03.03.2021, 00.40 Uhr

"37°: Mama Held" vom Dienstag: Wiederholung des Dokumagazin im TV und online

"Eine Pflegemutter kämpft für ihre Kinder": Wo und wann Sie die Wiederholung des Dokumagazin "37°: Mama Held" vom Dienstag (2.3.2021) schauen können, ob im Fernsehen oder auch digital in der Mediathek, erfahren Sie hier bei news.de.

37°: Mama Held bei ZDF Bild: ZDF, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften

Am Dienstag (2.3.2021) wurde um 22:15 Uhr "37°: Mama Held" im TV ausgestrahlt. Wenn Sie das Dokumagazin bei ZDF nicht sehen konnten, die Folge 1035 ("Eine Pflegemutter kämpft für ihre Kinder") aber auf jeden Fall sehen wollen: Schauen Sie doch mal in der ZDF-Mediathek vorbei. Diese bietet online zahlreiche TV-Beiträge als Video on Demand zum streamen - auch und vor allem nach der jeweiligen Ausstrahlung im Fernsehen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung in der Mediathek vor. Doch leider gilt das nicht für alle Sendungen. ZDF zeigt "Eine Pflegemutter kämpft für ihre Kinder" allerdings auch nochmal im Fernsehen: Am 9.3.2021 um 0:00 Uhr.

"37°: Mama Held" im TV: Darum geht es in "Eine Pflegemutter kämpft für ihre Kinder"

Kerstin Held ist Pflegemutter von vier behinderten Kindern. Sie hat ihr ganzes Leben dieser Aufgabe gewidmet. Auf politischer Ebene kämpft sie um die Rechte aller Kinder mit Behinderung. Als Vorsitzende des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V. setzt sich Kerstin dafür ein, dass behinderte Kinder wie bei ihr in einer familiären Umgebung aufwachsen dürfen statt im Heim. "Wenn man mir das Mama-Sein abspricht und sagt, wir sind keine Familie, sondern ein Kinderheim, dann ist das das Verletzendste, was man mir sagen kann." Kerstin Held ist Pflegemutter mit allen Sinnen. Sie hat ihr ganzes Leben auf ihre Pflegekinder abgestimmt. Da drei der Kinder Intensivpflege benötigen, beschäftigt sie Pflegekräfte, die rund um die Uhr an der Seite der Kinder sind. Max (6) hat das Fetale-Alkohol-Syndrom. Er sollte nach Angaben der Ärzte weder Laufen noch Sprechen können. Nun plappert er wie ein Wasserfall. Cora (16), die Älteste, hat eine starke Epilepsie und Spastiken. Richard (8) ist Autist und hat ebenfalls das Fetale-Alkohol-Syndrom. Er wurde mit 2,4 Promille Alkohol im Blut in der Badewanne eines Bordells geboren. Jonathan (3) musste nach der Geburt wiederbelebt werden. Er ist fast blind und wird über eine Magensonde ernährt. Regelmäßig besucht ihn seine leibliche Mutter. Die junge Frau fühlte sich mit der Pflege überfordert. Zu Kerstin Held hat sie ein freundschaftliches Verhältnis. Der Familienalltag ist durchorganisiert. Freizeit hat die Pflegemutter kaum. Als Arbeitgeberin von 14 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen führt Kerstin Held ihre Familie wie ein kleines Unternehmen. Sie schreibt Dienstpläne, verwaltet Gehälter und kämpft sich durch den Behördendschungel, wenn es darum geht, Hilfsmittel für die Kinder zu beantragen. Das alles wäre schon ein Fulltime-Job. Doch Kerstin Held engagiert sich auch noch politisch: Kinder mit Behinderung fallen in Deutschland nicht unter das Kinder- und Jugendrecht, sondern unter das Sozialrecht. Da die beiden Gesetze nicht ineinandergreifen, ist vieles ungeregelt. Zum Beispiel gibt es in Deutschland kein Gesetz, das die Unterbringung von Pflegekindern mit Behinderung regelt. Die meisten leben daher in Heimen. Das muss zwar kein Nachteil sein, aber die Chancen für emotionale Bindung und eine positive Entwicklung sind in einer Familie größer. Das zeigt sich bei Kerstin Helds Pflegekindern eindrücklich. (Quelle: ZDF, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

Alle Infos zu "37°: Mama Held" im TV auf einen Blick

Folge: 1035 ("Eine Pflegemutter kämpft für ihre Kinder")

Thema: Eine Pflegemutter kämpft für ihre Kinder

Wiederholung am: 9.3.2021 (0:00 Uhr)

Bei: ZDF

Produktionsjahr: 2021

Länge: 30 Minuten

In HD: Ja

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

roj/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser