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Red Hat Enterprise Linux: Update für IT-Sicherheitswarnung (Risiko: hoch)

Eine für Red Hat Enterprise Linux herausgegebene Sicherheitswarnung hat vom BSI ein Update erhalten. Welche Betriebssysteme und Produkte von den Sicherheitslücken betroffen sind, lesen Sie hier auf news.de.

Für Red Hat liegt ein IT-Sicherheitshinweis vor (Symbolbild). (Foto) Suche
Für Red Hat liegt ein IT-Sicherheitshinweis vor (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / pvl

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 12.01.2024 ein Update zu einer am 22.11.2023 bekanntgewordenen Sicherheitslücke mit mehreren Schwachstellen für Red Hat Enterprise Linux herausgegeben. Betroffen von der Sicherheitslücke sind das Betriebssystem Linux sowie die Produkte Red Hat Enterprise Linux und Oracle Linux.

Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Oracle Linux Security Advisory ELSA-2024-0131 (Stand: 11.01.2024). Weitere nützliche Links werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.

Mehrere Schwachstellen für Red Hat Enterprise Linux - Risiko: hoch

Risikostufe: 4 (hoch)
CVSS Base Score: 9,8
CVSS Temporal Score: 8,5
Remoteangriff: Ja

Zur Bewertung des Schweregrads von Schwachstellen in Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Metriken miteinander zu vergleichen, um eine darauf aufbauende Prioritätenliste zur Einleitung von Gegenmaßnahmen zu erstellen. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Beim Temporal Score fließen über die Zeit veränderbare Rahmenbedingungen in die Bewertung ein. Das Risiko der hier behandelten Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 9,8 als "hoch" eingestuft.

Red Hat Enterprise Linux Bug: Auswirkungen eines IT-Angriffs

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution.

Ein entfernter anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um einen Denial-of-Service-Zustand zu erzeugen, beliebigen Code auszuführen oder Dateien zu manipulieren.

Klassifiziert wurden die Schwachstellen mithilfe des CVE-Referenziersystems (Common Vulnerabilities and Exposures) durch die individuellen Seriennummern CVE-2022-44638 und CVE-2023-39976.

Von der Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick

Betriebssystem
Linux

Produkte
Red Hat Enterprise Linux (cpe:/o:redhat:enterprise_linux)
Oracle Linux (cpe:/o:oracle:linux)
Red Hat Enterprise Linux < 9.2 (cpe:/o:redhat:enterprise_linux)
Red Hat Enterprise Linux < 9.0 (cpe:/o:redhat:enterprise_linux)
Red Hat Enterprise Linux < 8.6 (cpe:/o:redhat:enterprise_linux)

Allgemeine Empfehlungen zum Umgang mit IT-Schwachstellen

  1. Anwender der betroffenen Systeme sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten neue Sicherheitsupdates verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
  2. Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
  3. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten regelmäßig prüfen, wann das herstellende Unternehmen ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung stellt.

Quellen zu Updates, Patches und Workarounds

An dieser Stelle befinden sich weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.

Oracle Linux Security Advisory ELSA-2024-0131 vom 2024-01-11 (12.01.2024)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://linux.oracle.com/errata/ELSA-2024-0131.html

Red Hat Security Advisory RHSA-2024:0131 vom 2024-01-10 (11.01.2024)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2024:0131

Red Hat Security Advisory RHSA-2023:7754 vom 2023-12-13 (13.12.2023)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2023:7754

Red Hat Security Advisory RHSA-2023:7531 vom 2023-11-28 (29.11.2023)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2023:7531

RedHat Security Advisory vom 2023-11-21 (22.11.2023)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2023:7376

RedHat Security Advisory vom 2023-11-21 (22.11.2023)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2023:7403

RedHat Security Advisory vom 2023-11-21 (22.11.2023)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2023:7386

RedHat Security Advisory vom 2023-11-21 (22.11.2023)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://access.redhat.com/errata/RHSA-2023:7375

Versionshistorie dieser Sicherheitswarnung

Dies ist die 5. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für Red Hat Enterprise Linux. Sollten weitere Updates bekanntgegeben werden, wird dieser Text aktualisiert. Änderungen oder Ergänzungen können Sie in dieser Versionshistorie nachlesen.

22.11.2023 - Initiale Fassung
29.11.2023 - Neue Updates von Red Hat aufgenommen
13.12.2023 - Neue Updates von Red Hat aufgenommen
11.01.2024 - Neue Updates von Red Hat aufgenommen
12.01.2024 - Neue Updates von Oracle Linux aufgenommen

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten KI-gestützt erstellt. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++

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Bearbeitet durch kns

roj/news.de

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