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Von news.de-Redakteurin Juliane Ziegengeist - 06.01.2014, 10.28 Uhr

Surftipp der Woche: So sehen Sie YouTube-Videos trotz Sperre

Wer auf der Videoplattform YouTube den neuesten Hit seines Lieblingskünstlers anhören und -sehen will, guckt meistens in die Röhre. Denn aufgrund des anhaltenden Rechtestreits zwischen YouTube und Gema sind viele Videos in Deutschland nicht verfügbar. Doch die Sperren lassen sich leicht umgehen.

Seit Jahren schwelt der Streit zwischen der Videoplattform YouTube und der Verwertungsgesellschaft Gema. Die Konsequenz: Immer wieder können Clips, etwa aktuelle Musikvideos, in Deutschland nicht wiedergegeben werden, weil der Rechtestreit ungeklärt ist.

Für YouTube-Nutzer ist das ein Ärgernis. Wollen Sie Playlists wiedergeben, hackt es immer wieder, weil einzelne Videos nicht abgespielt werden können. Die neuesten Clips von Rihanna, Lady Gaga oder Justin Timberlake sind im Original oft gar nicht verfügbar. Viele weichen deshalb auf andere Seiten wie myvideo.de oder vevo.com aus.

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YouTube-Sperre umgehen dank Add-on

Besonders ärgerlich ist der Streit um die Tantiemen für jene User, die eigene Videos in mühevoller Kleinarbeit zusammenschneiden und mit passender Musik hinterlegen, wegen dieser dann aber schlussendlich gesperrt werden.

Doch der Hinweis «In deinem Land nicht verfügbar» muss nicht zwangsläufig heißen, dass man das Video nicht sehen kann. Mit einem Trick kann es trotz Sperre abgespielt werden. Dafür muss der User noch nicht einmal den ständigen Umweg über andere Websites in Kauf nehmen. Die Installation eines sogenannten Add-ons reicht völlig aus.

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Unblocker spielt Sperr-Videos übers Ausland ab

Mit der Browser-Erweiterung Unblocker für Firefox und Chrome laufen hierzulande gesperrte Videos reibungslos. Das Add-on fragt den Clip über ausländische Proxy-Server ab. Das deutsche Gema-Problem wird also einfach umgangen, indem die Videos über das Ausland angeschaut werden.

Diesen Weg geht Unblocker allerdings nur bei Clips, die auch wirklich blockiert sind. Dadurch entstehen keine merklichen Einbußen bei der Surfgeschwindigkeit. Der User muss auch nicht manuell ein- oder ausschalten; die Anwendung wird von selbst aktiv, wenn sie es muss.

Installation und Browser-Neustart reichen aus

Auch andere Add-Ons bieten derlei Funktionen, etwa die kostenlosen Firefox-Add-ons Hola oder Proxtube. Die einmalige Installation und ein Neustart des Browsers reichen aus, um gesperrte YouTube-Videos künftig problemlos anschauen und so auch die neuesten Hits der Lieblingskünstlers in Bild und Ton genießen zu können.

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fro/news.de/dpa

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