Gesundheit

Schlechte Luftqualität in Deutschland: 47 Messstationen messen gefährliche Werte

Luftqualität in Ihrer Stadt. (Symbolbild) Bild: Adobe Stock / hansenn

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  • 47 Wetterstationen melden schlechte Luft durch Feinstaub
  • Höchste Grenzwert-Überschreitung in mit µg/m³
  • Umweltbundesamt meldet: Luftqualitätsindex im Bereich
  • Das Umweltbundesamt empfiehlt , Anstrengungen im Freien zu vermeiden

UBA-Messstationen schlagen an! Momentan werden an 47 Stationen in ganz Deutschland schlechte bis sehr schlechte Luftqualität gemessen. In Nordrhein-Westfalen sind derzeit mit 10 Messstellen die meisten Stationen betroffen. Hauptverursacher ist Feinstaub - eine Mischung winziger Partikel, die tief in die Atemwege eindringen und die Gesundheit gefährden können.

Die höchste Überschreitung wird gegenwärtig in gemessen. Hier liegt der Luftqualitätsindex gegenwärtig im Bereich. Der Grenzwert für wird mit ** µg/m³** überschritten.

⚠️ Anzahl zu gering, keine Aktualisierung.

Die Karte zeigt eine Auswahl der Stationen mit überschrittenen Werten. Für eine vollständige Liste besuchen Sie die Luftkarten des Umweltbundesamtes (UBA).

Auswirkungen schlechter Luftqualität: Das sind die Risikogruppen

Sensible Personengruppen können gegenwärtig in der Umgebung der Wetterstationen von der verunreinigten Luft negativ beeinflusst werden. Zur Risikogruppe zählen Asthmatiker und Personen, die eine Vorerkrankung der Lunge oder des Herz-Kreislauf-Systems aufweisen. Laut UBA löst der Feinstaub "Stress in menschlichen Zellen aus." Eine langfristige Belastung kann zu Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislaufsystem, des Nervensystem führen oder den Stoffwechsel nachhaltig beeinflussen. Hinzu kommen akute Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Müdigkeit der durch den Stress im Körper ausgelöst wird.

Wie schütze ich mich vor Luftverschmutzung?

Vor allem auf Sport oder andere strapazierende Tätigkeiten sollten Sie im Moment verzichten oder diese in die Morgen- oder Abendstunden verlegen. Zur Risikogruppe zählende Personen wird empfohlen, körperliche Anstrengung im Freien zu vermeiden und sich in gut klimatisierten Innenräumen aufzuhalten. In Ihrer Wohnung können Sie die Luftqualität durch den Einsatz von Luftbefeuchtern oder Pflanzen verbessern. Dafür empfiehlt die Krankenkasse AOK Efeu, Bogenhanf und Grünlilien. In Fällen von fortlaufend schlechter Luftqualität wird geraten, eine FFP2-Maske oder vergleichbare Atemschutzmasken in Risikobereichen zu verwenden.

Ursachen für schlechte Luftqualität

Die Hauptursache für die steigende Luftverschmutzung durch die Schadstoffe ist die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Verschiedene Faktoren können dabei eine Rolle spielen: Ein disproportionales hohes Verkehrsaufkommen kann ein Faktor sein, ebenso wie eine hohe Konzentration industriell oder landwirtschaftlich erzeugter Schadstoffe. Darüber hinaus führen die weltweit ansteigenden Naturkatastrophen wie Sandstürme, großflächige Waldbrände und Vulkanausbrüche dafür, dass die Luftqualität großflächig und für längere Zeit beeinflusst wird. Den Informationen der Schweizer Institution für Luftqualität IQAir zufolge tragen auch akute Wetterfaktoren zur Luftverschmutzung bei. Regen kann zur Reduzierung von Feinstaub (PM10) beitragen, während intensive Sonneneinstrahlung zusammen mit Fahrzeugabgasen zu einem Anstieg des Ozons führt, und Wind die Verteilung von Schadstoffen unterstützt.

Zudem informiert das Umweltbundesamt (UBA) bei akuten Wetterlagen oder langanhaltenden Schadstoffbewegungen in ihrer Pressestelle.

Feinstaub, Ozon und Stickstoffdioxid: Diese Schadstoffe verschmutzen unsere

Feinstaub (PM10, PM2,5, PM1), Ozon (O₃) und Stickstoffdioxid (NO₂) gehören zu den Hauptverursachern der Luftverschmutzung. PM10 umfasst Partikel bis 10 Mikrometer, PM2,5 bis 2,5 Mikrometer und PM1 ultrafeine Partikel unter 1 Mikrometer. Sie entstehen durch den Straßenverkehr, Industrieanlagen, Kraftwerke sowie natürliche Quellen wie Waldbrände. Schwefeldioxid (SO₂), das bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe freigesetzt wird, trägt zur Feinstaubbildung und saurem Regen bei. Bodennahes Ozon (O₃) entsteht durch Reaktionen von Stickstoffoxiden (NOₓ) mit Sonnenlicht und erreicht im Sommer gesundheitsschädliche Werte. NO₂, ein stechend riechendes Reizgas aus Verbrennungsprozessen, fördert die Bildung von Feinstaub und Ozon. Der Luftqualitätsindex (LQI) wird aus den Konzentrationen verschiedener Schadstoffe berechnet, indem für jede Komponente ein Teilindex ermittelt wird. Der höchste Wert bestimmt die Gesamteinstufung der Luftqualität von "sehr gut" bis "sehr schlecht".

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+++Dieser Text wurde auf der Basis des Umwelt Bundesamt (UBA) generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++

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