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Corona-Sport-News im Ticker: Das Coronavirus hat den Handball-Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen mit voller Wucht erfasst. Die Mannheimer teilten am Mittwoch mit, dass es nach Rückraumspieler Mads Mensah weitere Akteure innerhalb der Mannschaft gebe, die sich mit dem neuen Virus infiziert haben. "Wir haben uns richtigerweise vor einigen Tagen nach Rücksprache mit unserem Mannschaftsarzt und den zuständigen Behörden dazu entschieden, unsere komplette Mannschaft zu isolieren", sagte Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann in einer Vereinsmitteilung.

Die Fußball-Bundesliga hat den Spielbetrieb vorerst eingestellt. Bild: dpa

Aktuell leide kein Akteur an grippeähnlichen Symptomen, allen Spielern gehe es den Umständen entsprechend gut. Zu den infizierten Profis gehört auch Nationalspieler Jannik Kohlbacher. "Zum jetzigen Zeitpunkt ist der 24-Jährige wohlauf", teilten die Löwen mit.

Weil der Kreisläufer in der Vorwoche beim Lehrgang der DHB-Auswahl weilte, werden sich alle Nationalspieler und Bundestrainer Alfred Gislason als direkte Kontaktpersonen von Kohlbacher wohl ebenfalls in häusliche Quarantäne begeben. Das komplette Team sollte sich am Dienstag mit den jeweils zuständigen Gesundheitsämtern zum weiteren Vorgehen beraten.

Neuer zu Debatte über Gehaltsverzicht: "Machen uns darüber Gedanken"

Nationaltorwart Manuel Neuer hat sich in der Debatte um die finanziellen Folgen der Coronavirus-Krise und die Forderungen nach einem Gehaltsverzicht zu Wort gemeldet. "Wie jeder andere Mensch in dieser Zeit machen auch ich und die anderen Fußballprofis uns darüber Gedanken, wie man mit der Situation am besten umgehen kann", sagte der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und des FC Bayern München in einer Umfrage der "Bild"-Zeitung.

Zuvor hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gut verdienende Fußball-Profis dazu aufgerufen, über einen Gehaltsverzicht nachzudenken. Laut DFL-Chef Christian Seifert hat es zu dem Thema bereits Gespräche zwischen Spielern und Vereinen gegeben. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, "wollen (oder dürfen)" sich die 17 anderen Spielführer der Fußball-Bundesliga nicht äußern.

Demnach übermittelte Borussia Dortmund, man werde "dieses Thema intern mit der Mannschaft" besprechen. Von der TSG 1899 Hoffenheim hieß es: "Selbstverständlich diskutieren und planen wir intern derzeit in viele Richtungen - auch mit unseren Spielern." Bei Werder Bremen werde das Thema intern diskutiert, weshalb sich Kapitän Niklas Moisander "dazu auch nicht öffentlich äußern" werde, teilten die Bremer der "Bild" mit. Der FSV Mainz 05 erklärte: "Unsere Spieler können hierbei eine Rolle einnehmen, es ist aber noch zu früh, darüber zu spekulieren."

Vier Nets-Profis mit Coronavirus infiziert - US-Medien: Auch Kevin Durant

Vier Basketball-Profis der Brooklyn Nets haben sich mit Sars-CoV-2 infiziert. Nach einem US-Medienbericht soll es sich dabei unter anderem um Superstar Kevin Durant handeln. "Seid alle vorsichtig, passt auf euch auf und und geht in Quarantäne. Wir kommen da durch", sagte der 31-Jährige demnach einem Journalisten, der für "The Athletic" arbeitet.

Wie ein Sprecher des NBA-Clubs der Deutschen Presse-Agentur zuvor bestätigt hatte, habe einer der vier Spieler Symptome von Covid-19, die drei anderen seien beschwerdefrei. In der NBA sind demnach nun insgesamt sieben Spieler mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

Der erste positiv getestete Spieler war der Franzose Rudy Gobert von Utah Jazz. Infolge dessen war die Saison in der vergangenen Woche auf unbestimmte Zeit unterbrochen worden. Bekannt sind auch positive Tests bei Goberts Teamkollege Donovan Mitchell und Christian Wood von den Detroit Pistons.

French Open der Tennisprofis werden auf September verschoben

Die French Open der Tennisprofis in Paris werden wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben. Das Grand-Slam-Turnier wird nach Angaben der Veranstalter vom Dienstag von Mitte Mai auf den Zeitraum 20. September bis 4. Oktober 2020 verlegt.

Nach UEFA-Entscheidung: Frauen-EM 2021 wird "neu terminiert"

Die Verschiebung der Europameisterschaft der Männer auf den kommenden Sommer hat auch Auswirkungen auf die EM der Frauen. Diese sollte vom 7. Juli bis 1. August 2021 in England ausgetragen werden. Das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union entschied am Dienstag, dass "Wettbewerbe, die im Juni 2021 stattfinden sollten, neu terminiert werden. Dies betrifft das Final Four der Nations League, sowie die Europameisterschaften der Frauen und der U 21. Genaue Termine sind noch offen", hieß es in einer Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes.

Vorerst abgesagt sind die beiden EM-Qualifikationsspiele der deutschen Frauen-Nationalmannschaft gegen Irland am 11. April in Münster und am 14. April in Montenegro. "Die Entscheidung ist alternativlos und die einzig richtige angesichts der aktuellen Situation", kommentierte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg die Absagen der EM-Quali-Partien durch die UEFA. "Oberste Priorität hat in diesen schwierigen Zeiten der Schutz der Gesellschaft und die Gesundheit jedes Einzelnen. Wir alle müssen nun zusammenstehen, Solidarität zeigen und gleichzeitig besonnen handeln."

Bereits beim Algarve-Cup in Portugal konnte das Endspiel in der vergangenen Woche nicht ausgetragen werden, weil Deutschlands Gegner Italien wegen der Corona-Pandemie frühzeitig abreisen musste.

DFB: Spiele der Champions League am Wochenende möglich

Die Europäische Fußball-Union erwägt für die derzeit ausgesetzten Europapokal-Wettbewerbe Nachholtermine am Wochenende. "Im Gegenzug seien Partien der nationalen Ligen, wie beispielsweise der Bundesliga, von Dienstag bis Donnerstag möglich, die ursprünglich den europäischen Wettbewerben vorbehalten waren", teilte der Deutsche Fußball-Bund am Dienstag nach mehreren Videokonferenzen der UEFA mit. Zuvor hatte der Dachverband die EM 2020 in den Sommer 2021 verlegt, zudem wurden sämtliche UEFA-Spiele "bis auf Weiteres" ausgesetzt.

"Neben der Verlegung der EURO 2020 möchte die UEFA maximale Anstrengungen unternehmen, um die nationalen und europäischen Clubwettbewerbe bis zum 30. Juni 2020 abzuschließen", teilte die UEFA mit. An diesem Tag enden normalerweise die auslaufenden Verträge der Profis. Über konkrete Maßnahmen für die Champions League und Europa League im Zuge der Coronavirus-Pandemie machte die UEFA keine Angaben. Möglicherweise werden auch Final-Four-Turniere beschlossen.

Volleyball-Verband legt alle europäischen Wettbewerbe auf Eis

Der europäische Volleyball-Verband hat wegen der Coronavirus-Pandemie bis auf Weiteres alle Wettbewerbe ausgesetzt. Wie die CEV am Dienstag mitteilte, sind davon die drei Europapokal-Wettbewerbe Champions League, CEV-Cup und Challenge Cup ebenso betroffen wie die zweite Phase des CEV Beach-Volleyball Continental-Cups und die CEV European Golden und Silver League. Einzige Ausnahme soll das CEV Cup-Männer-Halbfinale zwischen den russischen Teams von Zenit St. Petersburg und Lokomotive Nowosibirsk sein. Zuvor hatte der Weltverband FIVB die Nations League bis nach den Olympischen Spielen in Tokio 2020 verschoben.

"Dies war eine schwere und schmerzhafte Entscheidung, die wir im Hinblick auf die Gesundheit und Sicherheit unserer Spieler, Offiziellen und Fans getroffen haben. Angesichts der Gesamtsituation in ganz Europa und dem Ziel, klare Leitlinien zu liefern und eine angemessene Planung für alle Beteiligten zu ermöglichen, mussten wir diese Entscheidung jetzt treffen", sagte CEV-Präsident Aleksandar Boricic aus Serbien.

Champions League und Europa League "bis auf Weiteres" ausgesetzt

Die Europäische Fußball-Union hat im Zuge der Coronavirus-Krise alle Spiele für Vereine und Nationalmannschaften "bis auf Weiteres" ausgesetzt. Entscheidungen zu neuen Terminen beispielsweise für Partien der Champions League und Europa League sollen "zu gegebener Zeit" getroffen und mitgeteilt werden, wie die UEFA nach mehreren Krisensitzungen am Dienstag mitteilte. Eine Arbeitsgruppe solle unter Beteiligung der Ligen und Clubs nach Lösungen im Kalender suchen, die es ermöglichen, die Saison zu Ende zu spielen. Die für Ende März geplanten Playoff-Spiele zur Europameisterschaft, die in den Sommer 2021 verschoben wurde, sollen nach Möglichkeit Anfang Juni stattfinden.

Damit blieb zunächst unklar, wie die Sieger in den beiden europäischen Vereinswettbewerben ermittelt werden sollen. Zuletzt hatte es Medienberichte gegeben, dass es in Champions League und Europa League jeweils Final-Four-Turniere mit Halbfinals und Endspielen am selben Ort geben solle. Das Finale der Champions League sollte bislang am 30. Mai in Istanbul steigen, das Endspiel der Europa League war drei Tage zuvor in Danzig geplant.

 

Nach Coronavirus-Fall: Rhein-Neckar Löwen treffen weitere Maßnahmen


Die Rhein-Neckar Löwen haben nach dem ersten bekannten Fall eines mit dem Coronavirus infizierten Profis in der Handball-Bundesliga weitere Maßnahmen ergriffen. Alle Mitspieler, die in den vergangenen Tagen persönlichen Kontakt zum positiv getesteten Mads Mensah hatten, wurden wie der dänische Rückraumspieler vom Club in häusliche Quarantäne überstellt.

"Es ist eine harte Entscheidung, die aber zum Schutz aller zwingend notwendig ist. Die Spieler haben alle einen individuellen Trainingsplan an die Hand bekommen und fühlen sich soweit gut", sagte Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann. Die Entscheidung wurde in Absprache mit dem Gesundheitsamt und dem Mannschaftsarzt getroffen, teilte der Verein am Dienstag mit.

Wegen der zunächst bis zum 23. April ausgesetzten Bundesligasaison und den damit verbundenen Einnahmeverlusten fürchtet Kettemann um die Existenz der Vereine. "Auch wir als Rhein-Neckar Löwen sind von dieser Krise massiv getroffen und haben zunächst einmal nur Ausgaben und keine Einnahmen. Hier steht die Zukunft einer kompletten Sportart auf dem Spiel", sagte Kettemann. Man werde sicher keine Sonderbehandlung durch die Politik fordern, "aber eine Unterstützung aller ist zwingend notwendig, damit die Clubs diese schwere Zeit überstehen".

Norwegens Verband meldete zuerst: Verlegung von Fußball-EM auf 2021 entschieden!

Die Verlegung der Fußball-Europameisterschaft 2020 ist nach Angaben des norwegischen Verbands NFF bereits fix. Die Europäische Fußball-Union UEFA habe entschieden, das Turnier in den Sommer des kommenden Jahres zu verschieben, twitterte der NFF am Dienstag. Die EM werde nun vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 stattfinden.

Dem UEFA-Vorschlag, die EM für dieses Jahr abzusagen, hatten am Dienstag die nationalen Ligen sowie die Europäische Clubvereinigung ECA übereinstimmenden Medienberichten zufolge zugestimmt. In einer weiteren Videokonferenz mussten 55 UEFA-Mitgliedsverbände die Verlegung aufgrund der Coronavirus-Pandemie absegnen, ehe das UEFA-Exekutivkomitee die endgültige Entscheidung treffen konnte. Ursprünglich sollte das paneuropäische Turnier in diesem Sommer vom 12. Juni bis zum 12. Juli 2020 ausgetragen werden.

Deutschland wäre mit München einer von zwölf Gastgebern für die 51 Spiele der 24 Teilnehmer gewesen. Inwieweit die UEFA die historische Endrunde im Sommer 2021 unter gleichen Voraussetzungen ausrichten will und kann, blieb zunächst offen.

Wann die Fußballfans in Europa wieder der zweitwichtigsten Sache der Welt nachgehen können, ist bislang gänzlich ungewiss. Neben der Fußballbundesliga ist auch die Durchführung der anderen Wettbewerbe weiterhin der Schwebe.

Alle aktuellen News zum Coronavirus finden Sie hier in unserem Schlagzeilen-Ticker.

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Hertha BSC in Quarantäne - Spieler positiv auf Coronavirus getestet

Hertha BSC hat nach einem positiven Befund auf das Coronavirus bei einem Spieler Mannschaft, Trainer und Funktionsteam unter eine zweiwöchige häusliche Quarantäne gestellt. Das teilte der Berliner Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Das für diesen Dienstag angesetzte erste Training nach einer Pause wurde dementsprechend abgesagt.

"Bei einer solch rasanten Entwicklung der Fallzahlen war es abzusehen, dass das Virus früher oder später auch im Mannschaftskreis ankommt", sagte Sport-Geschäftsführer Michael Preetz. "Das Wichtigste ist, dass sich alle nun an die Regeln halten. Wir müssen die Situation jetzt so annehmen wie sie ist. Wann die Mannschaft wieder gemeinsam auf dem Platz stehen kann, ist derzeit noch offen", betonte Preetz. Der Spieler, dessen Namen die Berliner nicht bekanntgaben, habe über die üblichen Symptome geklagt. Er sei dann umgehend von der Gruppe getrennt worden.

Zeitgleich wurde bekannt, dass auch Tobias Mißner vom Fußball-Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. Der Verein reagierte umgehend und ordnete für die Mannschaft und das komplette Funktionsteam vorsorglich ebenfalls eine häusliche Quarantäne an. Zuvor hatte es bei den Zweitliga-Rivalen Hannover 96, 1. FC Nürnberg und Holstein Kiel sowie dem Bundesligisten SC Paderborn und Hertha BSC insgesamt sechs positive Coronavirus-Fälle gegeben.

Monaco plant weiter mit Formel-1-Rennen Ende Mai

Monaco hält trotz der Coronavirus-Pandemie an seinen Plänen für das Formel-1-Rennen Ende Mai fest. Es werde erwartet, dass der Grand Prix in Monte Carlo "wie ursprünglich geplant stattfindet", teilte der Automobilclub des Fürstentums als Veranstalter mit. Im ursprünglichen Formel-1-Kalender war das Rennen als siebter WM-Lauf für den 24. Mai vorgesehen. Nach der kurzfristigen Absage des Auftakts in Australien und der Verschiebung der Rennen in Bahrain, Vietnam und China muss die Rennserie ihre Terminpläne aber völlig neu organisieren.

Die Formel-1-Spitze hatte zuletzt einen Saisonbeginn für Ende Mai angekündigt. Damit könnte Monaco zum Ort des Neustarts werden. Offen ist, was mit den Rennen im niederländischen Zandvoort und in Barcelona passiert, die für den 3. und 10. Mai angesetzt waren.

Formel-1-Sportchef Ross Brawn rechnet derzeit mit mindestens 17 Grand Prix für dieses Jahr. Ursprünglich waren 22 Rennen vorgesehen. Um Platz für verlegte WM-Läufe zu schaffen, will die Königsklasse des Motorsports auf die knapp vierwöchige Sommerpause im August verzichten. Einige Grand-Prix-Events könnten dann zudem von drei auf zwei Tage verkürzt werden.

Die Organisatoren in Monaco planen indes weiter mit einem viertägigen Gastspiel der Formel 1. In Monte Carlo wird das Training für gewöhnlich bereits am Donnerstag gefahren, der Freitag ist PR-Aktivitäten und anderen Rennklassen vorbehalten. Wegen der Ausbreitung von Sars-CoV-2 sei der Automobilclub von Monaco vorläufig aber "bis auf weiteres" für Mitglieder und Öffentlichkeit geschlossen, hieß es in der Mitteilung.

NFL von Coronavirus-Maßnahmen betroffen: Trainingsstart verschoben

Die NFL passt ihren Zeitplan an die Coronavirus-Pandemie an und hat den Trainingsauftakt für die Teams auf unbestimmte Zeit verschoben. Mannschaften mit einem neuen Cheftrainer hätten nach der ursprünglichen Planung am 6. April angefangen, alle anderen Teams wären am 20. April in die Saisonvorbereitung gestartet. Man werde sich in regelmäßigen Abständen austauschen und die Situation rund um die Ausbreitung des Virus neu beurteilen, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung der NFL und der Spielergewerkschaft NFLPA vom Montag (Ortszeit).

In der derzeit laufenden Wechselperiode dürfen sich Teams und Spieler zudem nicht persönlich treffen. Interessierte Mannschaften dürfen Spieler nicht zu ihren Geschäftsstellen oder anderen Orten bringen und selbst keine Angestellten zu den Profis schicken. Ärztliche Untersuchungen müssen in der Nähe der bisherigen Städte vorgenommen werden. Clubs und Spieler auf dem freien Markt dürfen seit Montag miteinander verhandeln. Verträge unterschrieben werden dürfen frühestens ab Mittwoch.

US-Rennserie Nascar macht Coronavirus-Pause bis zum 9. Mai

Die US-Rennsportserie Nascar unterbricht ihre Saison wegen der Coronavirus-Pandemie bis zum 9. Mai. "Wir wollen alle 36 Rennen in dieser Saison fahren", hieß es in der Mitteilung vom Montag (Ortszeit). Genaue Angaben zu weiteren und neuen Terminen mache man, nachdem man die Lage weiter beobachtet und sich mit den Gesundheitsbehörden abgestimmt habe. Am Freitag hatte die Serie, in der bislang sieben Rennen gefahren worden sind, zunächst nur die kommenden zwei Wettkämpfe auf Eis gelegt.

NBA, NHL, MLS und MLB haben auf die Ausbreitung des Virus und die schärferen Vorgaben durch die US-Gesundheitsbehörde ebenfalls reagiert und pausieren bis mindestens Mitte Mai. Nascar möchte die Saison am 9. Mai in Martinsville wieder aufnehmen.

DFB und Clubs beschließen: 3. Liga pausiert bis 30. April

Die Saison in der 3. Fußball-Liga wird aufgrund der Coronavirus-Pandemie bis zum 30. April unterbrochen. Das beschlossen der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Vertreter der Clubs am Montag in einer Videokonferenz. Das teilte der DFB mit. Zuvor waren bereits zwei Spieltage abgesagt worden. Eigentlich hätte am Wochenende wieder gespielt werden sollen.

Auch der Galopp-Rennsport ruht mindestens bis zum 18. April

Auch der deutsche Galopp-Rennsport stellt wegen der Coronavirus-Pandemie den Betrieb bundesweit ein - vorläufig bis zum 18. April. Das teilte das Präsidium von Deutscher Galopp nach einer Sitzung am Montag in Köln mit. "Im Lichte der umfassenden öffentlichen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung hat es beschlossen, dass bis zum Ende der Osterferien am 18. April keine Galopprennveranstaltungen in Deutschland stattfinden", hieß es.

Um den Rennbetrieb bei einer möglichen Lockerung der behördlichen Anordnungen ab Mitte April zum Ende der Osterferien unmittelbar wieder aufnehmen zu können, plane man im Anschluss Renntage ohne Zuschauer und mit einer Minimalpräsenz der am Rennsport Beteiligten.

Der Verband hofft, dass vor allem die klassischen Rennen, wie das 151. Deutsche Derby am 5. Juli und der Henkel-Preis der Diana am 2. August stattfinden können.

Die Corona-Krise betreffe im besonderen Maße die rund 3000 Vollzeitbeschäftigten, also Jockeys, Trainer, Stallpersonal, Rennbahnmitarbeiter und Dienstleister.

 

Zweiter bestätigter Coronavirus-Fall in der Formel 1

Der Formel-1-Reifenhersteller Pirelli hat einen positiven Coronavirus-Fall vermeldet. Betroffen ist ein Mitarbeiter, der auch beim letztlich abgesagten Großen Preis von Australien in Melbourne im Einsatz war. Der Saisonauftakt war kurzfristig verschoben worden, nachdem ein Mitarbeiter des Rennstalls McLaren positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden war. Wann die Motorsport-Königsklasse in die Saison starten wird, ist offen. Auch die Rennen in Bahrain, Vietnam und China wurden bereits verschoben.

HBL will Saison zu Ende spielen - Profis sollen auf Gehalt verzichten

Die Handball-Bundesliga (HBL) will die derzeit ausgesetzte Saison trotz der Verbreitung des Coronavirus nach Möglichkeit zu Ende spielen. Am entsprechenden Beschluss des Präsidiums werde festgehalten, teilte die HBL am Montag nach einer Telefonkonferenz der Verantwortlichen der 18 Clubs mit. "Wir haben immer noch die Hoffnung, egal wann, dass wir die Saison zu Ende spielen", sagte Bob Hanning, Geschäftsführer der Füchse Berlin, der Deutschen Presse-Agentur.

Um die wirtschaftlichen Schäden abzumildern, haben einige Clubs bereits Kurzarbeitergeld beantragt. "Wir haben zudem beschlossen, dass wir nur eine Chance haben, zu überleben, wenn Spieler und Sponsoren ebenfalls ihren Beitrag dazu leisten", sagte Hanning. So wollen die Clubs ihre Profis etwa zu einem Gehaltsverzicht bewegen. "Ohne das ist es, glaube ich, kaum darstellbar."

Der Spielbetrieb in der HBL setzt derzeit bis mindestens Ende April aus. Am kommenden Mittwoch wollen sich die Geschäftsführer der Clubs erneut zusammenschalten, um über die Coronakrise zu beraten.

 

DFL: Bundesliga und 2. Liga pausieren bis mindestens zum 2. April

Die Fußball-Bundesliga und die 2. Liga unterbrechen ihren Spielbetrieb aufgrund der Coronavirus-Krise bis mindestens zum 2. April. Das wurde während der Mitgliederversammlung der 36 Profi-Clubs am Montag in Frankfurt/Main entschieden.

Hoeneß fordert längere Aussetzung der Spiele: "Alles auf Null fahren"

Uli Hoeneß hält erste Gedankenspiele, wie es im Fußball nach der durch die Coronavirus-Pandemie verursachte Aussetzung des Spielbetrieb weitergehen kann, für verfrüht. "Wir müssen endlich der Realität ins Auge schauen. Wir müssen vier Wochen warten, alles auf Null fahren. Vielleicht müssen wir im Oktober noch aufhören, Fußball zu spielen. Das weiß kein Mensch", sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München am Sonntag in der Sport1-Sendung "Doppelpass". "Ich finde es Scharlatanerie heute zu sagen, was in vier Wochen passiert. Wir müssen den Wissenschaftlern die Zeit geben, um das Therapeutikum zu finden. Alle andere ist Schaumschlägerei."

Deshalb sei von der für Montag angesetzten DFB-Krisensitzung nicht viel zu erwarten: "Ich halte diese Sitzung für wichtig. Aber man kann fast gar nichts beschließen. Man kann darüber nachdenken, was mit den Verträgen passiert, die am 30. Juni auslaufen. Aber ich kann doch nicht Pläne in der Schublade haben, ohne zu wissen, wie sie umzusetzen sind."

Ähnlich wie Hoeneß äußerte auch Rudi Völler die Meinung, dass die Bundesliga bei der Bewältigung der Krise im Mittelpunkt stehen muss. "Das Wichtigste für den Fußball ist ganz klar die nationale Liga. Das wird auch morgen bei der Sitzung das Wichtigste sein. Wie kann die nationale Liga weiterspielen, weiter existieren. Der Rest Europa-League, Champions League steht hinten an. Und ganz hinten steht die Europameisterschaft", sagte der Sport-Geschäftsführer von Bayer Leverkusen.

Paderborns Kilian geht es nach Fieber und Schüttelfrost wieder besser

Luca Kilian, der als erster Profi aus der Fußball-Bundesliga positiv auf den Coronavirus getestet wurde, geht es nach zwei Tagen mit Fieber und Schüttelfrost wieder besser. Das berichtete der Sportgeschäftsführer des SC Paderborn, Martin Przondziono, in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Sonntag).

U21-Nationalspieler Kilian war am Freitag positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden. Wegen einer Oberschenkelverletzung hätte der Verteidiger aber in dem ursprünglich für Freitag geplanten Meisterschaftsspiel gegen Fortuna Düsseldorf nicht spielen können.

Przondziono sprach in dem Interview auch von den Geschehnissen vor dem Spiel, als es Trainer Steffen Baumgart schlecht ging, "da kamen wir natürlich auf die Thematik: Corona. Wir dachten: Jetzt warten wir mal ab über Nacht. Er hat dann Fieber bekommen, dann nahm alles seinen Lauf". Der Tag sei ihm vorgekommen wie im Thriller.

Baumgarts Test fiel allerdings negativ aus. Ein Teil der Mannschaft ist dennoch in Quarantäne. Insgesamt wurden 45 Personen getestet, die Ergebnisse sollen im Laufe der Woche vorliegen.

