25.02.2021, 10.10 Uhr

"maischberger. die woche" in der ARD: Schäuble räumt Fehler bei Corona ein: "Manches versäumt"

Zu Gast in Sandra Maischbergers ARD-Talk "maischberger. die woche" räumte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble Versäumnisse der Politik im Kampf gegen die Corona-Pandemie ein. "Da haben wir sicherlich manches versäumt", gestand der CDU-Politiker.

Am Mittwochabend empfing Sandra Maischberger wieder Gäste in ihrer ARD-Talkshow"maischberger. die woche". Diesmal war Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble per Video zugeschaltet. Der CDU-Politiker räumte Versäumnisse im Kampf gegen die Corona-Pandemie ein. Konkret ging es um die Corona-Warn-App.

Wolfgang Schäuble bei "maischberger. die woche"

Seit einem halben Jahr steht die Corona-Warn-App im Kampf gegen die Pandemie zur Verfügung. Doch sie liegt heute noch weit hinter den Erwartungen zurück. "Wir hätten sehr viel mehr erreichen können", erklärte CDU-Politiker Wolfgang Schäuble in der ARD-Talkshow "maischberger. die woche".

Die Corona-Warn-App ist seit Juni 2020 verfügbar, allerdings wird sie nur wenig benutzt. Ein Grund für die Ablehnung ist beispielsweise der Datenschutz. Dass die App weit hinter ihren Möglichkeiten zurückliegt, gibt auch CDU-Politiker Wolfgang Schäuble in der jüngsten Ausgabe der ARD-Talkshow "maischberger. die woche" zu.

CDU-Politiker: "Da haben wir sicherlich manches versäumt"

Der 78-Jährige wies darauf hin, dass das Thema auch bei stärkeren Tests nun wieder eine Rolle spielen werde. "Ich finde, wir hätten mit der Corona-App sehr viel mehr erreichen können, wenn wir in der Frage Datenschutz in der Abwägung der verschiedenen Grundrechte ein bisschen besser balanciert gewesen wären", stellte der Politiker gegenüber Moderatorin Sandra Maischberger fest. Er erklärte, dass es zwar auch das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung gebe, doch auch das überwiege nicht alle anderen. "Da haben wir sicherlich manches versäumt", gab er zu.

Bundestagspräsident: Können effizienter sein

Außerdem betonte er: "Wir könnten mit der App, mit der Informationstechnologie, effizienter sein." Allerdings gebe es eine "öffentliche Debatte" und viele, die gegen die App waren. "Deswegen hatte Jens Spahn ja auch immer gesagt: 'Wenn die alle dagegen sind, dann hat es ja gar keinen Sinn.'" Man müsse daher die Menschen dafür gewinnen, dass sie die Corona-Warn-App nutzen. "Das ist der freiheitliche Ansatz, der braucht auch Vertrauen", betonte Schäuble.

Dieser Inhalt wurde news.de von swyrl.tv zur Verfügung gestellt.

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sig/news.de/swyrl.tv

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