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Diego Maradona ist tot: Argentinische Fußball-Legende im Alter von 60 Jahren gestorben

Gerade erst schockte Diego Maradona Fußball-Fans weltweit mit besorgniserregenden News zu seiner Gesundheit - nur wenige Tage nach einer Hirn-OP ist der argentinische Fußball-Star im Alter von 60 Jahren gestorben. 

Der argentinische Fußball-Star Diego Maradona ist im Alter von 60 Jahren gestorben. Bild: Marcos Brindicci / AP / picture alliance / dpa

Die Fußball-Welt steht unter Schock: Diego Armando Maradona ist tot. Der argentinische Fußball-Superstar ist übereinstimmenden Medienberichten zufolge im Alter von 60 Jahren in seinem Haus in Tigre gestorben. Als Todesursache wurde ein Herzstillstand genannt.Den Tod der Fußball-Legende bestätigte der argentinische Fußballverband AFA am Mittwoch, dem 25.11.2020.

Diego Armando Maradona ist tot: Argentinischer Fußball-Superstar mit 60 Jahren gestorben

Erst zwei Wochen vor seinem Tod schrieb Diego Maradona Schlagzeilen, als der Fußball-Star ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Der Argentinier musste wegen einer Gehirnblutung operiert werden. "Es handelt sich um ein subdurales Hämatom. Das ist ein Routineeingriff. Ich und mein Team werden ihn operieren", sagte Maradonas Leibarzt Leopoldo Luque vor dem geplanten Eingriff im Sportsender TyC Sports. Ein subdurales Hämatom ist eine Blutung zwischen harter Hirnhaut und Gehirn.

FOTOS: Die Hand Gottes Mythos Maradona

Diego Maradona gestorben: Fußball-Weltmeister von 1986 wurde kürzlich am Gehirn operiert

Der Weltmeister von 1986 war in die Klinik Ipensa in La Plata gebracht worden. Zunächst war lediglich von emotionalem Stress, Blutarmut und Dehydrierung die Rede. Bei den Tests wurde dann die Blutung entdeckt. An seinem 60. Geburtstag, den Diego Maradona am 30.10.2020 feierte, hatte das Fußball-Idol bereits einen angeschlagenen Eindruck gemacht. Vor dem ersten Spiel seines Vereins Gimnasia y Esgrima La Plata nach der Corona-Pause kam er zwar kurz ins Stadion, um Glückwünsche und Geschenke entgegenzunehmen. Allerdings musste er von zwei Begleitern beim Gehen gestützt werden. Die Partie selbst verfolgte er auf Anraten seines Arztes von zu Hause aus.

Diego Maradona litt nach Hirn-OP an Entzugserscheinungen

Nach dem operativen Eingriff wurde Diego Maradona einige Tage in der Klinik behalten, nachdem er einige "Verwirrtheitsepisoden" wegen erzwungener Abstinenz erlitten habe. "Diego ist sehr schwierig, sehr schwierig", fügte Maradonas Leibarzt Leopoldo Luque hinzu. "Sie können es sich nicht vorstellen. Wir versuchen, stärker zu sein als er." Maradona hat immer wieder mit Suchtproblemen wegen Alkohol und Drogen zu kämpfen gehabt.

UEFA-Chef Ceferin zum Tod Maradonas: Ein Held und ewiges Idol

UEFA-Chef Aleksander Ceferin hat "zutiefst traurig" auf den Tod von Diego Armando Maradona reagiert. "Ich hatte erst kürzlich Kontakt zu ihm, um ihm alles Gute zu wünschen, und diese Nachricht ist für mich ein erheblicher Schock", schrieb der Präsident der Europäischen Fußball-Union am Mittwochabend auf Twitter. Maradona sei "ein wunderbarer Spieler mit einem ganz eigenen Genie und Charisma" gewesen, würdigte der Slowene.

"Er war ein Held in seiner Heimat Argentinien", hob Ceferin hervor, "und wurde zu einem ewigen Idol für die Anhänger Napolis, die die Erfolge, die er während seiner denkwürdigen Zeit in Italien für den Verein errang, nie vergessen werden". Mit seiner Brillanz und seinem Können habe Maradona "junge und alte Fans begeistert".

Rummenigge würdigt Maradona - "Hatte die Ehre, gegen ihn zu spielen"

Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern München hat den gestorbenen Diego Maradona gewürdigt und an seine Duelle mit dem argentinischen Star erinnert. "Mit Diego Maradona geht einer der größten Fußballer der Geschichte von uns. Der FC Bayern trauert mit seinen Angehörigen, mit seiner Heimat Argentinien und all seinen Fans", sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München am Mittwochabend. "Ich hatte die Ehre, gegen ihn spielen zu dürfen: drei Jahre in der Serie A und mit der deutschen Nationalelf im WM-Finale 1986. Ich bin stolz, ihn auf dem Platz erlebt haben zu dürfen. Diego Maradona hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gab - und nicht zuletzt die Herzen aller, die die Schönheit des Fußballs lieben."