Das Vorgehen der Deutschen Fußball Liga, die erst kurz vor dem Spieltag den Spielbetrieb aussetzte, verteidigte Przondziono. "Die DFL hat eigentlich einen sehr guten Job gemacht. Sie wird jetzt verteufelt, nach dem Motto: Ihr wolltet nur Fußball spielen, ihr seht nur das Geld. Aber die DFL hat eine Fürsorgepflicht den Vereinen gegenüber." Paderborn sei auch von finanziellen Einbußen betroffen. "Es ist nur Fußball, aber am Spielbetrieb hängen Arbeitsplätze. Aber der Druck wurde natürlich irgendwann zu groß."

Für das Heimtraining der Spieler haben diese Hanteln und Fitnessgeräte mitbekommen. Am Montag sollten sie mit Spinningrädern beliefert werden. "Zwei Wochen sind auch vom Kopf her eine zähe Zeit. Aber zumindest haben sie die Möglichkeit, sich fit zu halten. Und in zwei Wochen werden sie wieder getestet", sagte Przondziono. Die DFL will den Spielbetrieb vorerst bis zum 2. April aussetzen - so soll es am Montag beschlossen werden.

Drei Wochen keine Spiele: Was machen die Bundesliga-Clubs jetzt?

Nun ist es auch in der Fußball-Bundesliga soweit: Bis mindestens Anfang April ruht der Spielbetrieb wegen der Verbreitung des Coronavirus. Ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der Liga. Wie gehen die Vereine damit um?

FC BAYERN MÜNCHEN: Leon Goretzka nutzte die fußballfreie Zeit am Samstag für einen Appell an seine Fans. "Lasst uns als Gesellschaft zusammen stehen und denen helfen, die Hilfe benötigen. Nehmt die offiziellen !! Infos der Städte ernst", twitterte der Nationalspieler. Am Montag erhoffen sich die Verantwortlichen beim FC Bayern etwas Klarheit, wie es in der Liga weitergehen soll.

BORUSSIA DORTMUND: Der BVB trainiert vorerst ganz normal weiter. Die Mannschaft stand am Samstag nach Angaben des Mediendirektors Sascha Fligge auf dem Trainingsplatz. Das Nachwuchsleistungszentrum hat der BVB bereits am Freitag für zwei Wochen geschlossen.

RB LEIPZIG: Die Sachsen haben ihren Spielern zunächst freigegeben. Nach einer Trainingseinheit am Samstagvormittag bekamen die Profis für Sonntag und Montag frei. Von Dienstag bis Donnerstag sollen sie sich mit individuellen Laufplänen fit halten. Ab Freitag werde wieder normal trainiert, hieß es.

BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH: Die Gladbacher halten den Trainingsbetrieb auch nach der Zwangspause aufrecht. Nach der Einheit am Samstag hat die Mannschaft zwei Tage frei und startet dann am Dienstag in die Trainingswoche. "Wir müssen die Mannschaft gesund und fit halten und wir wollen gut vorbereitet sein, wenn wieder gespielt werden kann", erklärte Sportdirektor Max Eberl.

BAYER LEVERKUSEN: Die Leverkusener Profis haben mehrere Tage frei. Am Mittwoch steht das nächste Mannschaftstraining an. Die Pause diene nach den vielen Spielen der letzten Wochen auch zur Regeneration, sagte ein Sprecher der Werkself.

FC SCHALKE 04: Am Wochenende hatten die Spieler frei, sollten sich aber zu Hause aufhalten und möglichst keine langen Reisen #unternehmen. Am Montag sollen die aktuellsten Fitnesswerte gemessen werden, damit man gegebenenfalls für die Spieler individuelle Trainingspläne für zu Hause erstellen könne, wenn die Liga länger pausiere, sagte Pressesprecher Thomas Spiegel.

VFL WOLFSBURG: Rund um den Club wurden alle Aktivitäten runtergefahren. Nach dem Geisterspiel gegen Donezk war Trainer Oliver Glasner erst einmal froh, dass ihm weitere Partien vor leeren Rängen erspart bleiben.

SC FREIBURG: Am Samstagvormittag absolvierten die Spieler von Trainer Christian Streich noch ein Mannschaftstraining. Wie schon die gesamte Woche fand die Einheit aufgrund der aktuellen Situation unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

TSG 1899 HOFFENHEIM: Die Kraichgauer planen vorerst einen normalen Trainingsablauf. Nach einer kurzen Samstagseinheit als Ersatz für das ausgefallene Spiel gegen Hertha BSC soll es von Dienstag an für den Rest der Woche mit dem Mannschaftstraining weitergehen.

1. FC KÖLN: Der FC will am Montag entscheiden, wie es mit dem Trainingsbetrieb weitergeht.

UNION BERLIN: Die Mannschaft bekommt nach einer Informationsrunde am Samstagvormittag zunächst für einige Tage frei, berichtete Club-Präsident Dirk Zingler.

EINTRACHT FRANKFURT: Die Eintracht setzt in der kommenden Woche komplett mit dem Mannschaftstraining aus. Das nächste Teamtraining mit Trainer Adi Hütter ist erst für den 23. März angesetzt. Für Dienstag ist ein Laktattest geplant.

HERTHA BSC: Auch die Hertha-Profis trainieren erstmal individuell. Der derzeitige Zeitplan sieht vor, dass am Dienstag das Teamtraining fortgesetzt wird. Alle Spieler sind weiter in Berlin.

FC AUGSBURG: Der FC Augsburg schließt seine Geschäftsstelle vorerst bis zum 22. März. Der Trainingsbetrieb am Nachwuchsleistungszentrum wird für diesen Zeitraum komplett eingestellt. Die Augsburger Profis sollen den Trainingsbetrieb in den kommenden Tagen fortführen.

FSV MAINZ 05: Mainz hat seinen Profis für Sonntag und Montag frei gegeben. Von Dienstag an solle das Training ohne Zuschauer fortgesetzt werden, teilte der Erstligist mit.

FORTUNA DÜSSELDORF: Fortuna Düsseldorf stellt das Training vorerst ein. Die Mannschaft trainierte am Samstagvormittag noch einmal, dann wurde den Profis bis Dienstag freigegeben.

WERDER BREMEN: Werder schickte seine Mannschaft erst einmal zwei Tage nach Hause. Am Montag soll der reguläre Trainingsbetrieb weitergehen. "Uns ist klar, dass die Mannschaft jetzt erst einmal runterkommen sollte", sagte Geschäftsführer Frank Baumann.

SC PADERBORN: Nach dem positiven Coronavirus-Test bei Profi Luca Kilian hat Paderborn Teile seiner Mannschaft für 14 Tage unter häusliche Quarantäne gestellt. Trainiert wird erstmal nicht mehr.

Hälfte der Fußball-Fans für Verschiebung der EM um ein Jahr

Gut die Hälfte aller Fußball-Fans in Deutschland wollen, dass die Europameisterschaft wegen der Ausbreitung des Coronavirus um ein Jahr verschoben wird. Das geht aus einer repräsentativen Online-Umfrage zum Thema "Corona und Fußball" durch das Meinungsinstituts Bundesliga-Barometer in Kooperation mit Sport1 hervor.

Demnach sind 49,1 Prozent der Fans für eine EM im Sommer 2021, eine Komplettabsage befürworten 26,2 Prozent. Weitere 21,3 Prozent sprechen sich dafür aus, das Turnier solange zu verschieben, bis die Ligen ihre Saison beendet haben. Nur 3,3 Prozent wollen, dass die EM wie geplant stattfindet.

Dritter Coronavirus-Fall in NBA: Spieler von Detroit betroffen

Die NBA hat ihren dritten Coronavirus-Fall. Es handelt sich dabei um einen Spieler der Detroit Pistons. Wie der Verein aus der stärksten Basketball-Liga der Welt mitteilte, befindet sich der namentlich nicht genannte Profi seit Mittwochnacht in Quarantäne. Medienberichten zufolge hat sich Flügelspieler Christian Wood (24) mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, das die Lungenkrankheit Covid-19 verursachen kann. Die Pistons haben den positiven Test am Samstag (Ortszeit) erhalten.

Der Detroiter Spieler ist nach Center Rudy Gobert (27) und dessen Teamkollege Donovan Mitchell (23) von den Utah Jazz der dritte Coronavirus-Fall in der NBA. Die Liga hatte sich unmittelbar nach dem ersten positiven Test zu einer Pause von mindestens 30 Tagen entschieden.

Nach Kalenderänderungen: Formel 1 plant Rennen in Sommerpause

Nach den jüngsten Änderungen im Kalender könnte die Formel 1 durch die Streichung der Sommerpause im August Raum für Nachholrennen schaffen. "Wir verschaffen uns mehrere Wochenenden, an denen wir ein Rennen haben können", sagte Formel-1-Sportchef Ross Brawn dem TV-Sender Sky in einem Interview. Dadurch könne man trotz der Coronavirus-Krise einen "anständigen Kalender" für den Rest des Jahres aufbauen. "Er wird anders aussehen, aber er wird eine ordentliche Anzahl an Rennen erhalten."

Brawn rechnet derzeit mit mindestens 17 Grand Prix. Ursprünglich waren für dieses Jahr 22 Rennen vorgesehen. "Ich glaube, wir können sie reinquetschen. Aber es hängt davon ab, wann die Saison beginnen wird", sagte der 65-Jährige. In diesem Zusammenhang überlegt die Formel 1 auch Grand-Prix-Events von drei auf zwei Tage zu verkürzen und sie an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden im August auszutragen. "Das könnte eine Option sein", meinte Brawn.

Nach den jüngsten Änderungen im Formel-1-Kalender soll die Saison Ende Mai beginnen. Der Grand Prix von Monaco ist für den 24. Mai angesetzt. Die Sommerpause war in dieser Saison eigentlich zwischen Ungarn am 2. August und Belgien am 30. August vorgesehen.

Erster Coronavirus-Fall der NBA spendet halbe Million US-Dollar

Nach seinem positiven Covid-19-Test will auch Center Rudy Gobert (27) von den Utah Jazz dem Hallen-Personal während der Unterbrechung der Saison helfen. Der erste offiziell bestätigte Fall der NBA möchte mehr als eine halbe Million US-Dollar spenden, das sind umgerechnet knapp 450.000 Euro. Dies teilte Goberts Basketball-Verein am Samstag (Ortszeit) mit.

Das Geld soll sowohl den Angestellten der Vivint Smart Home Arena in Utah zukommen als auch mit dem Virus befassten Sozialdiensten in Utah, Oklahoma City und dem französischen Gesundheitssystem. Mehr als 800 Angestellte arbeiten nach Jazz-Angaben in Teilzeit bei Veranstaltungen in der Vivint Smart Home Arena. Zuvor hatten schon mehrere andere Profis und Vereine - auch aus weiteren US-Sportarten - Spenden angekündigt.

Gobert und sein Teamkollege Donovan Mitchell (23) wurden beide positiv getestet. Daraufhin wurde die NBA-Saison für mindestens 30 Tage unterbrochen. "Mir geht es gut", sagte Mitchell, der in Quarantäne bleibt und sich die Zeit nach eigener Aussage unter anderem mit Videospielen vertreibt.

Trotz Bundesliga-Pause und Corona: BVB trainiert normal weiter

Borussia Dortmund trainiert trotz der Corona-Krise vorerst ganz normal weiter. "Die Mannschaft steht auf dem Platz und trainiert", sagte ein Sprecher des Fußball-Bundesligisten der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. "Der Trainer handhabt es wie nach einem normalen Spiel: Erst Training, anschließend bis Anfang der Woche frei. Dann sehen wir weiter", sagte der Clubsprecher. Das Training findet aber bereits seit Tagen ohne Öffentlichkeit statt.

Das Nachwuchsleistungszentrum des BVB ist dagegen bereits am Freitag für zwei Wochen geschlossen worden. "In den kommenden zwei Wochen werden die Jungs bei ihren Familien bleiben und nicht hier trainieren", teilte BVB-Nachwuchskoordinator Lars Ricken via Vereinsportal mit.

Nach Spieltags-Absage: Mainz 05 gibt Profis frei

Nach der Absage des Bundesliga-Spieltags hat der FSV Mainz 05 seinen Profis für Sonntag und Montag frei gegeben. Von Dienstag an solle das Training ohne Zuschauer fortgesetzt werden, teilte der Erstligist am Samstag nach einem ebenfalls nicht-öffentlichen Teamtraining mit. Allerdings will die Deutsche Fußball Liga zum Wochenauftakt mit den Vertretern der 36 Proficlubs auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über eine Fortsetzung der Saison-Unterbrechung bis zum 2. April beraten. Wegen der Pandemie hatte Mainz 05 seine für den 20. April geplante außerordentliche Mitgliederversammlung abgesagt.

96-Profi Hübers nach Corona-Test: "Schlimmer ist die Langeweile"

Dem mit dem Coronavirus infizierten Fußballprofi Timo Hübers von Hannover 96 geht es "den Umständen entsprechend" gut. "Heute habe ich leichte Grippe-Symptome, aber nichts, was ich zuvor in meinem Leben noch nicht erlebt habe", sagte Hübers in einem am Samstag auf der Homepage des Fußball-Zweitligisten veröffentlichten Skype-Interview. "Viel schlimmer ist die Langeweile. Bei mir ist es Tag vier von vierzehn - und es ist recht schwer, die Tage rumzubekommen", sagte Hübers.

Der 23 Jährige war am Mittwoch positiv auf das neue Virus getestet worden und befindet sich seitdem in häuslicher Quarantäne. "Die Aufgaben meines täglichen Lebens versuche ich an Freunde und Bekannte abzugeben, die nicht unter häuslicher Quarantäne stehen", berichtete Hübers von seinem neuen Alltag. Am Donnerstag war in Jannes Horn ein zweiter Spieler der Niedersachsen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Seitdem befindet sich die gesamte 96-Mannschaft unter häuslicher Quarantäne.

Spieler von Dynamo Dresden trainieren bis Dienstag zu Hause

Die Profis von Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden sollen sich vorerst zu Hause mit Übungen und Laufplänen individuell fit halten. Am Dienstag solle die Mannschaft dann im Rudolf-Harbig-Stadion zusammenkommen und über das weitere Vorgehen informiert werden, sagte ein Sprecher des Vereins der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. Man wolle die Ergebnisse der DFL-Mitgliederversammlung am Montag abwarten. Es gebe dort viel zu besprechen und zahlreiche mögliche Szenarien für den Umgang mit der Krise. Ursprünglich sollten sich die Profis bereits am Montag am Trainingsgelände einfinden.

Düsseldorf gibt Profis bis Dienstag trainingsfrei

Fortuna Düsseldorf stellt das Training seiner Fußball-Bundesligamannschaft vorerst ein. Der Club teilte am Samstag mit: "Das Team steht heute noch einmal auf dem Trainingsplatz. Morgen und am Montag hat die Mannschaft trainingsfrei. Danach wird entschieden, wie es mit dem Trainingsbetrieb weitergeht." Am Freitag hatte die Deutsche Fußball Liga (DFL) erst wenige Stunde vor dem Heimspiel der Düsseldorfer gegen den SC Paderborn den gesamten Liga-Betrieb in der Bundesliga sowie der 2. Liga vorläufig eingestellt. Fortuna-Coach Uwe Rösler nannte die Absage "die einzig richtige Entscheidung."

Liga nicht versichert: Ausfall von dreiviertel Milliarde Euro droht

Die Profi-Clubs müssten im Falle einer kompletten Absage der laufenden Saison der Fußball-Bundesliga mit einem ökonomischen Schaden von rund einer dreiviertel Milliarde Euro rechnen. Diese Summe wurde der Deutschen Presse-Agentur aus Ligakreisen bestätigt. Ein Versicherungsschutz für die Clubs zum Beispiel für entgangene TV-Einnahmen besteht demnach nicht.

Sollte wegen der Coronavirus-Krise die Spielzeit nicht beendet werden können, würde allein durch den Wegfall der Fernsehgelder für die letzten neun Spieltage ein Einnahmeausfall von rund 370 Millionen Euro anfallen. "Es handelt sich um private Vertragsvereinbarungen, die verständlicherweise nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind", hieß es hierzu vom Hauptvertragspartner Sky. Weiterer ökonomischer Schaden entstünde durch entgangene Sponsorengelder und fehlende Eintrittsgelder.

Nach der Absage des 26. Spieltages an diesem Wochenende hatten besonders Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vor gravierenden Konsequenzen für viele Vereine gewarnt. Für Montag hat die Deutsche Fußball Liga eine Mitgliederversammlung der 36 Profi-Clubs einberufen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Die diskutierte Einführung eines Hilfsfonds wird in Ligakreisen skeptisch betrachtet.

RB Leipzig gibt Spielern frei und erteilt Reiseverbot

Nach dem aufgrund der Coronavirus-Krise abgesagten Spiel gegen den SC Freiburg hat Fußball-Bundesligist RB Leipzig seinen Spielern zunächst freigegeben. Nach einer Trainingseinheit am Samstagvormittag bekamen die Profis für Sonntag und Montag frei. Von Dienstag bis Donnerstag sollen sie sich mit individuellen Laufplänen fit halten. "Ab Freitag wird wieder normal trainiert. Dann bereiten wir uns auf das Spiel gegen Hertha vor", sagte Sportdirektor Markus Krösche in einer Telefonkonferenz am Samstag.

Nach aktuellem Stand spielt Leipzig am 4. April gegen Hertha BSC. Allerdings tritt am Montag die DFL-Mitgliederversammlung zusammen und entscheidet über das weitere Vorgehen. "Wir sollten das Ziel haben, die Saison zu Ende zu spielen. Die Rahmenbedingungen muss man dann sehen", sagte Krösche. Man müsse verantwortungsbewusst im Sinne aller handeln.

Krösche hatte die RB-Profis am Samstag über die Maßnahmen informiert und ihnen einen Verhaltenskatalog an die Hand gegeben. So ist es den Spielern untersagt, ins Ausland zu reisen und es ist ihnen nahegelegt worden, in Leipzig zu bleiben. "Es ist keine Isolation, aber sie sollen sich überlegen, mit wem sie sich treffen. Playstation kann man gegeneinander heute auch online spielen", sagte Krösche. Auch Kaufhäuser sollen die Spieler meiden. Zudem wird der Trainingsbetrieb im Nachwuchs eingestellt, die Geschäftsstelle arbeitet zu 80 Prozent aus dem Home Office. Kurzarbeit ist nicht geplant.

Kein EM-Test gegen Italien: Stadt Nürnberg untersagt Länderspiel

Der EM-Test der Fußball-Nationalmannschaft gegen Italien am 31. März ist abgesagt. Wie der DFB am Freitagabend mitteilte, untersagte die Stadt Nürnberg wegen der Coronavirus-Krise Veranstaltungen mit mehr als 100 Menschen, wodurch eine Absage des Spiels für den Deutschen Fußball-Bund unumgänglich wurde.

"Da durch die beiden Mannschaften, die Betreuer und die Medienvertreter mit mehr als 100 Menschen gerechnet werden müsse, sei eine Absage des Spiels unumgänglich", hieß es in einer Mitteilung des DFB. Wegen der Pandemie hatte das Spiel ohne Fans stattfinden sollen. Das für den 26. März in Madrid geplante erste Testländerspiel in diesem Jahr der Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw gegen Spanien ist weiterhin sehr fraglich.

Schon vor der Absage hatte DFB-Präsident Fritz Keller betont, dass er nicht mehr mit einer Austragung des Klassikers gegen den ebenfalls vierfachen Weltmeister rechne. "Aktuell sollen auch unsere anstehenden Länderspiele vor leeren Rängen stattfinden. Dieses Szenario, ausgerechnet gegen große Fußballnationen wie Spanien und Italien, kann ich mir gar nicht vorstellen. Ich gehe davon aus, dass die Spiele auf Basis der heutigen Faktenlage nicht stattfinden können", wurde Keller auf der Homepage des Verbandes zitiert.

Der Weltverband FIFA empfahl kurz vor der Absage, alle Länderspiele im März und April zu verschieben. Die sonst gültige Abstellungspflicht für Profis hob der Weltverband auf. Am Dienstag beraten die 55 UEFA-Mitgliedsländer über weitere Schritte in der Coronavirus-Krise. Eine Verschiebung der EM von diesem Sommer in das Jahr 2021 gilt mittlerweile als wahrscheinlich.

Erster Coronafall in der Bundesliga: Paderborn-Verteidiger betroffen

In der Fußball-Bundesliga gibt es den ersten Coronafall. Aufsteiger SC Paderborn gab am Freitagabend bekannt, dass der deutsche U21-Nationalspieler Luca Kilian positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet wurde. Die Tests an ersten Paderborner Spielern waren zuvor deshalb durchgeführt worden, weil SCP-Trainer Steffen Baumgart im Verlauf des Tages einige Symptome einer Ansteckung durch das Virus gezeigt hatte und deshalb als Verdachtsfall geführt wurde. Die Testergebnisse bei dem 48-Jährigen waren jedoch anders als bei Kilian negativ.

Nach der Infizierung des 20-Jährigen wird der Tabellenletzte der Bundesliga nun "in enger Abstimmung mit den Behörden vor Ort umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus einleiten", heißt es in einer Mitteilung des Vereins vom Freitagabend. Dazu gehört auch, das alle Spieler und Mitglieder des Funktionsteams sich am Samstag einem Test auf das Coronavirus unterziehen müssen.

"Wir werden alles tun, um die Erkrankung im Rahmen zu halten und unseren Spielern und Mitarbeitern die bestmögliche medizinische Versorgung und Betreuung zukommen lassen", sagte der Paderborner Sport-Geschäftsführer Martin Przondziono.

Kilian fehlte dem Bundesliga-Aufsteiger zwar schon seit Ende Januar wegen einer Oberschenkel-Verletzung. Der Abwehrspieler ist aber trotzdem so etwas wie der Paderborner Shootingstar dieser Saison. Kilian wechselte im Sommer aus der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund zum SCP und eroberte sich bereits Ende September nach nur sechs Spieltagen einen Stammplatz im Bundesliga-Team. Ebenfalls im September gab er sein Debüt in der deutschen U21-Nationalmannschaft.

Ex-Hamburger Albin Ekdal positiv auf Coronavirus getestet

Der frühere HSV-Profi Albin Ekdal gehört zu einem Quartett, das beim italienischen Serie-A-Club Sampdoria Genua positiv auf das Coronavirus getestet wurde. "Nach einem Tag Pause geht es mir schon viel besser. Ich hoffe, jeder nimmt diese Krankheit ernst. Wenn Sie die geringsten Symptome spüren, bleiben Sie zu Hause", schrieb der 30 Jahre alte schwedische Fußball-Profi bei Twitter.

Außer Ekdal wurde aus dem Sampdoria-Kader noch Omar Colley, Antonino La Gumina und Morten Thorsby sowie Teamarzt Amedeo Baldari positiv getestet. Zuvor war die Infektion schon bei Sampdoria-Profi Manolo Gabbiadini festgestellt worden. Die italienische Serie A hat ihren Spielbetrieb angesichts der Lage im Land derzeit eingestellt.

BVB-Chef Watzke: Größte Krise für deutschen Profi-Fußball

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sieht den deutschen Profi-Fußball angesichts der Coronavirus-Pandemie in der größten Krise seiner Geschichte und sorgt sich um die Zukunft einiger Vereine. "Es steht zu hoffen, dass die Bundesliga-Clubs in den vergangenen Jahren so viel Substanz gebildet haben, dass alle diese Krise überstehen", sagte Watzke in einer BVB-Mitteilung am Freitagabend. Für die Borussia sieht der 60-Jährige nach derzeitigem Kenntnisstand keine "existenzielle Gefährdung".

Zuvor hatte das Präsidium der Deutschen Fußball Liga angesichts der Coronavirus-Krise beschlossen, den 26. Bundesliga-Spieltag an diesem Wochenende komplett abzusagen. Diese Entscheidung wurde von Watzke offenbar nicht nur gutgeheißen.

"Das Präsidium der DFL hat eine Entscheidung getroffen, die es zu respektieren gilt - unabhängig davon, dass es sicher auch andere Ansätze gegeben hätte", meinte Watzke. Zuvor hatte schon Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor den ökonomischen Konsequenzen der Krise gewarnt, die sich durch eine Spieltagsabsage verschärfen dürften.

Mit Blick auf die einberufene Mitgliederversammlung der Profi-Clubs zum Wochenbeginn meinte Watzke. "Wir müssen das jetzt alle gemeinsam solidarisch tragen und am Montag die entsprechenden Ableitungen diskutieren. Gleichwohl gilt - auch abhängig von dem, was am Montag beschlossen wird -, dass sich der deutsche Profi-Fußball in der größten Krise seiner Geschichte befindet."

DFL: Fußball-Bundesliga stellt Spielbetrieb vorerst ein

Die Fußball-Bundesliga hat den Spielbetrieb wegen der Coronavirus-Pandemie nun doch sofort unterbrochen und wird an diesem Wochenende nicht mehr spielen. Dies teilte die DFL am Freitagnachmittag mit. "Angesichts der Dynamik des heutigen Tages" habe man beschlossen, "den ursprünglich heute beginnenden 26. Spieltag in beiden Ligen zu verlegen". Am Vormittag hatte es zunächst geheißen, man werde den Spielbetrieb ab kommendem Dienstag bis zum 2. April unterbrechen. Bei dieser Unterbrechung soll es zunächst auch bleiben, allerdings schon ab heute.

