27.11.2020, 13.44 Uhr

Ski alpin Weltcup 2020/21 in Österreich aktuell: Alle Ergebnisse im Parallelriesenslalom der Herren aus Lech/Zürs

Der Ski-alpin-Weltcup 2020/21 gastiert im österreichischen Lech, wo die Herren am 27.11. zum Parallelriesenslalom antreten. Alle Ergebnisse des Wintersport-Spektakels können Sie hier nachlesen.

Alle Ergebnisse vom Ski alpin Weltcup der Damen und Herren in Lech (Österreich) Bild: picture alliance/Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

Am 26. und 27. November 2020 macht der Ski alpin Weltcup 2020/2021 im österreichischen Lech Station. Laut offiziellem Zeitplan müssen sich sowohl die Ski alpin-Damen als auch die Ski alpin-Herren beim Parallelslalom behaupten. Die Ergebnisse erfahren Sie hier.

Ski alpin Herren/ Ski alpin Damen in Lech (Österreich): Alle Ergebnisse des Parallelslaloms

Ursprünglich war der Parallelslalom für den 13. und 14. November geplant, wurde aber aufgrund zu warmer Temperaturen auf den 26. und 27. November verschoben. Wie sich die alpinen Ski-Herren und die Ski-Damen beim Parallelslaloms in Lech Zürs zum Weltcup-Event der Saison 2020/21 schlagen, erfahren Sie mit allen Infos und Fakten rund um das Wintersport-Spektakel hier im Überblick.

So sehen Sie den Parallelslalom der Damen in Live-Stream und TV

So sehen Sie den Parallelslalom der Herren in Live-Stream und TV

+++ 26.11.2020: Nächste deutsche Alpin-Niederlage - Trainingskonsequenzen für Damen +++

Die deutschen Skirennfahrerinnen haben einen weiteren Dämpfer im alpinen Weltcup kassiert und müssen sich künftig auf eine härtere Gangart im Training einstellen. Beim Parallel-Event in Lech/Zürs verpassten am Donnerstag alle sieben Starterinnen des Deutschen Skiverbandes die K.o.-Phase. Ein 22. Platz durch die erfahrene Lena Dürr reichte in der Qualifikation nicht für die Entscheidungsläufe der besten 16 am Abend. Bereits zum Saisonstart im Riesenslalom von Sölden und zuletzt am Wochenende bei zwei Slaloms in Levi waren die DSV-Damen der Konkurrenz deutlich hinterhergefahren.

"Hier musste man am Limit fahren, und das sind wir nicht", haderte der deutsche Alpinchef Wolfgang Maier. Die fehlende Aggressivität und Risikobereitschaft sind nicht neu - deshalb werde nun das Training umgestellt. "Es werden nur noch intensive Zeitläufe gefahren. Bei jeder Trainingsfahrt musst du versuchen, der Champion zu sein", sagte Maier der Deutschen Presse-Agentur. Das Talent ist da, der Biss fehlt. Andere Nationen wie etwa Österreich trainieren allein schon durch den internen Konkurrenzkampf härter. "Weniger Techniktraining, mehr Wettkampftraining", kündigte der DSV-Sportvorstand Maier an.

In den Technik-Events sollen nach dem Rücktritt von Viktoria Rebensburg so wieder Top-Ten-Fahrerinnen geformt werden. Hinter Dürr hatten in der Qualifikation in Lech/Zürs auch Andrea Filser (28.) und Jessica Hilzinger (46.) das Finale verpasst. Martina Ostler, Lisa Marie Loipetssperger, Fabiana Dorigo und Leonie Flötgen schieden aus.

Als ganz kleine Ehrenrettung konnte angeführt werden, dass es in dem Parallel-Riesenslalom im österreichischen Vorarlberg auch Mitfavoritinnen traf wie die Schweizerin Wendy Holdener und Alice Robinson aus Neuseeland. "Das war ein relativ enges Rennen und es sind nicht bloß unsere auf der Strecke geblieben", sagte Maier.

Den Sieg sicherte sich am Abend Petra Vlhova, die damit nach den zwei Slaloms in Levi den dritten Sieg nacheinander feierte. Im Finale bezwang die Slowakin die überraschend starke Amerikanerin Paula Moltzan. Dritte wurde Lara Gut-Behrami aus der Schweiz.

Am Freitag versuchen es die deutschen Männer besser zu machen. Stefan Luitz und Alexander Schmid hatten ihre Klasse in Parallel-Riesenslaloms bereits in der vorigen Saison gezeigt: Luitz war in Alta Badia Zweiter geworden, Schmid in Chamonix Dritter.

+++ 24.11.2020: DSV mit großem Alpin-Team zu Parallelrennen in Lech +++

Mit einer mindestens elfköpfigen Mannschaft bestreitet das deutsche Ski-Team die bevorstehenden alpinen Weltcups in Lech/Zürs. Damen-Bundestrainer Jürgen Graller nominierte für den Parallel-Riesenslalom (Donnerstag) neben Lena Dürr noch Fabiana Dorigo, Andrea Filser, Leonie Flötgen, Jessica Hilzinger, Lisa Marie Loipetssperger und Martina Ostler. Das gab der Deutsche Skiverband (DSV) am Dienstag bekannt.

Bei den Herren gehen am Freitag Stefan Luitz, Alexander Schmid, Fabian Gratz und Sebastian Holzmann an den Start. In den nächsten Tagen soll laut Bundestrainer Christian Schwaiger entschieden werden, ob noch ein fünfter Athlet dazukommt. Vorerst nicht nominiert wurde Linus Straßer, der beim Parallel-Slalom in Stockholm 2017 seinen ersten Weltcup-Sieg gefeiert hatte.

+++ 24.11.2020: Training statt Wettkampf: Ski-Star Shiffrin startet nicht in Lech +++

Ski-Star Mikaela Shiffrin verzichtet auf einen Start beim Parallel-Riesenslalom in Lech/Zürs am kommenden Donnerstag. Die fünfmalige Weltmeisterin und zweimalige Olympiasiegerin legt stattdessen eine zusätzliche Trainingsschicht ein. Shiffrin hatte nach 300 Tagen Pause am vergangenen Wochenende ihr Weltcup-Comeback gegeben und bei den Slalomrennen im finnischen Levi die Plätze zwei und fünf belegt. Den Saisonauftakt in Sölden Mitte Oktober hatte die Amerikanerin wegen einer Rückenblessur verpasst.

+++ 24.11.2020:Nächster Corona-Fall im Alpin-Weltcup: Österreicher Schwarz infiziert +++ 

Im alpinen Ski-Weltcup gibt es den nächsten Corona-Fall. Der Österreicher Marco Schwarz sei positiv auf das Virus getestet worden und falle für den Parallel-Riesenslalom in Lech/Zürs am Freitag aus, teilte sein Verband am Dienstag mit. Der WM-Dritte im Slalom und in der Kombination zeige leichte Erkältungssymptome und befinde sich in häuslicher Quarantäne. "Schwarz dürfte sich im privaten Umfeld angesteckt haben", hieß es in der Mitteilung. Kontakt zu Teamkollegen oder Trainern habe er in dieser Zeit nicht gehabt.

Zuletzt hatten sich bereits die Schweizer Loic Meillard, Marco Odermatt und Justin Murisier sowie der Italiener Manfred Mölgg mit dem Coronavirus infiziert. Auch sie werden mindestens den Weltcup in Vorarlberg verpassen. Zudem war die komplette schwedische Damen-Mannschaft von den Slalomrennen am vergangenen Wochenende in Levi (Finnland) ausgeschlossen worden, weil einer ihrer Trainer positiv getestet worden war.

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sig/news.de/dpa

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