Blutspendetermine Berlin: Mehrere Blutgruppen erreichen kritische Füllmenge
Wo kann man Blutspenden: Blutspendetermine in Ihrer Stadt (Symbolbild) Bild: picture alliance/dpa | Patrick Pleul
Von news.de-Redakteur Lucas Meyer
11.05.2026 09.20
- Blutgruppenbestand mehrerer Blutgruppen kritisch
- 9% der Menschen in Deutschland besitzen Typ B+, 2% besitzen B-
- Die nächsten Blutspendetermine in Berlin
Blutspenden sind lebenswichtig: Täglich werden in Deutschland etwa 14.000 Blutkonserven benötigt, um Patienten nach Unfällen, Operationen oder schweren Erkrankungen zu versorgen. Doch die Lage bleibt weiterhin angespannt, denn nur rund 3% der Bevölkerung spenden regelmäßig Blut – dabei könnte jeder gesunde Erwachsene zwischen 18 und 68 Jahren mehrmals im Jahr spenden. Besonders gefragt sind die Blutgruppen 0 negativ und A negativ, da sie in Notfällen universell einsetzbar sind.
DRK-Blutspende in Berlin - kritischer Lagerbestand für mehrere Blutgruppen
Berlins Blutbanken entdecken eine gesunkene Füllmenge: Das DRK meldet für Mai eine nachlassende Versorgungssituation für mehrere Blutgruppen. Der Blutvorrat in den Reserven ist auf 39% gesunken. Nur 2% der Menschen in Deutschland besitzen die Blutgruppe B- (Rhesus negativ) und ganze 9 % die Blutgruppe B+ (Rhesus positiv). Mit einer Blutspende retten Sie nicht nur Leben – als Erstspender erhalten Sie zudem eine kostenlose Untersuchung Ihres Blutes und erfahren Ihre Blutgruppe.
Blutspendetermine in Berlin
In Berlin haben Blutspender:innen an verschiedenen Orten die Möglichkeit, eine lebensrettende Spende zu leisten. In kleineren Gemeinden finden des öfteren Aktionstage statt, während in größeren Städten feste Blutspendestellen existieren. Die nächsten Gelegenheiten zur Blutspende stehen bereits am kommenden Montag in Berlin an. Im Blutspendezentrum im ALEXA Berlin können Sie um 10:00 - 19:00 Uhr Ihre Spende abgeben. Für eine Übersicht der Termine in Ihrer Stadt, informieren Sie sich auf der Webseite des DRK.
Berlin: Die aktuellen Blutspendetermine in Berlin im Mai
| Ort | Adresse | Datum | Uhrzeit |
|---|---|---|---|
| Blutspendezentrum im ALEXA Berlin | Grunerstr. 20 | 11.05.2026 | 10:00 - 19:00 Uhr |
| Institut Berlin | Hindenburgdamm 30A | 12.05.2026 | 14:00 - 19:00 Uhr |
| Ev. Epiphaniengemeinde | Knobelsdorffstr. 72/74 | 13.05.2026 | 14:30 - 19:00 Uhr |
Die ausgewählten Daten stammen aus dem Bestand der DRK-Spendetermine. Neben dem Deutschen Roten Kreuz können Sie auch bei anderen Organisationen Blut spenden. Ein weiterer großer Blutspendeabnehmer ist das private Unternehmen Haema. Darüber hinaus nehmen auch Krankenhäuser, insbesondere Universitätskliniken, Blutspenden entgegen.
(Hey! Du interessierst Dich für mehr Nachrichten aus der Gesundheitswelt? Dann abonnier unseren regelmäßigen Gesundheits-Newsletter! Zur Anmeldung)
Voraussetzungen fürs Blut spenden
Wer helfen möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein, sich gesund fühlen und einen gültigen Personalausweis mitbringen. Die Spende dauert in der Regel fünf bis zehn Minuten. Dazu kommt eine zehnminütige Wartezeit, die abgeschlossen wird von einem kleinen Imbiss.
Falls Sie sich unsicher sind, ob Sie im Moment Blut spenden können, prüfen Sie es im DRK-Selbstcheck hier.
Blutgruppenverteilung in Deutschland: Welche Blutgruppe darf wem spenden?
Grundsätzlich ist jede Blutspende, unabhängig von der Blutgruppe, wichtig. Dennoch ist die Blutgruppe 0 besonders gefragt, da Menschen mit diesem Typ als Universalspender gelten und alle anderen Blutgruppen versorgen können. Allerdings können Personen mit Blutgruppe 0 selbst nur Blut der eigenen Gruppe erhalten. Besonders kritisch ist die Lage bei Blutgruppe 0 Rhesus negativ. Da nur etwa 6 % der Bevölkerung diesen Bluttyp vorweisen, sind die Vorräte dieser Blutgruppe oft knapp.
+++Dieser Text wurde auf der Basis des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++
Lesen Sie Auch:In diesem Artikel finden Sie die aktuelle Infektionslage in Deutschland. Wo ist die Pflege am stärksten belastet? Ein Blick auf die Kliniklandschaft in Deutschland.
mel/roj/news.de