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"Das Afghanistan-Desaster": Wiederholung der Dokureihe im TV und online

Am Montag (11.10.2021) lief die Dokureihe "Das Afghanistan-Desaster" im Fernsehen. Alle Informationen zur Wiederholung von "Was denken unsere Soldaten" online in der Mediathek und im TV lesen Sie hier bei news.de.

Das Afghanistan-Desaster bei Das Erste Bild: ARD, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften

Am Montag (11.10.2021) lief um 22:50 Uhr "Das Afghanistan-Desaster" im Fernsehen. Sie haben die Dokureihe bei ARD verpasst und wollen die Folge 364 ("Was denken unsere Soldaten") aber noch sehen? Werfen Sie doch mal einen Blick in die Das Erste-Mediathek. Diese bietet online zahlreiche TV-Beiträge als Video on Demand zum streamen - auch und vor allem nach der jeweiligen Ausstrahlung im Fernsehen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung online vor. Doch leider gilt dies nicht für alle Sendungen. ARD überträgt "Was denken unsere Soldaten" allerdings auch nochmal im TV: Am 12.10.2021 um 4:45 Uhr.

"Das Afghanistan-Desaster" im TV: Darum geht es in "Was denken unsere Soldaten"

In Afghanistan haben 150.000 deutsche Soldatinnen und Soldaten ihren Kopf für die Bekämpfung von Terroristen und für den Aufbau des Landes hingehalten. Ihre Familien zu Hause haben gezittert und gebangt, haben bei jedem "tagesschau"-Bericht über Anschläge angstvoll am Telefon gewartet. Die NDR-Reporterin Rita Knobel-Ulrich hat vor zehn Jahren für den Film "Papa ist im Krieg" drei junge Männer und eine junge Frau auf ihrem Weg an den Hindukusch und ihre Familien zu Hause begleitet. Während des Einsatzes wurden drei ihrer Kameraden bei einem Anschlag getötet. Als die Überlebenden zurückkehrten, waren sie nicht mehr dieselben. Jetzt hat die Reporterin diese Familien erneut besucht. Alle waren sofort bereit, mit ihr zu sprechen. Was geht ihnen durch den Kopf, wenn sie die siegreichen Taliban, den chaotischen Abzug der internationalen Truppen, die dramatischen Bilder am Flughafen sehen? Was ist schiefgelaufen? Wie empfinden sie die Niederlage? Und sind ihre Gedanken bei den Zurückgelassenen, die sie womöglich persönlich kannten? Der Vater der Soldatin Corinna Kirchhöfer war schon damals skeptisch: Wenn sich die NATO eines Tages zurückziehen würde, sagte er, würden in Afghanistan die Uhren wieder zurückgedreht. Hat er recht gehabt? Jetzt sitzt seine Tochter schockiert vor dem Fernseher über den "planlosen Abzug" aus Kabul. Sie zuckt heute noch zusammen, wenn ein Kampfjet oder ein Hubschrauber ihr Haus überfliegt. War es das wert, fragt sie sich nach dem Sinn des 20 Jahre langen Krieges in Afghanistan. 59 Soldaten haben den Einsatz in Afghanistan nicht überlebt. Einer von ihnen war Josef Kronawitter. Rita Knobel-Ulrich reiste damals in sein bayerisches Heimatdorf. Seine Verlobte war schwanger, bekam noch während der Dreharbeiten das gemeinsame Kind. Die Autorin hat die Mutter von Josef Kronawitter jetzt wieder besucht. Ihr Sohn hatte in Afghanistan Schulen geschützt, Gerichte, in den Frauen den Vorsitz führten, hat Polizisten und Soldaten ausgebildet. Hat er sein Leben umsonst eingesetzt? Die Dokumentation liefert aufschlussreiche und berührende Einblicke in die Sicht deutscher Soldatinnen und Soldaten auf den verlorenen Krieg in Afghanistan. (Quelle: ARD, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

"Das Afghanistan-Desaster" im TV: Alle Infos auf einen Blick

Folge: 364 ("Was denken unsere Soldaten")

Thema: Was denken unsere Soldaten

Wiederholung am: 12.10.2021 (4:45 Uhr)

Bei: ARD

Produktionsjahr: 2021

Länge: 45 Minuten

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roj/news.de

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