Mit der argentinischen Nationalmannschaft wurde Maradona 1986 Weltmeister. Im Finale gab es damals einen 3:2-Erfolg gegen Deutschland um Kapitän Rummenigge.

1989 gewann Maradona mit dem SSC Neapel den UEFA-Pokal. Im Halbfinale setzten sich die Italiener gegen den FC Bayern durch, damals traf Maradona auch auf den aktuellen Münchner Trainer Hansi Flick. "Maradona war ein sensationeller Fußballer", sagte Flick erst kürzlich im Clubmagazin. Einmal trug Maradona sogar das Trikot des FC Bayern. Beim Abschiedsspiel von Lothar Matthäus im Jahr 2000.

Reaktionen zum Tod von Fußball-Ikone Diego Maradona

Fußball-Größen aller Generationen haben am Mittwoch mit großer Trauer anerkennenden Worten auf den Tod des argentinischen Weltstars Maradona reagiert. Auch Vereine und Verbände aus aller Welt bekundeten ihre Trauer.

Pele (Fußball-Legende aus Brasilien): "Was für traurige Neuigkeiten. Ich habe einen großartigen Freund verloren und die Welt hat eine Legende verloren. Es gibt noch viel zu sagen, aber möge Gott den Familienmitgliedern vorerst Kraft geben. Eines Tages hoffe ich, dass wir gemeinsam im Himmel Ball spielen können."

Cristiano Ronaldo (Portugiesischer Fußball-Star): "Heute nehme ich von einem Freund Abschied. Und die Welt verabschiedet sich von einem ewigen Genie. Einer der besten aller Zeiten. Ein unvergleichlicher Magier. Er geht viel zu früh, aber er hinterlässt ein grenzenloses Erbe und eine Lücke, die niemals gefüllt werden wird. Ruhe in Frieden, Fußballcrack. Man wird Dich niemals vergessen."

Rudi Völler (Deutscher Ex-Nationalspieler): "Diego Maradonas Tod trifft mich sehr. Er war mein Jahrgang, wir waren bei Weltmeisterschaften und in Italien oft Gegner. Ein wunderbarer Spieler. Sein früher Tod ist ein herber Schlag für den Fußball und für Diegos Familie."

Gary Lineker (Ex-Nationalstürmer aus England): "Mit einem Abstand der beste Spieler meiner Generation und diskutierbar der Größte aller Zeiten. Nach einem gesegneten, aber unruhigen Leben findet er hoffentlich letztendlich etwas Bequemlichkeit in den Händen Gottes."

Kylian Mbappe (Nationalspieler aus Frankreich): "RIP Legende. Du wirst für immer in der Geschichte des Fußball bleiben. Danke für all die Freude, die Du der ganzen Welt gegeben hast."

Jérôme Boateng (Fußball-Weltmeister 2014): "Ein trauriger Tag für die Fußball-Welt. Eins der prägenden Gesichter in der Geschichte des Spiels. Wir werden Dich alle vermissen. Ruhe in Frieden, Diego Maradona."

Jadon Sancho (Nationalspieler aus England): "Ruhe in Frieden für einen Großen. Beileid an die Familie. Ich habe Diego niemals getroffen, aber ich habe ihn als Kind immer auf Youtube gesehen und er hat mich definitiv inspiriert."

Jude Bellingham (Nationalspieler aus England): "RIP"

Marta (mehrmalige Weltfußballerin aus Brasilien): "Wir verlieren einen Gott am Ball. Eine historische Legende, die uns alle inspiriert hat."

Andrea Pirlo (Ex-Nationalspieler aus Italien): "Der Gott des Fußballs geht weg. Danke für alles, Diego"

Herbert Prohaska (Österreichs Jahrhundert-Fußballer im ORF): "Zu meiner Zeit hat Neapel gegen den Abstieg gespielt, mit Maradona wurde Neapel dann zweimal Meister. Und Argentinien hat er zum Weltmeister gemacht, ein unglaublicher Spieler. Du hast ihn als Gegenspieler nur bewundert. Er war ein Spieler, der alles konnte, ein Genie."

Max Eberl (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach): "Diego #Maradona habe ich zwar nie persönlich kennenlernen dürfen - als einer der größten Fußballer aller Zeiten hat er mich, wie so viele, jedoch seit meiner Kindheit begleitet, uns allen hat er die Lust am Fußball vermittelt. Die Welt, vor allem die Fußballwelt wird ihn sehr vermissen."

