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Elon Musk: Epstein "am Leben und wohlauf" - Vater Errol verbreitet wilde Verschwörungstheorie

Errol Musk, der Vater von Elon Musk, fiel im russischen Staatsfernsehen zu irren Theorien über Jeffrey Epstein auf. Bild: picture alliance/dpa/TASS via ZUMA Press | Alyona Bzhakhova

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  • Vater von Elon Musk verbreitet Verschwörungstheorie im russischen Staatsfernsehen
  • Errol Musk behauptet, dass Jeffrey Epstein "am Leben und wohlauf" sei
  • Auch Sohn Elon soll den verurteilten Sexualstraftäter gekannt haben

Errol Musk, der 79-jährige Vater von Tech-Milliardär Elon Musk, hat im russischen Staatsfernsehen eine bizarre Verschwörungstheorie verbreitet.Bei einem Auftritt zur besten Sendezeit auf dem Sender Rossiya 1 behauptete er, der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sei keineswegs 2019 in einer Gefängniszelle gestorben.

Vater von Elon Musk behauptet: Jeffrey Epstein ist nicht tot

Über den bizarren Auftritt berichtet aktuell der "Daily Star"."Meiner Meinung nach ist es absurd zu glauben, dass er tot ist. Das ist lächerlich", sagte Errol Musk über Epstein, der über mehrere Jahre einen Missbrauchsring betrieb und zahlreiche Kontakte in der amerikanischen High Society hatte. Auch US-Präsident Donald Trump wird vorgeworfen, eine enge Beziehung zu dem Sexualstraftäter gepflegt zu haben.

Musk Senior führte seine Theorie weiter aus:Die Gefängniswärter hätten ausgesagt, Epsteins Leiche sei in der Nacht vor seinem angeblichen Suizid ausgetauscht worden. Die Kameras seien zum falschen Zeitpunkt ausgeschaltet gewesen, die Wärter eingeschlafen. "Er ist am Leben und wohlauf", behauptete er. Belege für diese irre Thesen lieferte Errol Musk nicht.

Errol Musk spricht über Verbindungen seiner Söhne zum Sexualstraftäter

Obwohl Errol Musk nach eigenen Angaben selbst nie persönlich auf den berüchtigten Finanzier getroffen sei, machte er eine brisante Behauptung über seine Familie: "Ich glaube, beide meiner Söhne kannten ihn, oder kennen ihn." Damit bezog er sich auf Elon sowie dessen jüngeren Bruder Kimbal Musk. Der 53-jährige Kimbal habe sogar "regelmäßigen" Kontakt zu Epstein gepflegt, deutete der Vater an. Allerdings räumte er ein, keine genauen Details über Art und Umfang dieser Verbindungen zu kennen.

Der Auftritt im Staatsfernsehen ist laut "Daily Star" Teil einer umfassenderen Russland-Reise des 79-Jährigen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Errol Musk öffentlich erklärt, die Familie sei "ein wenig in Ehrfurcht vor Herrn Putin".

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/bua/news.de/stg

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