"Hintergrund ist unter anderem, dass sich im Lauf des Tages der Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus im Umfeld mehrerer Clubs und von deren Mannschaften ergeben haben und weitere Infektionen nicht auszuschließen sind", schrieb die DFL zur Begründung der späten Absage. Eigentlich hätten die Partien als Geisterspiele stattfinden sollen. Das Spiel zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen war allerdings schon im Lauf des Freitags abgesetzt worden. Auch Fortuna Düsseldorf und der SC Paderborn, die am Freitagabend (20.30 Uhr) spielen sollten, beantragten bei der DFL eine Verlegung.Ziel sei es weiterhin, "die Saison bis zum Sommer zu Ende zu spielen - aus sportlichen Gesichtspunkten, aber insbesondere auch weil eine vorzeitige Beendigung der Saison für einige Clubs existenzbedrohende Konsequenzen haben könnte", wie die DFL am Freitagnachmittag noch einmal ausdrücklich wiederholte. Eine am Montag angesetzte Mitgliederversammlung soll das weitere Vorgehen beraten.

Darts Premier League: Finale wegen Coronavirus erstmals in Rotterdam

Der Darts-Weltverband PDC hat mit einer kuriosen Maßnahme auf die Coronavirus-Pandemie reagiert und Rotterdam zum Finalort für die Premier League erklärt. Demzufolge sollen alle weiteren Spieltage in Großbritannien und Berlin (23. April) in den nächsten Wochen wie geplant stattfinden und nur die beiden Abende in Rotterdam auf September verschoben werden, wie die PDC am Freitag mitteilte. Nächste Woche soll demnach planmäßig in Newcastle gespielt werden, am Donnerstag kamen die Profis um Michael van Gerwen in einer gutgefüllten Halle noch in Liverpool zusammen.

Nach dem eigentlich als Finale angedachten Abend in London (21. Mai) legt die Premier League nun laut neuem Fahrplan über drei Monate Pause ein, um am 9. September den letzten Vorrundenspieltag sowie am 10. September das Finale der besten vier Spieler in Rotterdam auszutragen.

Kein Coronavirus: Paderborns Trainer Baumgart negativ getestet

Paderborns Trainer Steffen Baumgart ist nicht mit dem Coronavirus infiziert. "Wunderbare Nachricht von unserem Coach: Steffen ist negativ getestet", schrieb der Fußball-Bundesligist am Freitagnachmittag bei Twitter. "Es stehen aber noch Ergebnisse von Spielern aus." Am Vormittag war Baumgart als Verdachtsfall identifiziert und getestet worden. Bereits am Abend steht für den Tabellenletzten das Ligaspiel bei Fortuna Düsseldorf auf dem Programm.

Düsseldorf und Paderborn beantragen Absage von Bundesliga-Spiel

Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf fordert wegen der Sorgen um mögliche Coronavirus-Infektionen eine Absage des Freitagspiels gegen den SC Paderborn. "Die Gesundheit und der Schutz muss absoluten Vorrang vor aktuellen wirtschaftlichen Überlegungen haben", sagte Fortuna-Vorstandschef Thomas Röttgermann "RP Online". Ein Clubsprecher bestätigte den Bericht, wonach auch die Paderborner diesen Antrag bei der Deutschen Fußball Liga unterstützen. Zuvor war ein Coronavirus-Test bei SCP-Trainer Steffen Baumgart negativ ausgefallen. Allerdings stehen noch weitere Tests bei Profis des Clubs aus. Die Partie soll um 20.30 Uhr angepfiffen werden.

Bundesliga-Spiel Werder Bremen - Bayer Leverkusen am Montag abgesagt

Das Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen am kommenden Montag wurde jetzt abgesagt. Hintergrund der Entscheidung ist, dass mehr als 1.000 Fans vor dem Stadion erwartet worden waren, wie Innensenator Ulrich Mäurer aktuell erklärte.

Verdacht auf Coronavirus bei Paderborns Trainer Baumgart

Paderborns Trainer Steffen Baumgart ist womöglich an Covid-19 erkrankt. "Er ist ein Verdachtsfall", sagte ein Sprecher des Fußball-Bundesligisten der Deutschen Presse-Agentur am Freitag und bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Baumgart sei untersucht und getestet worden. Der SC Paderborn rechnet mit einem Ergebnis am Nachmittag. Bereits am Abend steht für den Tabellenletzten das Ligaspiel bei Fortuna Düsseldorf auf dem Programm. Man sei wegen Baumgarts Erkrankung auch mit der Deutschen Fußball Liga in Kontakt, sagte der Sprecher.

Positiver Coronavirus-Befund beim 1. FC Nürnberg

Im Team des 1. FC Nürnberg ist mindestens eine Person mit dem Coronavirus infiziert. Das gab der Fußball-Zweitligist am Freitag bekannt, bei dem es als erstem Profiverein in Bayern eine Infektion mit Sars-CoV-2 gibt. Die Franken hatten Tests angeordnet, weil beim jüngsten Gegner Hannover 96 ein Spieler erkrankt war. "Die Untersuchungen haben nun ergeben, dass bei mindestens einer Testperson ein positiver Befund vorliegt", teilte der FCN mit. Wer infiziert ist, wurde nicht präzisiert. Es könnte aber noch mehr Betroffene geben. "Einige wenige Testergebnisse stehen noch aus."

Zunächst blieb offen, ob und wie das geplante Auswärtsspiel des "Clubs" am Sonntag (13.30 Uhr) beim FC St. Pauli stattfinden kann. Der 1. FC Nürnberg "hat bereits Kontakt mit den zuständigen Behörden aufgenommen und wird alle weiteren notwendigen Maßnahmen in die Wege leiten", wie es weiter hieß. Der Verein hat für den Lauf des Freitags weitere Informationen und Statements angekündigt.

Coronavirus im Fußball: Auch englische Premier League stoppt Spiele

Auch der englische Profifußball stoppt seinen Spielbetrieb. Nach einer Krisensitzung am Freitagmorgen in Folge der positiven Coronavirus-Tests von Arsenal-Trainer Mikel Arteta und Chelsea-Profi Callum Hudson-Odoi beschlossen die Verantwortlichen der Premier League eine Pause bis mindestens zum 3. April. Das teilte die Liga mit. Trotz aller Herausforderungen plane man, die Partien nachzuholen, wenn es die Situation erlaube, hieß es weiter.

UEFA stoppt vorerst Spielbetrieb im Fußball-Europapokal

Die Europäische Fußball-Union hat den Spielbetrieb in der Champions League und in der Europa League wegen der Coronavirus-Krise vorerst ausgesetzt. Das teilte die UEFA am Freitag mit.

Fußball-Bundesliga will Spielbetrieb nächste Woche unterbrechen

Die Deutsche Fußball Liga will den Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga vom kommenden Dienstag an bis zum 2. April unterbrechen. Der Spieltag an diesem Wochenende solle aber so weit möglich weiter ohne Zuschauer in den Stadien stattfinden, teilte die DFL am Freitag mit.

Coronavirus bremst Formel 1: Auftakt in Melbourne abgesagt

Nach dem ersten Coronavirus-Fall in der Formel 1 und dem Rückzug des McLaren-Teams für den Grand Prix von Australien ist der Saisonauftakt in Melbourne abgesagt worden. Nach einer Chaosnacht für die Königsklasse des Motorsports teilte die Formel 1 zusammen mit dem Motorsport-Weltverband FIA und dem lokalen Veranstalter diese Entscheidung am Freitag mit. Der Grand Prix war für Sonntag (6.10 Uhr/MEZ/Sky und RTL) geplant gewesen.

Die Formel 1 musste wegen der Epidemie bereits das für den 19. April geplante Rennen in China verschieben. Der Grand Prix von Bahrain am 22. März wird im besten Fall und aus Sicherheitsgründen vor leeren Rängen ausgetragen. Die anschließend angesetzte Vietnam-Premiere in Hanoi am 5. April steht außerdem infrage. Es wäre also nicht ausgeschlossen, dass die Formel 1 in diesem Jahr erst am 3. Mai in Zandvoort in den Niederlanden in die Saison startet.

Arsenal-Trainer Arteta positiv auf Coronavirus getestet

Der spanische Trainer des FC Arsenal, Mikel Arteta, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Club der deutschen Fußballprofis Bernd Leno, Mesut Özil und Shkodran Mustafi am Donnerstagabend mit. Der 37 Jahre alte Arteta befindet sich bereits in Quarantäne. Der Verein erwarte, dass sich eine "signifikante" Anzahl von Personen, "einschließlich des gesamten Kaders und des Trainerteams der ersten Mannschaft", ebenfalls abschotten müsse.

Welche Auswirkungen der Befund auf den Spielplan der englischen Premier League hat, ist unklar. Arsenal kann für mindestens 14 Tage - die maximale Dauer der Inkubationszeit des Virus - keine Spiele mehr absolvieren. Die nächste Partie wäre am Samstag das Auswärtsspiel bei Brighton and Hove Albion gewesen.

Vor Duell mit FC Bayern: Chelseas Hudson-Odoi positiv auf Coronavirus

Kurz vor dem Champions-League-Duell beim FC Bayern ist FC Chelseas Stürmer Callum Hudson-Odoi positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der einst von den Münchnern umworbene 19-Jährige ist damit der erste Spieler in der Premier League, der sich mit Sars-CoV-2 infiziert hat. Er zeigte am Montagmorgen Symptome vergleichbar mit einer leichten Erkältung und trainierte seitdem nicht. Hudson-Odoi muss nun in Quarantäne. Dies betrifft auch alle Personen, die zuletzt Kontakt mit ihm im Mannschaftsgebäude hatten. Dies betrifft erstmal das gesamte erste Team, die Trainer und einige Betreuer, wie der englische Fußball-Erstligist am Freitag mitteilte.

BVB-Sportdirektor Zorc für Absage des Bundesliga-Spieltags

Borussia Dortmund Sportdirektor Michael Zorc hat sich für eine Absage des Bundesliga-Spieltages an diesem Wochenende ausgesprochen. "Es gibt ja keine Blaupause, wie man mit so einer Lage umgeht. Das ist für alle und jeden neu, und die Situation hat eine unglaubliche Dynamik", sagte Zorc der "Süddeutschen Zeitung" und fügte an: "Aber wenn ich sehe, dass die spanische und die italienische Liga ab sofort pausieren, obwohl die mit ihren 20 Erstliga-Vereinen ja noch mehr Spieltage und deshalb größere Terminprobleme haben, frage ich: Warum sollten wir es nicht genauso machen können?"

Bislang hält die Deutsche Fußball Liga an ihrem Plan fest, den 26. Spieltag von Freitag bis Montag durchzuführen, wobei alle Spiele ohne Zuschauer angesetzt sind. Für Montag hat die DFL eine Krisensitzung aller Clubs terminiert. Zorc plädiert zudem für mehr terminliche Flexibilität in den internationalen Wettbewerben.

"Wir haben natürlich einige heilige Kühe im internationalen Rahmenkalender, dass nämlich das Champions-League-Finale oder in diesem Jahr auch die Europameisterschaft zu fest bestimmten Terminen durchgezogen werden sollen", sagte er. "Aber diese Situation ist so extrem und so außergewöhnlich, dass wir auch solche Termine nun natürlich in Frage stellen müssen." Eine Verschiebung "würde uns Luft schaffen, um geordnet und angemessen den Spielbetrieb jetzt zu unterbrechen".

Europa-League-Rückspiel Basel gegen Eintracht in Frankfurt

Das Rückspiel im Europa-League-Achtelfinale zwischen dem FC Basel und Eintracht Frankfurt wird am 19. März ebenfalls in der Mainmetropole ausgetragen. Vorbehaltlich weiterer unvorhersehbarer Entwicklungen hätten sich beide Vereine auf diese pragmatische Lösung verständigt, teilte der hessische Fußball-Bundesligist am Donnerstag kurz vor Beginn des Hinspiels mit. Die Kantonspolizei Basel hatte am vergangenen Montag angeordnet, dass die Partie wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus nicht im Baseler St. Jakob-Park stattfinden darf.

Champions-League-Spiele von Real Madrid und Juve vertagt

Die für Dienstag angesetzten Champions-League-Partien Manchester City gegen Real Madrid und Juventus Turin gegen Olympique Lyon sind vorerst abgesagt worden. Das teilte die Europäische Fußball-Union am Donnerstag mit. Zuvor hatte der spanische Rekordmeister Real um den deutschen Nationalspieler Toni Kroos seine Spieler unter Quarantäne gesetzt, weil ein Basketballer des Vereins positiv auf das neue Coronavirus Sars-CoV-2 getestet wurde.

Bei Juventus war Abwehrspieler Daniele Rugani positiv auf das Virus getestet worden. Italien ist besonders betroffen von der Pandemie. Die Regierung hat sämtliche Sportveranstaltungen im Land bis zum 3. April ausgesetzt.

Erster Corona-Fall beim VfB Stuttgart

Ein Mitarbeiter des Stadionbetreibers des Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Nach der Meldung durch den Mitarbeiter selbst wurde sein direktes berufliches Umfeld umgehend in häusliche Quarantäne geschickt, die zuständige Behörde informiert und alle Maßnahmen sowie Empfehlungen des Robert Koch-Instituts umgesetzt", sagte VfB-Vorstandsmitglied Stefan Heim laut einer Club-Mitteilung vom Donnerstag. "Ebenso haben wir direkt die DFL über den Vorgang informiert." Der Mitarbeiter der VfB Stuttgart Arena Betriebs GmbH soll keinen Kontakt zur Mannschaft gehabt haben.

Glasgow Rangers bestätigen: Spiel gegen Leverkusen mit Zuschauern

Das Achtelfinal-Hinspiel der Europa League zwischen den Glasgow Rangers und Bayer Leverkusen wird am Donnerstagabend wie geplant vor Zuschauern stattfinden. Das bestätigte der schottische Fußball-Rekordmeister vor dem Anpfiff der Partie (21.00 Uhr) gegen den Bundesligisten. Zuvor hatten die Rangers mehrfach darauf hingewiesen, dass sich die Situation wegen der Ausbreitung des neuen Coronavirus noch ändern könne.

Die Zahl der Corona-Fälle in Schottland hat sich derweil von Mittwoch auf Donnerstag nahezu verdoppelt. Nach Informationen der schottischen Regierung gab es bis Donnerstagmittag 60 Infizierte. Einen Tag zuvor waren es noch 36 gewesen.

Auch Major League Soccer stellt Spielbetrieb ein

Nach der amerikanischen Basketball-Profilliga NBA unterbricht auch die Fußballliga MLS wegen der Coronavirus-Krise ihre Saison. "Ab sofort" und für 30 Tage werde der Spielbetrieb ruhen, teilte die MLS am Donnerstag mit. Über das weitere Vorgehen und den veränderten Spielplan soll zu gegebener Zeit informiert werden. Unmittelbar am kommenden Wochenende sind zwölf Partien betroffen, darunter die Partie des Beckham-Clubs Inter Miami gegen LA Galaxy.

Die NBA hatte am Mittwoch (Ortszeit) ihren Spielbetrieb vorläufig eingestellt, nachdem ein Spieler der Utah Jazz positiv getestet wurde. "Wenn das hier einfach explodiert, dann denkst du an deine Familie und möchtest sichergehen, dass du das Richtige tust", betonte Mark Cuban, Besitzer der Dallas Mavericks.

Wegen Coronavirus-Epidemie: DFB sagt Nachwuchsländerspiele ab

Wegen der Coronavirus-Epidemie sind die anstehenden Länderspiel-Lehrgänge von der U15- bis zur U20-Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes abgesagt worden. Die sei in "enger und sorgfältiger Abstimmung mit den Städten und Gesundheitsbehörden der jeweiligen Spielorte sowie mit den beteiligten Nationalverbänden" geschehen, teilte der DFB am Donnerstag mit.

Der Verband folgt damit auch einer von der UEFA am Donnerstag kommunizierten Entscheidung, wonach die bevorstehenden Qualifikationsrunden zur Europameisterschaft der U17- und U19-Nationalmannschaften ebenfalls bis auf Weiteres nicht gespielt werden.

"Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation und vertrauen der Expertise der Gesundheitsbehörden. An oberster Stelle steht die Gesundheit - nicht nur der Aktiven und Beteiligten, sondern vor allem der gesamten Gesellschaft", sagte DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius.

"Vor diesem Hintergrund ist vom DFB ein vernünftiges, sorgfältiges und entschlossenes Handeln gefragt. So sehr wir die Absage der bevorstehenden Länderspiel-Lehrgänge unserer weiblichen und männlichen U-Nationalmannschaften von der U 15 bis zur U 20 bedauern, so überzeugt sind wir, dass dies die einzig richtige Entscheidung ist, um in der momentanen Situation unserer Verantwortung gerecht zu werden", führte Curtius aus.

Über das Prozedere der Rückerstattung des Kaufpreises von bereits erworbenen Karten für die Heimspiele der U-Nationalmannschaften wird der DFB nach eigenen Angaben auf seinem Ticketportal informieren.

Coronavirus: Handball-Bundesliga pausiert bis Ende April

Die Handball-Bundesliga setzt den Spielbetrieb aufgrund des Coronavirus nach dpa-Informationen bis zum 22. April aus. Auch das für den 4. und 5. April in Hamburg geplante Finalturnier um den DHB-Pokal soll auf einen späteren Termin im Sommer verschoben werden. Geplant ist nach derzeitigem Stand, dass die Bundesliga den Spielbetrieb ab dem 23. April wieder aufnimmt. Ob das für diesen Montag geplante außerordentliche Treffen der Clubs der ersten und zweiten Liga in Köln stattfindet, gilt als unwahrscheinlich. Zuvor hatte die "Bild" über eine bevorstehende Pause des Bundesliga-Spielbetriebs berichtet.

Auch die Spiele der 2. Bundesliga werden vorerst ausgesetzt. Wann die Partien nachgeholt werden, steht noch nicht fest. Zuvor waren bereits die Spiele der 1. und 2. Bundesliga der Frauen an diesem Wochenende abgesagt worden, ohne dass bislang ein Nachholtermin feststeht. Darüber will der Vorstand in Absprache mit den Vereinen in der kommenden Woche entscheiden.

Laut Marca: UEFA stoppt Spielbetrieb in Champions- und Europa League

Die Europäische Fußball-Union wird nach Informationen der spanischen Tageszeitung "Marca" den Spielbetrieb in der Champions League und in der Europa League wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus aussetzen. Der spanische Verbandsboss Luis Rubiales bestätigte am Donnerstag, dass es entsprechende Überlegungen gebe. Eine offizielle Bestätigung der UEFA gab es zunächst nicht.

Die Entscheidung wäre quasi ein Novum in der europäischen Königsklasse. In der Vergangenheit waren einmal acht Gruppenspiele nach den Terroranschlägen in New York am 11. September 2001 um eine Woche verschoben worden. Ansonsten hatte es meist nur Verschiebungen aufgrund von schlechten Witterungsbedingungen gegeben. Wie und ob es in den beiden wichtigsten europäischen Club-Wettbewerben weitergeht, ist noch völlig offen.

Schwimm-Weltverband Fina verlegt weitere Olympia-Qualifikation

Der Schwimm-Weltverband Fina hat auf das neuartige Coronavirus reagiert und mehrere Wettbewerbe verschoben oder abgesagt. So findet unter anderem das Olympia-Qualifikationsturnier der Wasserballer, an dem auch die deutsche Mannschaft teilnehmen soll, nicht wie geplant vom 22. bis zum 29. März statt. Die Veranstaltung wurde auf den Zeitraum vom 31. Mai bis 7. Juni verschoben. Das Turnier der Frauen in Italien war bereits verlegt worden.

Ende April will die wegen der Pandemie eingerichtete Taskforce die Situation erneut bewerten. Weitere Verschiebungen und Absagen betreffen auch die Sportarten Wasserspringen, Synchronschwimmen sowie weitere Wasserballpartien. Verschiebungen würden zum Teil auch den Kampf um Olympia-Tickets beeinflussen.

Leicester-City-Spieler wegen Coronavirus-Symptomen in Quarantäne

Fußballspieler des englischen Premier-League-Clubs Leicester City haben sich in Quarantäne begeben, nachdem sie Symptome des Coronavirus gezeigt haben. Das berichtete Leicester-Coach Brendan Rodgers am Donnerstag. "Wir hatten einige Spieler, die Symptome und Anzeichen gezeigt haben", sagte Rodgers. "Sie wurden vom Rest der Mannschaft ferngehalten." Um welche Spieler es sich handelt, sagte Rodgers nicht. Der Club folge den empfohlenen Vorgehensweisen, betonte der Trainer des englischen Tabellendritten.

Ob Leicester am Samstag das geplante Auswärtsspiel beim FC Watford bestreiten oder die Partie abgesagt wird, war zunächst unklar. "Es wäre schade", sagte Rodgers, "aber die öffentliche Gesundheit ist das Wichtigste an allem." Der Coach der Foxes sprach sich gegen ein Geisterspiel vor leeren Rängen aus. "Beim Fußball geht es um die Spieler und die Fans, und wenn eins davon fehlt, ist es natürlich nicht dasselbe."

Wegen Coronavirus: Herren-Tennisturniere für sechs Wochen abgesagt

Wegen der Coronavirus-Pandemie sind für die kommenden sechs Wochen alle Tennisturniere auf der Herren-Tour abgesagt worden. Das teilte die Spielerorganisation ATP am Donnerstag mit. Zuvor waren bereits die Top-Events in Indian Wells und Miami abgesetzt worden. Von der Damen-Organisation WTA lag zunächst keine Stellungnahme vor. Die Maßnahme betrifft auch den Start der europäischen Sandplatz-Saison und die Events in Monte Carlo und Barcelona. Die BMW Open in München sind in der ersten Woche nach dieser Phase geplant. Ob das Sandplatzevent stattfinden kann, war zunächst aber offen.

Coronavirus-Krise: Volleyball-Hauptrunde ohne Zuschauer

Wegen der Coronavirus-Krise sollen die ausstehenden Hauptrundenpartien der Volleyball-Bundesliga bei Frauen und Männern ohne Zuschauer zu Ende gespielt werden. Die fünf Partien bei den Frauen und elf Partien bei den Männern finden demnach ohne Fans statt. Wie die Volleyball Bundesliga (VBL) am Donnerstag mitteilte, steht sie über die Austragung von Playoffs in Abstimmung mit den Bundesligavereinen. Eine Entscheidung solle "zeitnah fallen". Der Spielbetrieb der 2. Bundesliga wird dagegen mit sofortiger Wirkung eingestellt.

Zweiter Corona-Fall bei Hannover 96 - Club beantragt Spielabsetzungen (Foto - Archiv)

Beim Fußball-Zweitligisten Hannover 96 gibt es einen zweiten Fall eines mit dem Coronavirus infizierten Spielers. Wie der Club am Donnerstag mitteilte, wurde nach Timo Hübers auch Jannes Horn positiv getestet. Als Reaktion darauf stehen alle Spieler der Profimannschaft von Hannover 96 "ab dem heutigen Donnerstag für die nächsten 14 Tage aus Vorsichtsgründen unter häuslicher Quarantäne", hieß es in einer Erklärung der Niedersachsen. Der Club beantragt bei der Deutschen Fußball Liga zudem die Absetzung der Zweitligaspiele gegen Dynamo Dresden am Sonntag und eine Woche später beim VfL Osnabrück.

Coronavirus-Krise: Volleyball-Spielbetrieb in Dritten Ligen beendet

Wegen der Coronavirus-Krise wird der laufende Volleyball-Spielbetrieb in den Dritten Ligen und Regionalligen mit sofortiger Wirkung beendet. Dies gab der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) am Donnerstag bekannt. Darunter zählen auch alle Veranstaltungen der Deutschen Volleyball-Jugend (DVJ) und im Seniorenbereich. Für den Spielbetrieb im Hallen-Volleyball unterhalb der Regionalligen und im Beach-Volleyball, den die Landesverbände verantworten, empfiehlt der DVV ebenfalls eine sofortige Beendigung.

Biathlon: Weltcup-Finale in Oslo wegen Coronavirus abgesagt

Wegen der Auswirkungen des Coronavirus fällt das Weltcup-Finale der Biathleten in Oslo aus. Das teilten die lokalen Veranstalter am Donnerstag mit. "Die Stadt Oslo hat heute entschieden, dass der Biathlon-Weltcup aus Angst vor der Verbreitung des Coronavirus abgesagt wird", hieß es in der kurzen Mitteilung mit. "Was soll man sagen. Schade!", schrieb Ex-Weltmeister Benedikt Doll bei Facebook mit Blick auf die Rennen, die vom 20. bis 22. März stattfinden sollten. In der Vorwoche waren in Norwegens Hauptstadt die Wettkämpfe im Skispringen, Langlauf und der Nordischen Kombination noch unter Ausschluss der Zuschauer ausgetragen worden.

Real Madrid setzt Fußballer um Kroos und Basketballer in Quarantäne

Der spanische Club Real Madrid setzt die Spieler seiner Fußball- und Basketball-Profiteams mit dem deutschen Fußball-Nationalspieler Toni Kroos in Quarantäne. Der Notfallplan werde aktiviert, weil ein Basketballer positiv auf das neue Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden sei, teilte der Verein am Donnerstag mit.

Coronavirus: Spanische Liga stellt Spielbetrieb für zwei Wochen ein

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 wird in Spanien der Spielbetrieb der 1. und 2. Liga eingestellt. Die Entscheidung sei am Donnerstag bei einem Dringlichkeitstreffen mit Vertretern des Nationalverbandes RFEF und der spanischen Gesundheitsbehörden in Madrid getroffen worden, teilte die Profiliga mit. Sie gelte zunächst für die nächsten zwei Runden.

Formel 1: McLaren zieht nach positivem Corona-Test zurück

Formel-1-Rennstall McLaren zieht sein Team für den Auftakt in Australien nach einem Coronavirus-Fall im Rennstall zurück. Das teilte der britische Rennstall am Donnerstag mit, der für Sonntag geplante Grand Prix in Melbourne steht damit wohl vor der Absage.