Farhan Haq (UN-Sprecher): "Ich denke, ich spreche für viele, wenn ich sage, dass es manchmal schien, als wäre er von der Hand Gottes berührt worden."

Boca Juniors (Argentinischer Club): "Ewiger Dank. Ewiger Diego."

FC Schalke 04 (Bundesligist): "Einer der größten Fußballer aller Zeiten ist von uns gegangen. Ruhe in Frieden, Diego #Maradona."

SV Werder Bremen (Bundesligist): "Einer der größten Fußballer aller Zeiten ist nicht mehr unter uns. Ruhe in Frieden, Diego #Maradona"

Borussia Dortmund (Bundesligist). "Rest In Peace, Diego Armando Maradona"

1. FC Köln (Bundesligist): "Der #effzeh trauert mit der Fußballwelt um einen der größten Spieler aller Zeiten. Ruhe in Frieden, Diego"

TSG 1899 Hoffenheim (Bundesligist): "Diego, Du bleibst unvergessen."

FC Barcelona (mehrmaliger Champions-League-Sieger aus Spanien): "Der FC Barcelona drückt sein tiefstes Beileid in Bezug auf den Tod von Diego Armando Maradona aus, ein Spieler für unseren Club (1982-84) und eine Ikone des Weltfußballs. Ruhe in Frieden, Diego. Danke für Alles, Diego"

Manchester United (Fußball-Club aus England): "Fußball hat eine seine größten Ikonen verloren. Ruhe in Frieden, Diego Maradona."

Paris Saint-Germain (Französischer Fußball-Meister): "Ruhe in Frieden, Legende"

Inter Mailand (Italienischer Fußball-Club): "Jede Ära hat große Nummer 10en, aber nur sehr wenige haben eine Ära bestimmt. Maradona war nicht nur ein großer Gegenspieler, er war der Größte. Tschüss, Diego."

Deutsche Fußball Liga: "Wir trauern um Diego Maradona. Mit ihm verliert die Fußballwelt einen der größten Spieler aller Zeiten."

Luigi de Magistris (Neapels Bürgermeister): "Diego Armando Maradona, der größte Fußballer aller Zeiten, ist tot. Diego hat unser Volk zum Träumen gebracht, er befreite Neapel mit seiner Genialität. Im Jahr 2017 wurde er unser Ehrenbürger. Diego, Neapolitaner und Argentinier, du hast uns Freude und Glück geschenkt. Neapel liebt dich."

Antonio Conte (Trainer Inter Mailand): "Die ganze Welt trauert um den Verlust von Maradona, der mit seinem unvergleichbaren Talent unvergessliche Seiten der Fußballgeschichte geschrieben hat. Machs gut ewiger Champion."

Trauer um Diego Maradona: Exzentrischer Fußball-Star zwischen Genie und Wahnsinn

Weltmeister, Serienmeister, UEFA-Cup-Sieger, Dopingsünder, gescheiterter TV-Moderator und Kokain-Junkie in Personalunion - eigentlich viel zu viel für ein einziges Leben. Argentinien weint um Superstar Maradona.

Es gibt unzählige Anekdoten über Maradona: Wie er seine Gegenspieler reihenweise narrte, wie er sogar den Tod gerade noch umdribbelte, wie er mit einem Luftgewehr auf Journalisten schoss oder sogar eine Kirche nach ihm benannt wurde? Als Fußballer war Maradona so unbeschreiblich gut wie vielleicht niemand davor oder danach. Als Mensch war er viele Jahre später mal so dick, dass er kaum sprechen konnte. Diego Armando Maradona: Dieser Name steht für ein Leben zwischen den Extremen, zwischen Himmel und Hölle, zwischen Genie und Wahnsinn.

Im September 2019 übernahm Maradona den Trainerposten beim Erstligisten Gimnasia y Esgrima La Plata. Auf Instagram zeigte er sich mit einem kleinen Hund auf dem Arm, mit einer Taktiktafel im Garten oder mit einer einem Astronautenhelm ähnelnden Spezialmaske zum Schutz vor dem Coronavirus auf dem Kopf. Auf den Fotos sieht Maradona meist schlank und gesund aus, einmal trug er sogar eine modische Brille. Die Botschaft war: Es geht ihm gut. "Man muss anmerken, dass er seine Lebenskrise, die da entstanden ist nach dem Fußball, anscheinend gemeistert hat", sagte Günter Netzer kurz vor Maradonas 60. Geburtstag am 30. Oktober.

