28.05.2020, 08.58 Uhr

Produktrückruf im Mai 2020 : Gesundheitsbehörde warnt! Infektionsrisiko durch DIESE FFP2-Masken

FFP2-Masken sollen vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen. Doch sie helfen nur dann, wenn sie einwandfrei funktionieren. Doch aktuell warnt Hamburgs Gesundheitsbehörde vor der Nutzung bestimmter FFP2-Schutzmasken. Hände weg von DIESEN Masken.

Die Hamburger Gesundheitsbehörde warnt aktuell vor FFP2-Masken. Bild: AdobeStock/ JayAr

Hamburgs Gesundheitsbehörde hat vor der Nutzung bestimmter FFP2-Schutzmasken der Marke "LexusLance Modell LK-003" des Importeurs Brandsstock GmbH gewarnt. Sicherheitstechnische Untersuchungen hätten ergeben, dass bei ihnen die geforderte Schutzwirkung vor schädlichen Aerosol-Infektionen nicht erreicht werde, teilte die Behörde am Dienstag mit. Konkret handle es sich um die Charge LK-003-A004 mit Produktionsdatum 16. März 2020.

Produktrückruf im Mai 2020: Gesundheitsbehörde warnt vorFFP2-Schutzmasken

Die Brandsstock GmbH habe ihren Kunden bereits eine Warnung geschickt und gebeten, die Masken vorerst nicht zu verwenden, sagte Geschäftsführer Peng Lu der Deutschen Presse-Agentur. Über das weitere Vorgehen könne letztlich aber erst entschieden werden, wenn eine weitere bereits beauftragte Untersuchung abgeschlossen sei.

Gesundheitsgefahr! FFP2-Atemschutzmasken bieten keinen Covid-19-Schutz

Die Gesundheitsbehörde geht nach eigenen Angaben davon aus, dass unzureichendes Filtermaterial Ursache für die mangelhafte Schutzwirkung ist. Sie rät vom Tragen dieser Masken insbesondere bei der Arbeit mit infizierten Menschen dringend ab. "Verwenderinnen und Verwender dieser Masken können sich im Vertrauen auf die Schutzwirkung dadurch unter anderem mit dem SARS-CoV2-Erreger infizieren und an Covid-19 erkranken." Die Masken sollten daher allenfalls als einfache Mund-Nasen-Bedeckung verwendet werden.

Produktrückruf! Gesundheitsgefahr auch bei DIESEN FFP2-Masken

Bereits Ende April hatte der EU-Verbraucherschutz Atemschutzmasken der Klasse FFP2 zurückgerufen.Bei einer Prüfung stellten die Experten eine nur unzureichende Partikel-/Filterrückhaltung fest, wodurch die Masken nicht der EU-Norm EN149 entsprachen. Betroffenwaren gleich mehrere FFP2-Produkte in Großpackungen aus China.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

fka/bua/news.de/dpa