Europa-League-Spiel Frankfurt gegen Basel doch ohne Zuschauer

Das Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League zwischen Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt und dem Schweizer Vizemeister FC Basel muss wegen der Ausbreitung des Coronavirus am Donnerstag (18.55 Uhr) doch ohne Zuschauer ausgetragen werden. Diese Entscheidung traf das Gesundheitsamt Frankfurt am Mittwochabend nach einer Neubewertung der Lage.

Jahn Regensburg gegen Kiel ohne Zuschauer - Verlust "existenziell"

Auch das Zweitliga-Spiel zwischen dem SSV Jahn Regensburg und Holstein Kiel findet ohne Zuschauer statt. Das gab der gastgebende Fußballverein aus der Oberpfalz am Mittwoch bekannt. Die Entscheidung fiel aufgrund der Verfügung von Bayerns Staatsregierung, Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern abzusagen. Die Regelung gilt bis 19. April. Neben dem Kiel-Spiel betrifft das aus Jahn-Sicht noch weitere zwei Heimspiele. Allein durch die fehlenden Einnahmen aus Tickets und Hospitality fehlen dem Verein 1,1 Millionen Euro. "Diese Einnahmen sind für einen Club der Größenordnung des SSV Jahn natürlich existenziell", sagte Vorstandschef Hans Rothammer.

Coronavirus: DFB verlegt zwei Drittliga-Spieltage

Aufgrund der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus werden die kommenden beiden Spieltage der 3. Fußball-Liga verlegt. Das teilte der DFB am Mittwoch mit. Die Spiele sollen nach Ostern nachgeholt werden.

Geister-Spieltag perfekt: Auch bei RB Leipzig keine Zuschauer

Der erste Geister-Spieltag der Fußball-Bundesliga ist beschlossen. Am Mittwoch entschied sich RB Leipzig, das Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den SC Freiburg aufgrund des sich ausbreitenden Coronavirus ohne Zuschauer auszutragen. "Wir haben heute Vormittag intensiv zusammengesessen und unter Berücksichtigung der täglich neuen Entwicklung um das Corona-Virus nun entschieden, am Samstag leider ohne Zuschauer zu spielen. Trotz weiterhin sehr wenig Infizierter im Leipziger Raum wollen wir zum einen das gesundheitliche Risiko minimieren", sagte Club-Boss Oliver Mintzlaff. "Zum anderen möchten wir durch diese Entscheidung dazu beitragen, einer potenziellen Wettbewerbsverzerrung durch die mögliche unterschiedliche Handhabung an den verschiedenen Bundesliga-Spielorten aktiv entgegenzuwirken."

Bundesliga-Spiel Union Berlin gegen Bayern ohne Zuschauer

Die Bundesligapartie zwischen dem 1. FC Union Berlin und dem deutschen Fußballmeister FC Bayern München am Samstagabend wird nach Angaben der Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci nun doch zum Geisterspiel. "Nach meinem Kenntnisstand wird das Spiel ohne Zuschauer stattfinden", sagte sie am Mittwoch dem Berliner Radiosender 105'5 Spreeradio. Dem Berliner Fußball-Bundesligisten liegen dazu bislang keine Informationen vor, sagte Pressesprecher Christian Arbeit auf Anfrage.

Tags zuvor hatte der 1. FC Union mitgeteilt, die örtlichen Behörden im Stadtbezirk Treptow-Köpenick hätten den Berliner Verein informiert, "dass sie nach umfangreicher Prüfung der aktuellen Risikobewertung in Bezug auf die Ausbreitung des Corona-Virus entschieden haben, keine Anordnung über einen Ausschluss von Zuschauern für das Heimspiel zu erlassen."

Europa-League-Spiel Frankfurt gegen Basel mit Zuschauern

Das Europa-League-Achtelfinale zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Basel findet vor vollen Rängen statt. Dies verkündete der zuständige Frankfurter Stadtrat Stefan Majer. Bei dieser Entscheidung sei man der fachlichen Empfehlung des Frankfurter Gesundheitsamtes gefolgt. Für das Hinspiel des hessischen Fußball-Bundesligisten am Donnerstag (18.55 Uhr/DAZN) gelten jedoch Auflagen. "Panik ist ein schlechter Ratgeber. In der momentan zugespitzten Situation bedarf es einen kühlen Kopfes", begründete Majer die Entscheidung, die Partie weder abzusagen noch das Publikum auszuschließen.

Bericht: Frankfurt gegen Basel soll mit Zuschauern stattfinden

Das Europa-League-Achtelfinale zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Basel soll nach einem Medienbericht mit Publikum stattfinden. Für die Partie an diesem Donnerstag (18.55 Uhr/DAZN) sollen sich der Verein, das städtische Gesundheitsamt und das hessische Gesundheitsministerium laut "Frankfurter Allgemeiner Zeitung" darauf verständigt haben, die Fans ins Stadion zu lassen - wenn auch unter Auflagen.

Die Eintracht lud am Dienstagabend gemeinsam mit dem Gesundheitsamt zu einer Pressekonferenz am Mittwochmorgen (9.30 Uhr) ein. Dann soll über die Austragung der Partie gegen die Schweizer informiert werden. Wegen des neuartigen Coronavirus wurden Zuschauer am Dienstag bereits für mehrere Bundesliga-Spiele des kommenden Wochenendes ausgeschlossen. Auch bei den Champions-League-Spielen Bayern gegen Chelsea und Paris gegen Dortmund sowie dem Europa-League-Spiel Wolfsburg gegen Donezk sollen keine Zuschauer zugelassen werden.

Offen ist weiter, wie mit dem Eintracht-Rückspiel am 19. März verfahren wird. Dies hatte die Stadt Basel am Montag abgesagt. Als möglichen Ausweichort hatte ein Sprecher der Hessen auch Frankfurt genannt.

FC Bayern gegen Chelsea in der Champions League ohne Publikum

Das Achtelfinal-Rückspiel des FC Bayern München gegen den FC Chelsea am 18. März findet als Geisterspiel statt. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Dienstag mitteilte, wird diese Partie wegen der Folgen des neuartigen Coronavirus vor leeren Zuschauerrängen ausgetragen.

Wegen Coronavirus: Auch Hoffenheim gegen Hertha wird zum Geisterspiel

Auch das Heimspiel der TSG 1899 Hoffenheim gegen Hertha BSC am Samstag wird wegen der Auswirkungen des Coronavirus ohne Zuschauer ausgetragen. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. "Die Gesundheit der Zuschauer ist das höchste Gut, daran haben sich alle Gespräche und Entscheidungen der vergangenen Stunden bemessen", sagte TSG-Geschäftsführer Frank Briel. Die Entscheidung sei nach intensivem Austausch mit den zuständigen Bundes-, Landes- und Regional-Behörden gefallen.

Auch Bundesliga-Partie Düsseldorf gegen Paderborn ohne Fans

Auch das Bundesliga-Spiel zwischen Fortuna Düsseldorf und dem SC Paderborn am Freitag wird ohne Zuschauer stattfinden. Das sagte Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) am Dienstag bei einer Pressekonferenz. In den städtischen Veranstaltungshallen würden zudem "praktisch alle" Veranstaltungen untersagt. Damit wäre auch das nächste DEG-Playoff-Spiel gegen die Eisbären Berlin betroffen.

Geisel kritisierte die Weisung des Gesundheitsministeriums, die juristisch die Verantwortung bei den Kommunen belasse. Geisel sagte, er hätte eine direkte Verordnung des Landes bevorzugt. Die Grenze von 1000 Besuchern nannte er "einigermaßen willkürlich". Nicht jede Veranstaltung mit mehr als 1000 Besuchern sei per se gefährlicher als eine mit weniger als 1000 Besuchern.

Fußball-Länderspiel gegen Italien in Nürnberg vor leeren Rängen

Das Länderspiel der Nationalmannschaft gegen Italien am 31. März in Nürnberg wird wegen der Ausbreitung des Coronavirus vor leeren Rängen ausgetragen. Darüber hat die Stadt Nürnberg am Dienstag den Deutschen Fußball-Bund informiert, wie der DFB mitteilte.

UEFA weist Spekulationen um EM-Verschiebung zurück: Start am 12. Juni

Die UEFA hat Spekulationen um eine Verschiebung der Fußball-EM ins Jahr 2021 wegen der Coronavirus-Krise zurückgewiesen. "Die EURO 2020 startet am 12. Juni 2020 in Rom. Die UEFA steht bezüglich des Coronavirus und seiner Entwicklung mit den zuständigen internationalen und lokalen Behörden in Kontakt. Der geplante Zeitplan muss nicht geändert werden. Das Thema wird ständig überprüft", hieß es am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur von Seiten des Fußball-Kontinentalverbandes.

Zuletzt hatten mehrere europäische Medien berichtet, dass das in zwölf Ländern geplante Turnier wegen der Ausbreitung der Epidemie möglicherweise nicht wie geplant stattfinden kann.

Union Berlin spielt gegen Bayern München mit Publikum

Das Bundesligaspiel zwischen Union Berlin und dem FC Bayern München am Samstagabend wird mit Publikum ausgetragen. Dies teilte der Berliner Fußball-Club am Dienstag nach Rücksprache mit den örtlichen Behörden mit.

Revierderby Schalke - Borussia Dortmund ohne Zuschauer wegen Coronavirus

Das nächste Geisterspiel der Bundesliga: Borussia Dortmund und Schalke 04 werden das Revierderby am Samstag (15.30 Uhr) ohne Zuschauer austragen. Das teilte die Stadt Dortmund am Dienstagmittag auf einer Pressekonferenz mit.

Nach Basel-Absage: Eintracht könnte auch zweimal in Frankfurt spielen

Nach der Absage des Europa-League-Rückspiels zwischen dem FC Basel und Eintracht Frankfurt in Basel könnten die beiden Vereine nun auch zweimal in Frankfurt gegeneinander spielen. Dies nannte Eintracht-Sprecher Jan-Martin Strasheim am Dienstag ausdrücklich als Option. "Nach der Spielabsage in Basel werden verschiedene Optionen, mit dem Ziel einer schnellen und für alle Parteien sinnvollen Entscheidung, geprüft. Auch Frankfurt kommt dabei als Austragungsort in Betracht", sagte Strasheim.

Wegen des neuartigen Coronavirus hatte die Kantonspolizei Basel-Stadt am Montag eine Austragung am 19. März in Basel verboten. Für das Hinspiel an diesem Donnerstag (18.55 Uhr/DAZN) in der Frankfurter Arena rechnet die Eintracht derzeit nicht mit Einschränkungen. "Gegenwärtig gibt es seitens des Gesundheitsamts keinen Grund, das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen", hatte Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann am Montag mitgeteilt.

Auch Barça-Neapel wegen Coronavirus ohne Publikum

Wegen des Coronavirus findet ein weiteres Achtelfinal-Rückspiel der Champions League vor leeren Rängen statt. Die Begegnung zwischen dem spanischen Fußball-Meister FC Barcelona und dem SSC Neapel werde am Mittwoch nächster Woche im Camp Nou ohne Publikum ausgetragen werden, berichteten spanische Medien.

Das hätten Barça und die katalanische Regionalregierung bei einem Treffen am Dienstag beschlossen. Der katalanische Sportsekretär Gerard Figueras bestätigte vor Journalisten diese Entscheidung. Zunächst sei wegen der Sars-CoV-2-Infektion sogar auch eine Spielabsage erwogen worden, hieß es in Fachmedien wie "Mundo Deportivo "und "Sport".

Im Hinspiel hatte das spanische Team um Weltfußballer Lionel Messi und um den deutschen Nationaltorwart Marc-André ter Stegen in Neapel ein 1:1 geholt. Am Mittwoch spielt Borussia Dortmund bei Paris Saint-Germain ebenfalls vor leeren Rängen.

Bundesligist 1. FC Köln stoppt Kartenvorverkäufe für Heimspiele

Der 1. FC Köln hat wegen der noch ungeklärten Situation um die Durchführung von Großveranstaltungen den Kartenvorverkauf für die kommenden Heimspiele in der Fußball-Bundesliga zunächst gestoppt. Dies teilte der Club am Dienstag mit. Damit wurde auch der für Dienstag vorgesehene Start des Vorverkaufs für Vereinsmitglieder für das FC-Heimspiel gegen RB Leipzig auf unbestimmte Zeit verschoben. Das Match ist für das Wochenende 11. bis 13. April terminiert.

Bundesligist Fortuna Düsseldorf und Zweitligist VfL Bochum hatten bereits am Montag mitgeteilt, dass der Ticketverkauf für die nächsten Partien vorerst ausgesetzt wird. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte zuvor wegen der Ausbreitung des Coronavirus empfohlen, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern offensiver abzusagen.

Gladbach gegen Köln als Geisterspiel: Bundesliga-Derby ohne Zuschauer

Das Bundesliga-Nachholspiel Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Köln an diesem Mittwoch darf wegen des Coronavirus nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Das teilte die Stadt Mönchengladbach am Dienstag mit. Zuvor hatten verschiedene Medien darüber berichtet.

