05.10.2016, 09.33 Uhr

Ist auch Ihre Stadt dabei?: In diesen Städten suchen die meisten Asylbewerber Arbeit

Fast 900.000 Flüchtlinge sind 2015 nach Deutschland gekommen. Knapp die Hälfte von ihnen ist erwerbsfähig, viele Asylbewerber suchen noch einen Job. In welchen Städten die meisten arbeitssuchenden Asylbewerber leben, lesen Sie hier.

431.350 in Deutschland lebende Asylbewerber sind erwerbsfähig. Bild: dpa

Bezogen auf die Einwohnerzahl, sind es nicht die deutschen Großstädte, die besonders viele Asylbewerber in das Berufsleben vermitteln müssen. Das neue Ranking der Bundesagentur für Arbeit führt überraschenderweise eine niedersächsische 100.000-Stadt an.

Neue Statistik der Bundesagentur für Arbeit zu Asylbewerbern auf Jobsuche

890.000 Flüchtlinge kamen im vergangenen Jahr in die Bundesrepublik. 431.350 von ihnen sind als "gemeldete erwerbsfähige Personen" aus nichteuropäischen Ländern bei der Bundesagentur für Arbeit registriert. Laut "Bild" sind die meisten von ihnen Asylbewerber oder Flüchtlinge mit Aufenthaltsrecht, viele von ihnen beziehen Hartz IV, andere haben einen Job, suchen aber mit Hilfe der Arbeitsagenturen einen neuen.

In dieser Stadt leben die meisten erwerbsfähigen Asylbewerber auf Jobsuche

Doch wer glaubt, dass die meisten von ihnen in Metropolen wie Hamburg und Köln fündig werden wollen, der irrt. Gemessen an der Einwohnerzahl der Städte führt Salzgitter mit 1.482 Personen aus Asyl-Ländern das Ranking an. Bei einer Bevölkerungszahl von 98.966 Einwohnern, ist das ein Anteil von 1,497 Prozent. Auf Platz zwei ist Schwerin mit 1,457 Prozent (1.342 arbeitssuchende Asylbewerber), dicht gefolgt von der Region Saarbrücken mit 1,371 Prozent (4.464 Personen).

Deutsche Hauptstadt hat die meisten arbeitssuchenden Asylbewerber

Hamburg, Köln und Berlin lagen mit 1,071, 0,808 und 0,569 Prozent nur im Mittelfeld, wobei Berlin mit fast 20.000 Personen die meisten arbeitssuchenden Asylbewerber hat. Gemessen an den 3,5 Millionen Einwohnern ist das jedoch eine verschwindend geringe Menge. Die wenigsten Jobsuchenden aus Asyl-Ländern leben derzeit mit knapp 0,5 Prozent, gemessen an der Einwohnerzahl, in Worms (449 Personen), Stendal (634 Personen) und dem Lahn-Dill-Kreis (1.385 Personen).

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