Von Rupert Sommer - 26.01.2021, 07.37 Uhr

"Ich bin ein Star - Die große Dschungelshow" bei RTL: "Vier Jahre weggesperrt!" Dschungel-Djamila offenbart Kindheitsdrama

Tag 11 im Dschungel von Hürth-Efferen: "Bachelorette"-Schnuckel Filip Pavlovic schmerzen die Brustwarzen, Prinzessin Xenia verliert im Menstruationsstress komplett die Fassung - und Djamila Rowe erinnert sich an ein düsteres Kapitel ihrer Jugend.

Bislang wirkte es so, als hätte nur das teutonische Ex-Playmate Bea Fiedler die passende Oberweite gehabt, um für Schauwerte und amüsanten Krawall im vorgezogenen Kölner Känguru-Karneval zu sorgen. Doch dann zogen mit dem ehemaligen "Botschaftsluder" Djamila Rowe, der Trash-TV-gestählten Sachsen-Prinzessin Xenia und Muskelmännchen Filip Pavlovic drei Teilnehmer ins Tiny House ein, denen ihr enormer Unterhaltungswert ins stark überschminkte Gesicht respektive auf die Tattoo-bekritzelte Haut geschrieben ist.

Tag 11 in der RTL-Dschungelshow: Djamila, Filip und Xenia droht das "Grauen Under"

Auch der zweite Camping-Tag des Trios verlief für die Zuschauer höchst launig - und für die Australien-Kandidaten angemessen höllisch. Und das lag nicht nur an der diesmal besonders fiesen "Dschungelprüfungstauglichkeitsprüfung", die den schönen Namen "Grauen Under" trug.

Mörderische Haie! Oder doch nur dicke Karpfen?

Richtig erahnt: Es ging in den Untergrund - in die Finsternis, ins Feuchte und zu Vogelspinnen, Flusskrebsen, Schlangen, Echsengetier sowie eher putzig deutschen Dickfischen. Die Karpfen wirkten bei geschickter Kameraführung dann fast so ein bisschen wie Haie. Bibber!

Vielversprechend für den vom sicheren Wohnzimmersofa aus mitgeifernden gemeinen Feierabendquälgeist hörte sich auch das Kommando "Badewäsche" an. "Girls, ihr müsst eure Oberteile ausziehen", verkündete der sonst so seriös wirkende Star-Besucher Dr. Bob aus dem Original-Dschungel. Und auch Filip legte brav seine Haut frei. "Das ist der erste nackte Oberkörper, den wir hier in der Prüfung haben", freute sich Moderatorin Sonja Zietlow. Man muss auch mal loben!

Djamila Rowe zeigt Reue nach Ausraster: "Ich hab' mich so asozial verhalten"

Weniger gut kamen ihre Witzchen über den Charakter der Ekel-Mutprobe an. Immerhin wollte RTL deutlich klarmachen, "warum vier Wochen nach Weihnachten keiner mehr Bock auf Stollen hat", so Sonja Zietlow. Genau: Es ging in den Stollen. Genauer gesagt in ein enges unterirdisches Gangsystem, in dem Sterne zu suchen und Ängste zu bewältigen waren. Das Übliche eben, diesmal nur wunderschön schrill begleitet von Selbstvorwürfen, hysterischen Schreien, genereller Verpeiltheit sowie Fluch-Exzessen, für die sich der Feingeist Djamila im Anschluss ganz doll genierte. Was sollen nur die Kinder denken, falls sie - rein zufällig - die Sendung mit der Mama eingeschaltet hatten?

"Ich hasse euch alle", plärrte die sichtlich überforderte, wild nervenflatternde 53-Jährige, die sich in der Dunkelheit überhaupt nicht zurechtfand und auch noch in Panik geriet, als sich ihr Bein in einem offenbar überraschend tückischen unterirdischen Stoffbahnen-Durchschlupf verfing - woraufhin Djamila wütend die Frage nach dem Sinn des Ganzen stellte. Umso größer die Zerknirschung im Anschluss: "Oh, ich hab' mich so asozial verhalten", ärgerte sie sich über sich selbst und ihre geballte verbale Vulgarität. "Wenn meine Tochter das sieht!".

