26.03.2019, 18.36 Uhr

"Das Ding des Jahres 2019" Rückblick Folge 6:       SO spannend war Folge 3! Lastenrad vs. aufblasbare Hundetransportbox

Der news.de-Nachrichtenüberblick Bild: Istockphoto

Nachdem es ein Leichtes war, auf den ersten beiden Folgen der zweiten Staffel von "Das Ding des Jahres" herumzuhacken, bot Folge drei vielleicht nicht immer alltagstaugliche, dafür aber zumeist höchst durchdachte Erfindungen und ein durchaus spannendes Finish. DAS ist passiert...

Hunde-Transport-Box gegen Mülltonnen-Verschönerungs-Verkleidungs-Dingsbumms

Alles begann mit intelligenten Boxen. Die eine hörte auf den Namen "Tami-Box" und bot Hunden eine bequeme und vor allem sichere Alternative zu den sperrigen, meist metallenen Transportboxen fürs Auto. Dadurch, dass die Box aufblasbar war, war sie auch leicht zu verstauen. Gegen diese Ansammlung von Vorteilen hatte die "Topabox", die Mülltonnen vorm Haus etwas ansehnlicher machen sollte, keinerlei Chance.

"Das Ding des Jahres 2019" lässt Handtaschen gegen High-Heels antreten

Runde zwei drehte sich um modische Accessoires. Während die wandelbaren Handtaschen von "Zoe Lu" sofort Publikum und Jury zu begeistern wussten, tat sich die Erfinderin des "Klicksystems" schwer, ihre Aufregung zu verbergen. Der Clou ihrer Erfindung bestand darin, dass Frauen mit einem simplen Klick den Absatz ihrer Hochhackigen austauschen und an die jeweilige Situation anpassen konnten. Bei "Zoe Lu" hingegen konnte frau die Klappe ihrer Handtasche austauschen und selbige so an ihr jeweiliges Outfit anpassen. Die Idee dahinter: Weniger Handtaschen kaufen zu müssen und wegen der vielen unterschiedlich designten "Zoe Lu"-Klappen dennoch viele Handtaschen zu haben. Das überzeugte. Die Handtaschen kamen unangefochten ins Finale.

Das Duell der Spiegel bei "Das Ding des Jahres"

In der nächsten Runde trat "Verse" gegen "Si-More" an. "Verse" entpuppte sich dabei als Smart-Mirror, der mit dem Handy synchronisiert werden konnte und hier einlaufende E-Mails, News und Informationen ebenso anzeigen konnte, wie Internetvideos - und freilich das Gesicht des davor stehenden Menschen. "Si More" dagegen wandte sich an Anwender, die vorm Spiegel stehen und eigentlich auch ihre Rückseite sehen wollen. Beispielsweise um den Sitz der Kleidung zu überprüfen. Von beiden Ideen, die recht eingeschränkt von der Zielgruppe her wirkten, ansonsten aber gut funktionierten, setzte sich der multimediale Spiegel "Verse" am Ende durch. Konnte im Finale aber überhaupt nichts reißen.

"Outentic" vs. "Schleppr" - Smarte Tragelösungen

"Outentic" war im Grunde "nur" ein Rucksack, mit dem man sein Rad besser tragen konnte. Etwa wenn man auf Radtouren ist, und auf bestimmten Abschnitten selbiges nicht fahren kann. Doch bei genauerem Hinsehen entpuppte sich der "Outentic" als eierlegende Wollmilchsau für Radfans. Dass es manchmal aber auch die Präsentation macht, bewies Erfinder Martin, der seinen "Schleppr", eine genial simple Gurtkonstruktion zum Transport von Sixpack-PET-Flaschen, mit irrer Verve und viel schrägem Witz vorstellte. Der Sieg war ihm so sicher.

Hot and Schrott im letzten Duell bei "Das Ding des Jahres"

Im letzten Duell taten einem die Präsentatoren des wenig sexy betitelten "Multifunktionalen Einkaufswagens" richtiggehend leid, weil sie mit ihrem ausnehmend hässlichen, sperrigen und wenig überzeugenden Ding gegen den extrem sexy "TReGo" keinerlei Stich sahen. Der Trolley konnte mittels weniger Handgriffe anstelle eines Vorderrades an das Fahrrad montiert werden und machte so aus dem Fahrrad ein Lastenrad. Geniale Idee in genialer Umsetzung. Dafür ging es ab ins Showfinale.

Im Finale wird es spannend...

Im Finale fanden sich die eindeutigen Favoriten der Jury, die Handtaschen-Erfinderinnen von "Zoe Lu", unerwartet abgeschlagen auf Platz 3 wieder. Den sie sich zudem mit dem "Schleppr" teilen mussten. Auf Rang 5: Der Multimedia-Spiegel "Verse". Die Entscheidung, wer in die Finalshow am 26. März einziehen würde, fiel also zwischen der aufblasbaren Hundebox "Tami-Box" und dem Trolley "TReGo". Das Publikum kürte letzten Endes den Trolley mit nur drei Prozent Vorsprung vor der "Tami-Box" zum Finalshow-Teilnehmer.

Insgesamt war Folge drei die bislang beste der Erfindershow. Einige Pitches waren richtig unterhaltsam. Gerade die Präsentation der Handtaschen von "Zoe Lu"geriet irgendwann zum heillosen Gegacker, bei dem auch Sätze fielen wie "Joko, halt mal die Klappe". Und die waren sogar genauso gemeint, wie sie gesagt wurden, immerhin sollte der Moderator eine Klappe der Erfinderinnen halten... So kann es gerne weitergehen.

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