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"Um Himmels Willen" als Wiederholung sehen: "Um Himmels Willen"! Wepper trifft als Wöller den Nerv der Zuschauer

Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper, l.) und Schwester Hanna (Janina Hartwig, r.). Bild: ARD/Barbara Bauriedl

Mit seinem polternden Lokalpolitiker trifft der 75-Jährige offenbar den Nerv der Zuschauer, auch nach vielen Jahren landet die Reihe bei den Einschaltquoten auf den vordersten Plätzen. Wepper glaubt, dass das nicht nur am augenzwinkernden Humor liegt, sondern auch an der Authentizität. Landräte oder Bürgermeister sagten ihm immer wieder: "Genauso ist es". Typisch bayerische Spezlwirtschaft eben, die Janina Hartwig als resolute und schlaue Schwester Hanna beharrlich aufzudecken versucht. Dass Wöller dabei kräftig austeilt und sich auch mit seinen Parteifreunden und Vorgesetzten anlegt, steigert seine Sympathiewerte, glaubt Wepper. "So würden die Zuschauer vielleicht mitunter auch gerne mit ihrem Chef umgehen."

Bei so viel Erfolg für die ARD offenbar keine Frage, das beliebte Format fortzusetzen. Während die neuen Folgen ins Fernsehen kommen, sollen schon wieder die Dreharbeiten für die 17. Staffel beginnen.

Fritz Wepper will auch in Staffel 17 von "Um Himmels Willen" dabei sein

Wepper will wieder dabei sein, auch wenn manche schon das Aus der Reihe befürchtet hatten. Denn im Winter war der Münchner bei einem geplanten Eingriff an den Herzklappen operiert worden. "Das war keine Notoperation, aber sie war notwendig", betont Wepper. "Ich habe bis vier Tage vor meiner Operation noch gedreht, aber dann war ich froh, dass ich eine längere Pause hatte." Mittlerweile hat er sich erholt, mit Reha und Sport und bei Spaziergängen mit seinem Drahthaar Aron. "Es geht mir gut", sagt der Schauspieler. Nur eines sei ein bisschen anders. "Wenn ich jetzt auf meine Autogrammkarte "herzlich" schreibe, dann steckt da eine andere Erfahrung dahinter. Das hat natürlich noch ein Quäntchen mehr Bedeutung."

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gea/kad/news.de/dpa

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