Wenn der Haussegen auf der Kippe steht - und das OB-Bändchen stört

Das eigentliche Grauen und die viel schlimmeren Peinlichkeiten spielten sich ja ohnehin abseits der letztlich mit vier von acht gewonnenen Sternen halbwegs passabel absolvierten Dschungelprüfung ab. Es war der Psychoterror auf engstem Raum, der in der Container-Box wieder mal vieles hochkochen ließ. Im Tiny House führte Xenia Krieg - weitgehend allein auf weiter Flur gegen sich selbst. Ihr Gegner war dabei ihre Zigaretten-Sucht. "Frau mit Nikotin-Problem - eine tickende Zeitbombe", sagte sie über sich selbst. Und Filip fürchtete schon morgens, wie grausam schlecht gelaunt sich der weitere Tag und dann erst der lange Abend entwickeln würde. Und er zitterte zu Recht!

Xenia von Sachsen verzweifelt an Nikotin-Entzug und Menstruationsproblemen

Tatsächlich braute sich das zusammen, was Experten ehrfürchtig als einen "perfekten Sturm" bezeichnen. Zur überreizten Fluppen-Flatter der Sachsen-Herrscherin kam nämlich auch noch die unberechenbare Brutalität von Mutter Natur dazu: "Jetzt hab ich auch noch meine Tage", jaulte die 34-Jährige auf - und zog mit dieser unfrohen Botschaft die Stimmung vor allem beim furchtsamen Filip komplett runter. "Ist wie mit Alkoholikern", analysierte sich Xenia selbst: "Mein psychischer Meltdown." Und so trieb sie auch bei der Dschungelprüfung eine schlimme, allerdings sehr persönliche Angst um: "Meine größte Sorge ist: Sieht ganz Deutschland mein OB-Bändchen?"

Brust raus in der Dschungelshow: "Zeig mir deinen Nippel!"

Qualen waren Filip diesmal selbst nicht fremd - im Gegenteil. Auch er hatte mit dem eigenen Körper zu kämpfen und mit der angeblich unmenschlichen Rauheit der aufgezwungenen Camp-Textilien. Mit anderen Worten: Die Brustwarze juckte. Oder brannte. Oder schmerzte zumindest ziemlich brutal. Armer Filip! "Mein Nippel tut weh", klagte der 26-Jährige und löste bei Mitbewohnerin Djamila akute Bemutterungsgefühle aus. "Zeig mir doch mal deinen Nippel." Selbst Xenia wirkte da, nun ja, betroffen: "Es sind ganz ernsthafte Männerkrankheiten, die man auch nicht unterschätzen soll." Zum Glück half ein Pflaster!

Djamila Rowe offenbart traurige DDR-Kindheit: "Ich war vier Jahre weggesperrt"

Weniger leicht zu verarzten war schließlich, was Djamila an innerem Schmerz ans Tageslicht holte. Die umtriebige Society-Lady mit dem mehrfach rundum gewarteten Äußeren sah sich durch die Einsperrsituation im Tiny House an sehr düstere Kapitel ihrer trostlosen DDR-Jugend erinnert. Weil ihre Mutter der repressiven Obrigkeit als sogenannter Republikflüchtling galt, wurde Djamila als Mädchen in Heime gesperrt und später sogar zu einer Art staatlich organisierter Zwangsarbeit gedrängt. "Ich war vier Jahre weggesperrt von 14 bis 18", erzählte sie schluchzend und hatte das Mitgefühl ungeteilt auf ihrer Seite. "Die Stasi hat mich einkassiert", sagte sie. "Meine Kindheit hat man mir genommen."

Wachablösung: Zuschauer watschen die Sachsen-Prinzessin Xenia ab

Immerhin: Mit dem Rauchen hat Djamila keine Probleme. Und damit möglicherweise noch eine vielversprechende Dschungelzukunft vor sich: Wie Sonja Zietlow und Daniel Hartwich betonten, waren die letzten Dschungelkönige und -königinnen allesamt Nikotin-abstinent. Vernünftig!

Wer ist raus aus dem Tiny Haus? Dschungelcamp-Entscheidung fällt am 26.01.2021

Viele Zuschauer sahen das am zweiten Tag mit dem tollen neuen Trio offenbar ähnlich: In der Zwischenbilanz führt nun Djamila, die am ersten Tag noch ganz hinten lag. Und Sucht-Prinzessin Xenia rutschte vom Spitzen-Thron auf die Schleudersitz-Position Platz drei ab. Allerdings: Abgerechnet wird erst in der Dienstagnacht! Darauf noch eine Kippe!

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Dieser Inhalt wurde news.de vonswyrl.tv zur Verfügung gestellt.

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