21.01.2020, 07.44 Uhr

Helena Fürst: Manipulation bei RTL? Schwere Vorwürfe gegen das Dschungelcamp

2016 war Helena Fürst selbst Kandidatin im Dschungelcamp. Doch nun, vier Jahre später, wettert die Fürstin gegen Sender RTL und die TV-Show und erhebt schwere Vorwürfe.

Helena Fürst erhebt schwere Vorwürfe gegen RTL. Bild: dpa

Das Dschungelcamp ist ohne Zweifel das Sahnehäubchen im Bereich Trash-TV. Jahr für Jahr schickt RTL ein Dutzend mehr oder minder bekannte "Promis" in den australischen Dschungel, damit sich die TV-Zuschauer an deren Elend ergötzen können. Auch Helena Fürst (45) war 2016 im Dschungelcamp zu sehen, doch an diese Zeit erinnert sich die einstige "Anwältin der Armen" mit Schrecken zurück.

Helena Fürst wettert gegen das Dschungelcamp

Denn seit ihrer Teilnahme bei "Ich bin ein Star - holt mich hier raus" habe sie den Ruf als Krawall-Braut weg. Damals wurde sie in den sozialen Netzwerken schließlich "Höllena" genannt. Im Interview mit der "Bild"-Zeitung erhebt die Fürstin nun schwere Vorwürfe gegenüber RTL und spricht sogar davon, dass das Dschungelcamp ihre Karriere zerstört habe.

Dschungelcamp 2020: Ist Daniela Büchner Höllena 2.0?

"Die Zuschauer erhalten einen Teilnehmer zum Fraß vorgeworfen, das ist der Antiheld. Ich war der Antiheld in meiner Staffel", so Helena Fürst im "Bild"-Interview. Wer diese Rolle in der aktuellen Staffel einnehme, sei für sie klar: Daniela Büchner. Dabei sei die Darstellung von RTL bei dieser Rollenbildung entscheidend.

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Helena Fürst spricht von manipulierten Zusammenschnitten im Dschungelcamp

Laut eigener Aussage war Helena Fürst damals ein ganz normaler Teil der Gruppe. "Es wurde nie gezeigt, wie ich lache oder jeden Tag gekocht habe. (...) Aus 24 Stunden werden täglich ein bis zwei Stunden geschnitten und gesendet, die dann das Bild einer Person ergeben und zwar das, das am meisten Quote bringt", so die 45-Jährige im Interview.

Helena Fürst erhielt Morddrohungen nach dem Dschungelcamp

Nach dem Dschungelcamp habe sich ihr Leben komplett verändert. "Aufträge verpufften, es gipfelte in Morddrohungen, Rufmord, Hass und Verleumdung der übelsten Sorte", so Helena Fürst gegenüber der "Bild". Heute hat sie nur einen Wunsch: "Ich wünsche mir ein normales Leben zurück!" Und was sagt RTL zu diesen Vorwürfen? "Wir haben sie genau so dargestellt, wie sie war", erklärte ein RTL-Sprecher gegenüber der "Bild".

Selbst schuld! Fans wettern gegen Helena Fürst

Auf Facebook teilte Helena Fürst ihr Interview mit ihren Fans. Doch von diesen erhält die Fürstin keineswegs Rückendeckung. Vielmehr stellen sich die User gegen die Fürstin. "Es sind bis jetzt 14 staffeln jeder weiß worauf er sich einlässt. Wenn es nachher mit der karriere nicht klappt sind natürlich immer andere schuld", findet ein Fan.

"Sicherlich schneidet RTL seine Sendungen zusammen um die Zuschauer zu unterhalten. Einer derart medienerfahrenen Personen wie dir sollte aber die Entstehung und vor allem die Motive einer Produktionsfirma nicht unbekannt sein. Du hast dich für all die Sendungen bewusst entschieden und dir dadurch erhofft medial erfolgreicher zu werden. Letztlich kommen die Worte aus deinem Mund und das war vielleicht auch ausschlaggebend dafür, dass das Publikum dich so wahrgenommen hat wie es dich heute wahrnimmt", schreibt ein zweiter.

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fka/news.de

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