Das neuartige Coronavirus hält die ganze Welt in Atem. Auch in Deutschland erkranken weiterhin immer mehr Menschen an Covid-19. Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise sowie aktuelle Zahlen, lesen Sie in unserem Schlagzeilen-Ticker.

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13.03.2020, 19.21 Uhr

Coronavirus-Krise aktuell: Preis-Hammer! DIESE Lebensmittel sind deutlich teurer geworden

Die Corona-Krise wirkt sich auch auf die Lebensmittelindustrie aus. So waren die Preise für einige Lebensmittel bereits im Februar deutlich teurer als noch im Vorjahr. Wofür die Verbraucher aktuell mehr zahlen, lesen Sie hier.

Das Coronavirus ließ die Obst-Preise zuletzt deutlich in die Höhe schnellen.  Bild: dpa

Lange haben wir gebangt und gehofft, dass unsere Lebensmittel-Preise am Ende nicht doch noch der Corona-Krise zum Opfer fallen. Doch jetzt scheint klar: All das Hoffen war offenbar umsonst. Das zumindest berichtet die "Bild" am Freitag.

Corona-Pandemie: Preise für Lebensmittel in Deutschland sind deutlich gestiegen

Dem Bericht zufolge waren die Lebensmittel im Februar deutlich teuer als noch im Vorjahr. So seien die Preise im Schnitt um 3,3 Prozent gestiegen, berichtet das Blatt. Dabei schlugen die Einzelhändler vor allem bei Obst (9 Prozent) sowie bei Fleisch- und Wurstwaren (9 Prozent) ordentlich drauf. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts blieb die Inflationsrate stabil. Demnach lagen die Verbraucherpreise für Waren und Dienstleistungen erneut um durchschnittlich 1,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

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Diese Produkte sind teurer geworden - Ölpreise fallen weiter

Während die Preise für Storm (+ 4,4 Prozent), Kraftstoff (+ 3,0 Prozent), Obst (+ 9 Prozent) und Fleisch- und Wurstwaren deutlich nach oben gingen, fielen die Preise für Heizöl deutlich niedriger aus. Hinzu kommt: "Dienstleistungen kosteten 1,6 Prozent mehr, wobei die Nettokaltmieten um 1,5 Prozent zulegten.", berichtet "Bild". Dabei könnten vor allem die fallenden Ölpreise den Preisdruck künftig mindern. So haben sowohl die Corona-Krise als auch der Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland den Rohstoff in den letzten Tagen deutlich billiger werden lassen.

Dass die Teuerungsrate sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr unter der Zwei-Prozent-Marke verharrt, davon gehen Ökonomen aktuell fest aus. Und auch das Ifo-Institut rechnet laut "Bild"-Angaben für 2020 mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von 1,5 Prozent, die 2021 auf 1,6 Prozent steigen soll.

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sba/hos/news.de

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