19.01.2016, 14.18 Uhr

Dschungelcamp 2016: Wie viel Fake steckt wirklich hinter der Dschungelshow?

Alles nur Show im "Dschungelcamp"! Geahnt haben wir es lange, jetzt gibt es Bestätigung von offizieller Seite. Offenbar ist die Sendung weder gefährlich, noch eklig. Und das Set ist ebenso künstlich wie eine Showbühne.

Alles gefaked im Dschungel: Sonja und Daniel thronen im schicken Baumhaus. Bild: RTL

Dass beim RTL-"Dschungel" nicht alles mit rechten Dingen zugeht, hat so mancher schon vermutet. Jetzt kommen neue Details ans Licht.

Alles Fake bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!"

Als Zuschauer bekommt man vorgegaukelt, die Promis würden den ganzen Tag nur Würmer, Kakerlaken und Känguru-Hoden essen. Ganz so krass ist es dann doch nicht: Informationen der "Gala" zufolge gelangen die meisten Tiere, die verspeist werden, aus kontrollierten Zuchtbetrieben in den Dschungel.

Apropos Dschungel... Die Promis sind gar nicht wirklich im Regenwald. Kein Wunder, dass das Camp manchmal wie die Blumenabteilung im Baumarkt wirkt. Wie Ex-Dschungelcamp-Mitarbeiter Craig Cutting gegenüber der Sendung "Frontal 21" verriet, kommen viele Pflanzen künstlich in das Lager und manche werden sogar aus Glasfasern hergestellt.

In Wahrheit befindet sich das Camp in der Nähe des 8000-Seelen-Ortes Murwillumbah in New South Wales. "Es war eine einfache Farm", erzählte Paul Waters von der Handelskammer Murwillumbah. Auch Elektrizität und natürlich Hubschrauberlandeplätze gibt es da. Sonja Zietlow und Daniel Hartwich campieren übrigens im Baumhaus. Auch die britischen Kollegen von "I'm A Celebrity, Get Me Out Of Here!" drehen hier.

Gefahren im Dschungelcamp? Fehlanzeige!

"Vor dem Start gehen Mitarbeiter durch das Camp und sammeln Schlangen und giftige Tiere ab", verriet ein RTL-Sprecher vor drei Jahren dem "OK! Magazin". Rund um die Uhr steht das Camp unter Bewachung. Und ja, auch der Nebel ist offenbar ein Fake. Jede gute Show braucht schließlich eine Nebelmaschine.

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