21.09.2018, 15.48 Uhr

"Bares für Rares": Wolfgang Pauritsch: DAS sagt er zu den Mogel-Vorwürfen

Immer wieder steht die beliebte Trödelshow "Bares für Rares" in der Kritik. Komparsen würden ausgenutzt und Anbieter betrogen. ZDF-Händler Wolfgang Pauritsch bezog dazu nun Stellung. Was ist dran an den Vorwürfen?

Wolfgang Pauritsch, Susanne Steiger, Fabian Kahl, Ludwig Hofmaier und Walter Lehnertz stehen nebeneinander am Auktionstisch. Bild: ZDF/Frank Hempel

Seit der ersten Staffel gehört Wolfgang Pauritsch als Händler zum "Bares für Rares"-Team. Der gebürtige Österreicher arbeitete zunächst in einem Auktionshaus in München bevor er schließlich sein eigenes Auktionshaus in Oberstaufen eröffnete. Pauritsch ist nicht nur Kunsthistoriker sondern auch Edelstein-Experte. Für die ZDF-Trödelshow also ein echter Zugewinn.

"Bares für Rares"-Händler Wolfgang Pauritsch veröffentlicht Buch

Ab kommenden Montag ist der Tiroler dann auch Autor, denn dann erscheint sein erstes Buch "Der Auktionator". Doch nicht nur seine bisherige Karriere wird in dem Werk beleuchtet. Zudem soll es auch "Bares für Rares"-Anekdoten darin zu finden geben, wie er im "Focus online" Interview verriet. Dass sich die Show zu einem solchen Quoten-Hit entwickeln würde, hatte wohl niemand erwartet.

Wolfgang Pauritsch über Schummel-Vorwürfe gegen "Bares für Rares"

"Anfangs waren bei 'Bares für Rares' fünf Folgen geplant, jetzt liefen bereits über 500, die Sendung ist ein Quotenhit", schreibt Pauritsch in seinem Buch. Die immer wiederkehrenden Schummel-Vorwürfe gegen das ZDF kann der Auktionator nicht verstehen. Denn vor dem Dreh gibt es strikte Regeln, an die sich alle Beteiligten halten und zu halten haben.

ZDF-Trödelshow "Bares für Rares" schummelt nicht

"Eines der Erfolgsrezepte ist definitiv, dass das ZDF ein sehr konservativer Sender ist und nicht geschummelt wird. Wenn es auch immer wieder Spekulationen gibt", erklärt der ZDF-Händler gegenüber "Focus online". "Wir Händler wissen vorher nicht, was uns angeboten wird, und wir wissen nicht, wer kommt. Und genau das ist das Gute an der ganzen Geschichte. Wir dürfen nicht einmal mehr im gleichen Hotel schlafen wie die Experten, denn sonst könnten wir ja eine Flasche Wein trinken und über die Waren reden. Wir dürfen nichts sehen und hören."

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fka/kad/news.de

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