Geisterspiel in Paris: BVB erstattet Fans den Kaufpreis zurück

Borussia Dortmund wird seinen Fans die Kosten für die Eintrittskarten für das Achtelfinal-Rückspiel der Champions League bei Paris Saint-Germain am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) erstatten. Die Polizeipräfektur der französischen Hauptstadt hatte am Montag mitgeteilt, dass das Spiel wegen der Verbreitung des Coronavirus vor leeren Rängen stattfinden muss.

"Liebe BVB-Fans, es tut uns wirklich in der Seele weh, dass wir bei #PSGBVB auf Euch verzichten müssen! Den Kaufpreis fürs Ticket erstatten wir natürlich zurück", twitterte der Verein: "Wir schreiben jeden Einzelnen gerade an und informieren darüber, wie und auf welchem Wege dies vonstattengehen wird."

Coronavirus: Entscheidung über Geisterspiele in der Liga steht bevor

Der deutsche Fußball und die Behörden tun sich schwer, eine einheitliche Linie im Umgang mit der Ausbreitung des Coronavirus zu finden. Dabei ist die Empfehlung von Gesundheitsminister Jens Spahn, Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern offensiver abzusagen, eigentlich klar. Am Dienstag müssen Entscheidungen her, speziell mit Blick auf das rheinische Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln. Die Partie ist am Mittwoch für 18.30 Uhr angesetzt.

Schon die Austragung des Gladbacher Heimspiels gegen Borussia Dortmund am Wochenende hatte für Kritik gesorgt. Das Stadion liegt keine zehn Kilometer vom Kreis Heinsberg entfernt, der bundesweit am stärksten vom Coronavirus betroffen ist. Am Montag hatte es dort auch den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus gegeben.

Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister in Nordrhein-Westfalen, hatte angekündigt, die Empfehlung von Spahn umzusetzen. Das würde auch das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke am Wochenende betreffen. Zuständig sind in NRW aber die Gesundheitsämter.Die bayerische Staatsregierung will Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Gästen zunächst bis Karfreitag untersagen. Das soll am Dienstag auch formell beschlossen werden. Damit wäre auch das Achtelfinal-Rückspiel des FC Bayern in der Champions League gegen den FC Chelsea in der kommenden Woche betroffen.

Dortmunds Geisterspiel in Paris auch ohne Großteil der Medien

Das Achtelfinal-Rückspiel der Champions League zwischen Paris Saint-Germain und Borussia Dortmund am Mittwoch (21.00 Uhr) findet nicht nur ohne Zuschauer, sondern auch ohne den Großteil der Medien statt. Wie der Fußball-Bundesligist am Montagabend mitteilte, werden wegen der Covid-19-Epidemie mit Ausnahme weniger TV-Rechteinhaber keine weiteren Journalisten für die Partie zugelassen. Zudem entfallen die vor solchen Partien obligatorischen Pressekonferenzen am Tag vor dem Spiel und in der Nacht nach dem Abpfiff.

Die Polizeipräfektur der französischen Hauptstadt hatte am Montagmittag aus Sorge vor einer Verbreitung des neuartigen Coronavirus in Übereinstimmung mit dem nationalen Krisenstab beschlossen, die Partie ohne Zuschauer stattfinden zu lassen.

Wegen Coronavirus: FC Bayern drohen mindestens zwei Geisterspiele

Dem deutschen Fußball-Meister FC Bayern München drohen nach der Einigung der Regierungskoalition in Bayern mindestens zwei Geisterspiele. Der schwarz-orange Koalitionsausschuss hatte am Montag in München vereinbart, wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Veranstaltungen mit mehr als 1000 Gästen bis zunächst Karfreitag zu untersagen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen, zuvor hatte die "Augsburger Allgemeine" berichtet. Die Details sollen am Dienstag in einer Kabinettssitzung beraten und beschlossen werden.

In diesen Zeitraum fallen das Champions-League-Heimspiel der Bayern gegen den FC Chelsea am 18. März und die Bundesliga-Partie gegen Eintracht Frankfurt vier Tage später. Sollten die Münchner in einem möglichen Königsklassen-Viertelfinale am 7./8. April Heimrecht haben, wäre auch dieses Spiel betroffen. Erst einen Tag nach Karfreitag könnte der Rekordmeister wieder mit den Fans im Rücken gegen Fortuna Düsseldorf (11. April) spielen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Sonntag empfohlen, wegen der schnellen Ausbreitung des Virus Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern vorerst abzusagen. Die bayerische Staatsregierung will die Details am Dienstag in einer Kabinettssitzung beraten und beschließen, hieß es. In Bayern gibt es mindestens 256 Menschen, die positiv auf Sars-CoV-2, so nennen Experten das neuartige Coronavirus, getestet wurden.

Trotz Coronavirus: 26. Spieltag in Fußball-Bundesligen findet statt

Das Präsidium der Deutschen Fußball Liga hat am Montag beschlossen, dass der 26. Spieltag in den beiden Bundesligen am kommenden Wochenende wie geplant stattfindet, sofern es keine anderslautenden Verordnungen der Behörden vor Ort gibt. Im Falle von behördlichen Einschränkungen der Zuschauerzahl wegen der Ausbreitung des neuen Coronavirus sollen die betroffenen Partien als Geisterspiele ausgetragen werden. Dies teilte die DFL mit.

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zu Beginn der kommenden Woche sollen mit den Vertretern der 36 Profivereine die möglichen Folgen für den Spielbetrieb der beiden Bundesligen im weiteren Saisonverlauf besprochen werden. Zudem will sich die DFL mit dem DFB und der UEFA darüber austauschen, ob eine Verlagerung von Liga-Spieltagen bis Ende Mai theoretisch möglich sein könnte. Die Saison in den Bundesligen endet wegen der EM im Juni regulär Mitte Mai.

Europa-League-Rückspiel von Eintracht Frankfurt gegen Basel fällt aus

Das ist richtig bitter:Das ursprünglich für den 19. März angesetzte Europa-League-Spiel zwischen dem FC Basel und Eintracht Frankfurt kann wegen des neuartigen Coronavirus nicht wie geplant in Basel stattfinden. Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat am Montag mit dem Krisenstab entschieden, diese Partie nicht zu bewilligen. Dies teilte der Schweizer Topverein mit.

Selbst ein Geisterspiel ohne Zuschauer erschien den Verantwortlichen als zu gefährlich, weil davon auszugehen sei, "dass mehrere hundert Fans des Gastclubs nach Basel reisen und sich während des Spiels vor dem Stadion versammeln würden", hieß es in einer Mitteilung des Vereins. Ob und wo das Spiel stattdessen stattfindet, war zunächst offen.

Spiel in Stuttgart findet mit Publikum statt - Längere Kontrollen

Das Zweitliga-Spiel des VfB Stuttgart gegen Arminia Bielefeld soll am Montagabend (20.30 Uhr) wie geplant und mit Publikum stattfinden. Die Schwaben verschickten am Montag wegen des neuartigen Coronavirus noch einmal ausdrücklich Hinweise an die Besucher der Partie. "Bei der Personenkontrolle an den Stadioneingängen ist dem Ordnungsdienst nach Aufforderung der Rücken zuzudrehen, sodass bei der Kontrolle kein direkter Face-to-Face-Kontakt entstehen kann", hieß es in der Mitteilung des VfB. Dies könne "eine längere Kontrolldauer" mit sich bringen, fügte der Fußball-Zweitligist an.

Das städtische Gesundheitsamt verfügte zudem laut Mitteilung, dass ein Stadionbesuch nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet in den vergangenen 14 Tagen gemieden werden soll. Auch Menschen, die in diesem Zeitraum in Kontakt mit einem bestätigten Infizierten standen, sollen dem Stadion am Abend fernbleiben.

Der VfB bekräftigte noch einmal die gemeinsame Entscheidung "in Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden", die Partie wie geplant zu veranstalten. VfB-Vorstandsmitglied Stefan Heim sagte: "Die Gesundheit unserer Fans und Stadionbesucher, unserer Sportler und unserer Mitarbeiter steht für uns immer im Fokus. Man habe die empfohlenen Präventionsmaßnahmen getroffen und stehe sowohl mit den Behörden, als auch mit DFB und DFL "in engem Austausch".

DFL-Chef: Bundesliga-Spieltag mit Zuschauern "nicht realistisch"

Die Deutsche Fußball Liga stellt sich wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf Geisterspiele am nächsten Bundesliga-Wochenende ein. "Wir würden am liebsten schon nächsten Spieltag mit Zuschauern spielen. Das ist aber leider nicht realistisch", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert am Montag bei "Bild live", schloss aber eine Komplett-Absage des kommenden Spieltags aus. "Wir haben entschieden, dass der Spieltag stattfindet, rein sportlich. Mit wie vielen Zuschauern und ob ohne, das ist eine Entscheidung, die die Behörden treffen müssen", sagte der 50-Jährige.

DFL-Chef Seifert sprach von "einer Ausnahmesituation, die wir alle noch nicht erlebt haben. Das betrifft ja auch Handball, Basketball oder auch die Dritte Liga." Eine Spielpause in der Bundesliga sei jedoch "illusorisch" und bringe nichts. Es war auch darüber spekuliert worden, ob Spieltage auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden könnten, um so Geisterspiele zu vermeiden.

Geisterspiel gegen Tuchel: Dortmund wegen Coronavirus vor leeren Rängen

Das Achtelfinal-Rückspiel von Borussia Dortmund in der Champions League bei Paris Saint-Germain mit dem früheren BVB-Trainer Thomas Tuchel wird zum Geisterspiel. Die Polizeipräfektur der französischen Hauptstadt teilte rund 57 Stunden vor dem Anpfiff am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) mit, dass die Partie im Pariser Prinzenparkstadion in Übereinstimmung mit den vom nationalen Krisenstab beschlossenen Maßnahmen im Kampf gegen das neuartige Coronavirus vor leeren Rängen stattfindet.

Coronavirus aktuell:RB Leipzig und Tottenham Hotspurfindet wie geplant statt

Das Champions-League-Spiel zwischen RB Leipzig und Tottenham Hotspur findet am Dienstag wie geplant mit Zuschauern statt. Das hat das Gesundheitsamt Leipzig in einem Gespräch mit RB-Verantwortlichen entschieden. Die Stadt Leipzig begründete die Entscheidung für das Spiel in der Fußball-Königsklasse mit mehreren Punkten: Großbritannien, wo die Gäste am Dienstag herkommen, sei kein Corona-Risikogebiet. Das Spiel sei zudem eine Freiluft-Veranstaltung - und die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) würden nach wie vor zwischen Indoor- und Outdoorveranstaltungen unterscheiden. Zudem habe der zeitliche Faktor gegen eine Absage oder ein Geisterspiel ohne Zuschauer gesprochen.

Coronavirus: Revierderby BVB - Schalke ohne Zuschauer in der Fußball-Bundesliga?

Die Ankündigung von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), dass es in seinem Bundesland Geisterspiele geben werde, könnte schon das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 am kommenden Wochenende in der Fußball-Bundesliga aktuell werden. NRW stellt mit Dortmund, Leverkusen, Gladbach, Schalke, Köln, Düsseldorf und Paderborn die mit Abstand meisten Bundesligisten.

Fußball-Bundesliga mit Spielabsagen und Geisterspielen aktuell: Gladbach - Köln

Ruhrpott-Nachbar VfL Bochum stoppte am Montag vorsorglich den Kartenverkauf für die kommenden Spiele. Das wegen eines Sturms verschobene rheinische Derby zwischen Gladbach und dem 1. FC Köln soll am Mittwoch (18.30 Uhr) angepfiffen werden. Ob mit oder ohne Zuschauer, ist noch unklar.

Coronavirus: VfB Stuttgart gegen Bielefeld kein Geisterspiel

Das Zweitliga-Spitzenspiel des VfB Stuttgart gegen Arminia Bielefeld am Montag (20.30 Uhr) wird trotz der Ausbreitung des Coronavirus nach aktuellem Stand mit Zuschauern ausgetragen. Eine Absage sei nicht geplant, teilte der VfB am Sonntag mit. "Vielmehr bereiten wir uns gemeinsam darauf vor, dass es perspektivisch zu Absagen oder Spielen ohne Zuschauer kommen könnte." Der VfB und die zuständigen Behörden befinden sich über die Situation im Austausch.

Bayern-Arzt: Spiele ohne Zuschauer können "sinnvolle Maßnahme" sein

Mannschaftsarzt Roland Schmidt vom FC Bayern München sieht Geisterspiele wegen des neuen Coronavirus als geeignetes Mittel an. "Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das eine sehr sinnvolle Maßnahme sein kann - und vielleicht ist sie ein Muss. Es kann sein, dass das kommt, dass es kommen wird, dass es kommen muss - so wie Herr Spahn das sagt", sagte Schmidt der Bild.

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rut/fka/news.de/dpa

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