Luftfeuchtigkeit und mildes Wetter bestimmen die Wetterlage am Freitag.

Trockenes, warmes und windiges Wetter begünstigt den Pollenflug. Derartige Wetterlagen führen dazu, dass die Pollen erhebliche Distanzen zurücklegen und dabei ihre Aktivität über einen langen Zeitraum aufrechterhalten. Auch ländliche Regionen mit vielen Wiesen und Feldern können die Belastung verstärken, da dort mehr Gräser wachsen und blühen. Regen hingegen kann die Belastung vorübergehend senken, da er Pollen aus der Atmosphäre wäscht. Doch bei anschließender Wärme steigt die Belastung oft schnell wieder an. Mehr darüber, wie sich das heutige Wetter auf Kreislauf, Wohlbefinden und weitere Bereiche des Körpers auswirkt, lesen Sie in unserem tagesaktuellen Biowetter-Artikel für Karlsruhe.

In Städten wie Karlsruhe ist die Belastung meist am Vormittag noch erträglich. Tagsüber kommen Pollen aus den umliegenden Bereichen hinzu und sammeln sich in der warmen Stadtluft. Abends sinken die Werte wieder, weil die Luft sich abkühlt und weniger Thermik herrscht. Deshalb gilt: Wer in der Stadt lebt, sollte am besten in den frühen Morgenstunden oder abends lüften und Aktivitäten im Freien in diese Zeit legen. Weitere praktische Tipps finden Pollen-Allergiker in diesem Heuschnupfen-Ratgeber.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis von aktuellen Daten von OpenWeather (TM) und dem Deutschen Wetterdienst (DWD) generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Twitter, Pinterest und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos und den direkten Draht zur Redaktion.

/roj/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.