23.02.2021, 19.50 Uhr

"Portugal" nochmal sehen: Wiederholung der Naturreihe online und im TV

Am Dienstag (23.2.2021) gab es die Naturreihe "Portugal" im Fernsehen. Alle Informationen zur Wiederholung von "Wildnis zwischen Land und Ozean" online in der Mediathek und im TV lesen Sie hier bei news.de.

Portugal bei Arte Bild: Arte, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften

Am Dienstag (23.2.2021) gab es um 18:30 Uhr "Portugal" im Fernsehen zu sehen. Sie haben die Sendung bei Arte mit "Wildnis zwischen Land und Ozean" nicht schauen können, wollen "Portugal" aber auf jeden Fall noch sehen? Werfen Sie doch mal einen Blick in die Arte-Mediathek. Diese bietet online zahlreiche TV-Beiträge als Video on Demand zum streamen - auch und vor allem nach der jeweiligen Ausstrahlung im Fernsehen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung online vor. Leider gilt dies nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung im linearen TV wird es bei Arte vorerst nicht geben.

"Portugal" im TV: Darum geht es in "Wildnis zwischen Land und Ozean"

Das portugiesische Festland, die Inseln und das Meer bilden die faszinierende Kulisse für ein beispielloses Naturschauspiel. Im Norden mit seinen steil aufragenden Gebirgszügen jagen die wilden Garrano-Pferde, die einst portugiesische Eroberer auf Schiffen in die Neue Welt begleiteten, über die Hochflächen, während im Süden, an der Algarve, eine der größten Seepferdchenkolonien um ihren Lebensraum kämpft.In Portugal ringen die Elemente wie in kaum einem anderen Land um die Vormachtstellung. Während die höchsten Meereswellen der Erde an die Küsten krachen und sie wie ein Kunstwerk formen, wüten Sommer für Sommer, angetrieben von heißen Winden, Hunderte Waldbrände im Inneren des Landes. Die Eukalyptuswälder, die einst zur Belebung der Holzindustrie gepflanzt wurden, brennen wie Zunder und hinterlassen Feuerwüsten. Dagegen werden Korkeichen Jahrhunderte alt. Ihr Korkmantel schützt sie vor Feuer. Die Eichen beherbergen deshalb auch Nester von Weißstörchen, wenn diese nicht einen exklusiveren Ausblick genießen wollen - an Portugals Westküste nisten die einzigen Weißstörche der Welt auf Klippen, hoch über der Meeresbrandung.Von dort führt die filmische Entdeckungsreise Richtung Westen auf die portugiesischen Inseln, unter anderem auf die Azoren, wo Blauwale kreuzen, während Delfine mit Gelbschnabelsturmtauchern Jagd auf Sardinen machen. Nahe der kleinen, unwirtlichen Insel Desertas hat eine kleine Kolonie der vom Aussterben bedrohten Mönchsrobben einen geschützten Rückzugsort gefunden.Nur wenige Höhenmeter entfernt, am Hochplateau, das der Marsoberfläche ähnelt, herrscht Europas größte Wolfsspinne. 5.000 dieser Riesenspinnen mit einer Spannweite von 14 Zentimetern sind sich dort ihrer Vormachtstellung in der Nahrungskette sicher.Das Filmteam besuchte auch die historischen Jagdgründe der portugiesischen Könige. Die Monarchen hatten ihr Revier mit einer fünf Meter hohen und 16 Kilometer langen Mauer umgeben. So gab es für Jagdwild kein Entkommen. Umso schöner, dass diese Mauern heute einen nahezu märchenhaften Naturpark eingrenzen, in dem Hirsche und Wildschweine nun ein sicheres Revier gefunden haben.Vor den Toren Lissabons haben schließlich riesige Zugvögelschwärme ihr Quartier bezogen. So auch die größte Flamingokolonie Europas, die im weitläufigen Tejo-Delta überwintert, anstatt nach Afrika zu fliegen. (Quelle: Arte, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

"Portugal" im TV: Alle Infos auf einen Blick

Thema: Wildnis zwischen Land und Ozean

Bei: Arte

Produktionsjahr: 2020

Länge: 50 Minuten

In HD: Ja

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roj/news.de

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