08.06.2020, 20.33 Uhr

Rente in Deutschland: Fettes Plus! DIESE Neu-Rentner haben nun mehr Geld auf dem Konto

Viele Neu-Rentner durften sich 2019 über eine satte Rentenerhöhung freuen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Bezüge deutlich gestiegen. Nicht jeder darf sich über mehr Geld im Ruhestand freuen. 

Einige Neu-Rentner bekamen 2019 mehr Geld als im Jahr 2018. Bild: picture alliance/Marijan Murat/dpa

Die rund 21 Millionen Rentner in Deutschland bekommen ab Juli mehr Geld. Schon 2019 durften sich Senioren über mehr Geld auf dem Konto freuen. Aktuelle Berechnungen zeigen, wieso sich einige Neu-Rentner über mehr Geld auf dem Konto freuen dürfen. Trotzdem profitieren einige Senioren mehr von der Erhöhung der Bezüge als andere.

Rente in Deutschland aktuell! Mehr Geld dank Erwerbsunfähigkeitsrente

Menschen, die 2019 in Rente gingen, bekamen bis zu 81 Euro (Netto) mehr im Monat von der Rentenkasse als Senioren, die sich 2018 für den Ruhestand entschieden. Besonders glücklich durften sich Bezieher der Erwerbsunfähigkeitsrente schätzen. Denn die Rentenform wurde deutlich verbessert. Zusätzlich stiegen die Bezüge zum 1. Juli um 3,91 Prozent im Osten und um 3,18 Prozent im Westen. Männer im Westen erhielten 2019 im Durchschnitt845 Euro Erwerbsunfähigkeitsrente. Das sind78,41 Euro mehr als beim Renteneintritt 2018. Im Osten gab es für Männer 778 Euro ( 64,77 Euro mehr als im Vorjahr). Frauen in Westdeutschland bekamen 761 Euro und Seniorinnen in den ostdeutschen Bundesländern 865 Euro mehr.

Rente mit 63 zahlt sich für Ost-Frauen aus

Auch die Rente mit 63 zahlte sich aus - vor allem für Frauen im Osten des Landes, weil die Mütterrente um 16 Euro erhöht wurde. Sie erhielten 1204 Euro (Plus von 81,13 Euro im Vergleich zum Jahr 2018). Frauen im Westen bekamen durchschnittlich 1144 Euro. Im Männer-Vergleich zahlte es sich für Herren aus dem Westen aus, mit 63 in den Ruhestand zu gehen. Sie hatten nun 1557,35 Euro monatlich zur Verfügung.

Auch bei der regulären Altersrente verzeichneten Männer einen deutlichen Anstieg. Besonders West-Senioren waren die Gewinner mit 745 Euro netto im Monat. Im Osten gab es auch mehr Geld, aber der Anstieg fiel im Vergleich etwas geringer aus. 

Verlierer im Renten-Vergleich

Die Verlierer unter den neuen Rentnern sind West-Frauen. Im Schnitt bekamen sie 487 Euro im Monat. "Dagegen bezogen West-Männer, die 2019 nach 45 Beitragsjahren mit 63 abschlagsfrei in Rente gegangen sind, im Durchschnitt 1557,35 Euro", schreibt die "Bild". 

Rentner dürfen sich im Juli 2020 über ein sattes Plus freuen

Die sogenannte Standardrente steigt ab Juli 2020 nach Angaben der Bundesregierung auf 1538,55 Euro im Westen (plus 51,37 Euro) und 1495,35 Euro im Osten (plus 60,30 Euro) an. Die Standardrente ist eine Vergleichsgröße, die rechnerisch derjenige bekäme, der 45 Jahre lang als Durchschnittsverdiener Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt hat.

Grundlage für die jährliche Rentenanpassung ist die Lohnentwicklung des vergangenen Jahres. Auch die Beitragsentwicklung und das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentnern spielen eine Rolle. Auch in den Vorjahren waren die Renten gestiegen. Zuletzt legten die Bezüge 2019 in Westdeutschland um 3,18 Prozent zu, im Osten um 3,91 Prozent. 2018 waren es 3,22 Prozent (West) und 3,37 Prozent (Ost).

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bos/sig/news.de/dpa

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