Diego Maradona: Der "Goldjunge" als Fußball-Mythos

Für den Ex-Nationalspieler ist Maradona so wie für viele Menschen ein Mythos geblieben. Die Legende beginnt in der Siedlung Villa Fiorito am Rande von Buenos Aires, wo "El Pibe de Oro" (der Goldjunge) früh vom Erstligisten Argentinos Juniors entdeckt wird. Als zwölf Jahre alter Balljunge soll er den Zuschauern mit seinen Kabinettstückchen während der Halbzeitpausen schon mehr Unterhaltung als die erste Mannschaft geboten haben. Im Alter von 15 Jahren gibt er sein Debüt in der ersten Liga, mit 16 ist er Nationalspieler, mit 17 Torschützenkönig und als 19-Jähriger erstmals Südamerikas Fußballer des Jahres.

Ob er der neue Pelé ist, wollen argentinische Reporter damals von ihm wissen. "Ich bin Maradona, kein neuer Irgendwas. Ich will einfach nur Maradona sein", antwortet der junge "Dieguito". Und das ist ihm ohne Zweifel gelungen: Denn sein Lebensweg ist unvergleichlich. Am Anfang geht noch Vieles gut. 1982 wechselt Maradona für eine Rekordablösesumme zum FC Barcelona, zum Halbgott steigt er aber erst zwei Jahre später auf. Für eine weitere Rekordablöse geht es weiter zum SSC Neapel, also nicht zu den großen Clubs im Norden Italiens, sondern zum verspotteten Fast-Absteiger in den verachteten Süden. "Kloake Italiens", tönen Juve- oder Milan-Fans beim direkten Duell.

Hier beginnt die Verwandlung. Maradona steigt höher und höher, 1987 und 1990 führt er Neapel zu den bis heute einzigen Meisterschaften der Vereinsgeschichte. Schon bei seiner Begrüßung hatten mehr als 70.000 Fans ihn im Stadio San Paolo empfangen, später lungern die Menschen immer wieder vor seiner Haustür herum. Einmal soll eine Krankenschwester eine Blutprobe von ihm gestohlen und in die Kirche gebracht haben. Die Neapolitaner verehren ihn wie einen Heiligen. Maradona kommt mit dem Hype klar, so lange er Fußball spielt, auf dem Rasen wird er besser und besser.

Diego Maradona hatte mit Drogenproblemen zu kämpfen

"Auf dem Platz wird das Leben unwichtig. Die Probleme, all das wird unwichtig", sagt er in der Amazon-Dokumentation "Diego Maradona". Mit Argentinien wird er 1986 Weltmeister, 1989 gewinnt er mit Neapel auch noch den UEFA-Pokal. Abseits des Platzes wird er genauso unkontrollierbar wie für seine Gegenspieler. Er verfällt dem Kokain ("Eine Line - und ich fühlte mich wie Superman"), zieht zum Teil von Sonntagabend bis Mittwoch um die Häuser, um danach bis zum nächsten Spiel am Wochenende wieder alles auszuschwitzen. Seine Nationalmannschaftskarriere endet bei der WM 1994 wegen einer zweiten, monatelangen Doping-Sperre durch die FIFA.

Fußballfans beten Diego Maradona in eigener Kirche an

Das extreme Pendeln zwischen himmelhoch jauchzendem Übermut und verzweifelter Niedergeschlagenheit ist auch vielen seiner Landsleute nicht fremd. Der Rummel um Maradona nahm bisweilen groteske Ausmaße an. So gab es ein Maradona-Museum, ein Maradona-Musical und sogar eine Maradona-Kirche, in der das "Diego Unser" gebetet wurde. Nach seiner Fußballkarriere suchte Maradona auch immer wieder die Nähe zu den linken Caudillos Lateinamerikas. Gerne zeigte er sich an der Seite von Fidel Castro, Hugo Chávez oder Nicolás Maduro.

"Diego hatte ein Leben wie ein Traum. Und wie ein Alptraum", sagte sein langjähriger Fitnesstrainer Fernando Signorini. Unvergessen sind die "Hand Gottes", mit der er bei der WM 1986 gegen England getroffen hatte, oder sein Jahrhunderttor nach einem unfassbaren Dribbling im selben Spiel. Unvergessen sind aber auch die Jahre später erschienenen Bilder vom kugelrunden Maradona mit schrillblonden Haaren. Er scheiterte als TV-Moderator und argentinischer Nationalcoach, verbrachte Wochen in Krankenhäusern, ließ sich den Magen verkleinern und schrammte mehrmals knapp am Tod vorbei.

"Ich glaube, er hält sich für einen Gott, und das könnte einer der Gründe für seine Probleme sein", sagte vor vielen Jahren mal der Leiter der Klinik Güemes in Buenos Aires, Héctor Pezzella, wo Maradona 2007 in Behandlung war.

Der Ausnahme-Spieler hat sich nie geschont, weder auf noch neben dem Platz. "Er lebt jeden Moment, als wäre es sein letzter", sagte sein Fitnesstrainer Signorini einmal. "Wenn Diego einmal nicht mehr da ist, wird er noch mehr geliebt werden."

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loc/news.de/dpa