15.02.2020, 02.10 Uhr

"Einer nach dem anderen" verpasst?: So sehen Sie die Wiederholung online und im TV

Am 14.2.2020 wurde "Einer nach dem anderen" von Hans Petter Moland im TV ausgestrahlt. Wann und wo Sie den Streifen als Wiederholung sehen können, ob nur im klassischen TV oder auch im Internet, erfahren Sie hier.

Einer nach dem anderen bei 3sat Bild: 3sat, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften

Am 14.2.2020 lief der Spielfilm "Einer nach dem anderen" im TV. Sie haben den Spielfilm von Hans Petter Moland um 22:25 Uhr im TV verpasst, wollen "Einer nach dem anderen" aber noch sehen? Werfen Sie doch mal einen Blick in die 3sat-Mediathek. Diese bietet online zahlreiche TV-Beiträge als Video on Demand zum streamen - auch und vor allem nach der jeweiligen Ausstrahlung im Fernsehen. Eine Wiederholung im TV wird es bei 3sat vorerst nicht geben.

"Einer nach dem anderen" im TV: Darum geht es

Nach dem Tod seines Sohnes startet Nils einen wahnwitzigen Rachefeldzug, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen - koste es, was es wolle. Seine Gegner sind Gangster und Mafiosi. Mit tiefschwarzem Humor und skurrilen Charakteren sorgt die norwegische Komödie für beste Unterhaltung. Die kleine norwegische Gemeinde ist stolz auf ihn: Jeden Tag nimmt Nils Dickman hoch motiviert die Arbeit mit seinem Schneepflug auf und schaufelt die Straßen frei. Für diese verantwortungsvolle Tätigkeit wird er eines Tages sogar zum Bürger des Jahres gewählt. Es herrscht eitel Sonnenschein im hohen Norden - bis plötzlich die Leiche von Nils' Sohn aufgefunden wird. Schnell wird klar, dass der gewaltsame Tod die Folge einer Verwechslung seitens der Mafia war. Und dieser fatale Betriebsunfall in der kriminellen Organisation lässt den ehemaligen Vorzeigebürger Nils zum ruhelosen Racheengel mutieren. Um jeden Preis will er die Hintergründe des Verbrechens aufklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Doch dieses Vorhaben wird zusätzlich erschwert, da der lokale Gangsterboss, genannt "Der Graf", und Papa, der Pate der serbischen Mafia, gerade jetzt einen gestandenen Drogenkrieg ausfechten wollen. Schon bald färbt sich der Schnee in der skandinavischen Provinz blutrot, denn nun gilt: Auge um Auge, Sohn um Sohn! Hans Petter Molands ebenso lustige wie bitterböse Krimi-Groteske "Einer nach dem anderen" hat zweifelsohne das Potenzial zum Kultfilm - ein Fest für Freunde des schwarzen Humors: Nach einem ruhigen Beginn steigert sich die Handlung in Sachen absurder Gewalt immer weiter, und die skurrilen Charaktere manövrieren sich konsequent in eine bizarre Situation nach der anderen. Getragen wird der Film von einem tollen Ensemble, das von Lars von Triers Lieblingsschweden Stellan Skarsgård ("Breaking the Waves", "Dogville") angeführt wird. Er spielt die Hauptfigur mit genau der richtigen Mischung aus verbittertem Ernst und humoristischem Understatement. Auch die Antagonisten wissen zu überzeugen: Ein gewohnt routinierter Bruno Ganz ("Der Himmel über Berlin", "Der Untergang") und ein absolut durchgeknallter Pål Sverre Valheim Hagen ("Kon-Tiki", "Erlösung") sind die i-Tüpfelchen der unterhaltsamen Genre-Achterbahnfahrt. Redaktionshinweis: 3sat zeigt den Spielfilm "Einer nach dem anderen" zum ersten Todestag von Bruno Ganz am 16. Februar. Aus demselben Anlass folgt am Mittwoch, 19. Februar, um 22.25 Uhr mit "Satte Farben vor Schwarz" ein weiterer Spielfilm mit Bruno Ganz. (Quelle: 3sat, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

"Einer nach dem anderen" im TV: Alle Schauspieler auf einen Blick

Bei: 3sat (Wiederholung online)

Von: Hans Petter Moland

Mit: Stellan Skarsgård, Bruno Ganz, Pål Sverre Hagen, Jakob Oftebro, Anders Baasmo Christiansen, Birgitte Hjort Sørensen, Kristofer Hivju, Peter Andersson, Huyen Huynh, Hildegun Riise, Sergej Trifunovic, Jon Oigarden, Jan Gunnar Røise, Kåre Conradi, Adil Halitaj, Birgitte Hjort Sorensen, Stig Henrik Hoff, David Sakurai, Miodrag 'Miki' Krstovic, Tobias Santelmann, Leo Ajkic, Gard B. Eidsvold, Atle Antonsen, Jon Øigarden, Arthur Berning, Espen Reboli Bjerke, Damir Babovic, Goran Navojec, Jack Sødahl Moland, Aron Eskeland und Martin Furulund

Drehbuch: Kim Fupz Aakeson

Kamera: Philip Øgaard

Musik Brian Batz, Kaspar Kaae und Kåre Vestrheim

Genre: Action, Drama, Humor und Krimi

Produktionsjahr: 2014

FSK Ab 16 Jahren freigegeben

Untertitel: Ja

In HD: Ja

roj/news.de

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