Uhr

"Verräter - Tod am Meer" als Wiederholung: TV-Kritik zum ZDF-Fernsehfilm "Verräter - Tod am Meer"

Nina (Hannah Herzsprung) und Martin (Albrecht Schuch) sind auf der Flucht. Bild: ZDF/Bella Halben

Für die anderthalb Stunden ist die Handlung ziemlich komprimiert und zusammengestampft worden, was vom Publikum volle Konzentration fordert. So hätte auch Schriftstellerin Bernuth nach eigenen Worten "angesichts der sehr komplexen Story einen Mehrteiler vorgezogen".

Regisseurin Franziska Meletzky und Kamerafrau Bella Halben zeigen das Verhältnis der beiden Hauptfiguren intensiv. Wie sie sich näher kommen, und doch auf der Hut sind. Eine Geschichte von beobachten und beobachtet werden, von vertrauen und misstrauen, von verstecken und aufdecken, von richtig und falsch. Zwischendurch gleichen die Szenen einem Roadmovie durch weite Felder, Wälder, Dünen, bis ans Meer.

Und bis das Ganze auf einer mit Stacheldraht und Gittern gesicherten Brücke an der Grenze zu Polen gipfelt - in einem Einsatz mit vielen Schüssen. Kurz davor hat Franzen Nina gefragt: "Warum sind wir uns begegnet?" Ihre knappe Antwort: "Weil es nicht anders ging."

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

kad/sam/news.de/dpa

  • Seite:
  • 1
  • 2