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Coronavirus-News aktuell: Reisewarnung für 160 Länder bis 31. August - Kein Urlaub in Türkei und Ägypten

Badeferien etwa in Italien oder auch auf Mallorca dürften im Sommer trotz Corona klappen. Schwieriger wird es bei Urlaub außerhalb der EU. Die Bundesregierung will die Reisewarnung für mehr als 160 Länder verlängern.

Die Bundesregierung will die Reisewarnung für mehr als 160 Länder verlängern. Bild: dpa

Die Reisewarnung wegen der Corona-Pandemie für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union soll bis Ende August verlängert werden. Das Bundeskabinett will einen entsprechenden Beschluss fassen, der aber Ausnahmen für einzelne Länder zulässt, die bestimmte Kriterien erfüllen.

Coronavirus-News aktuell: Reisewarnung für 160 Länder bis 31. August! Ausnahmen möglich

Dazu sollen etwa die Entwicklung der Infektionszahlen, die Leistungsfähigkeit der Gesundheitssysteme, Testkapazitäten, Hygieneregeln und Reisebeschränkungen zählen. Der Reiseverband DRVhatte solche Maßstäbe auch für Ziele außerhalb Europas gefordert.

Die Bundesregierung will auch weiter dringend von Kreuzfahrten abraten. Mehrere Kreuzfahrtschiffe hatten im März wegen Infektionen an Bord Probleme, einen Hafen zu finden, in den sie einlaufen konnten.

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Corona-Reisewarnung ab 15. Juni für 31 Europa-Länder aufgehoben

Außenminister Heiko Maas (SPD) hatte am 17. März nach Ausbruch der Corona-Pandemie eine Reisewarnung für Touristen für alle rund 200 Länder der Welt ausgesprochen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde nur bei einer Gefahr für Leib und Leben etwa in Kriegsgebieten vor Reisen gewarnt - und damit eine kostenlose Stornierung ermöglicht.

In der vergangenen Woche beschloss das Bundeskabinett, die Reisewarnung am 15. Juni für 31 europäische Länder aufzuheben. Dazu zählen die 26 Partnerländer Deutschlands in der Europäischen Union, das gerade aus der EU ausgetretene Großbritannien und die vier Staaten des grenzkontrollfreien Schengenraums, die nicht Mitglied in der EU sind: Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein. Für 29 Länder erfolgt die Aufhebung am 15. Juni, für Spanien und Norwegen erst später, weil dort noch Einreisesperren gelten. Für diese Länder wird es künftig nur noch sogenannte Reisehinweise geben.

Reisewarnung für Türkei, Ägypten, Tunesien wegen Corona-Krise bleibt

Die verlängerte Reisewarnung unter anderem für beliebte Reisegebiete wie die Türkei, Ägypten oder Tunesien bedeutet einen herben Rückschlag für die von der Corona-Krise schwer getroffene Tourismusbranche. Die Tourismuswirtschaft zählt zu den von der Corona-Krise am härtesten getroffenen Branchen. Das Sommergeschäft mit Auslandsreisen ist normalerweise die umsatzstärkste Saison der Branche mit etwa 2300 Veranstaltern und mehr als 11.000 Reisebüros in Deutschland. Nach Angaben des DRV führen 70 Prozent aller mehr als 71 Millionen Reisen der Deutschen ins Ausland.

Deutsche Urlauber dürfen trotz Corona zuerst wieder nach Mallorca

Spanien hat unterdessen das Einreiseverbot ein bisschen gelockert. Von Montag an wollen die Balearen - die Inselgruppe, zu der auch Mallorca gehört, bis zu insgesamt 10.900 Urlauber aus Deutschland einreisen lassen. Deutschland sei aus zwei "offensichtlichen" Gründen für dieses Pilotprojekt ausgewählt worden, sagte die Regionalpräsidentin der Balearen, Francina Armengol, am Dienstag in Palma de Mallorca.

"Deutschland ist das Land, aus dem am meisten Urlauber zu uns kommen, und die epidemiologischen Zahlen sind den unseren sehr ähnlich". Ganz Spanien will sich erst am 1. Juli wieder für den Tourismus öffnen.

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rut/news.de/dpa