17.12.2019, 12.37 Uhr

Ski-alpin-Weltcup 2019/20 Herren-Ergebnisse: Enttäuschend im Slalom in Val d'Isère, Riesenslalom auf 1.3. verschoben

Am 14. und 15. Dezember waren die Augen der Ski-alpin-Welt auf St. Moritz in der Schweiz gerichtet, als sich die Herren in den Disziplinen Riesenslalom und Slalom maßen. Alle aktuellen Ergebnisse hier!

Im Ski-alpin-Weltcup 2019/20 der Herren stehen am 14. und 15. Dezember 2019 der Riesenslalom sowie der Slalom in Val d'Isere in Frankreich auf dem Programm. Bild: Guillaume Horcajuelo / EPA / picture alliance / dpa

Am 14. und 15. Dezember gastiert der Ski-alpin-Weltcup 2019/20 der Herren in Val d'Isere in Frankreich. Hier messen sich die Wintersport-Athleten in den Disziplinen Riesenslalom und Slalom. Auch die deutschen Ski-alpin-Herren rechnen sich bei den Wettbewerben Siegchancen aus.

Ski alpin Weltcup 2019/20: Alle Ergebnisse der Herren in Val d'Isere (Frankreich)

Alle aktuellen Ergebnisse in Riesenslalom und Slalom der Herren sowie wichtige Informationen rund um die Wettbewerbe im Ski-alpin-Weltcup 2019/20 finden Sie hier im Wintersport-Überblick bei news.de. Damit Sie stets auf dem Laufenden sind, wann welcher Wettkampf stattfindet, haben wir alle Termine der Ski-alpin-Herren nochmals zusammengefasst:

  • Samstag, 14.12.2019, ab 09.30 Uhr: Riesenslalom der Herren in Val d'Isere (Frankreich) - abgesagt, auf 1. März 2020 in Hinterstoder verschoben
  • Sonntag, 15.12.2019, ab 09.30 Uhr: Slalom der Herren in Val d'Isere (Frankreich)

Ski-alpin-Weltcup 2019/20 der Herren: Ergebnisse aktuell aus Val d'Isere (Frankreich)

Wie sich die Ski-alpin-Herren bei Riesenslalom und Slalom in Val d'Isere in Frankreich schlugen, erfahren Sie unmittelbar nach den Wettkämpfen hier im Ergebnis-Überblick bei news.de.

+++ 16.12.2019: Riesenslalom von Val d'Isère auf 1. März 2020 in Hinterstoder verschoben +++

Der am Wochenende in Val d'Isère abgesagte Riesenslalom der alpinen Ski-Herren wird am 1. März in Hinterstoder nachgeholt. Deswegen ändert sich das Rennprogramm für das Wochenende in Österreich auch für andere Disziplinen: Bereits am Freitag steht nun die Alpine Kombination auf dem Programm. Die Startzeiten dafür sind noch nicht fixiert. Am Samstag (12.30 Uhr) soll der Super-G gefahren werden, den Abschluss am Sonntag macht der Riesenslalom (9.45/12.45 Uhr). In Frankreich hatte das Wetter für Verschiebungen und Absagen im Programm gesorgt.

+++ 15.12.2019: Dopfer froh über Platz 21 - Enttäuschender Weltcup-Slalom für DSV +++

Der ehemalige Vizeweltmeister Fritz Dopfer hat beim Weltcup-Slalom in Val d'Isère sein bestes Resultat seit eineinhalb Jahren eingefahren. Über die insgesamt ernüchternde Bilanz des Deutschen Skiverbands konnte sein 21. Platz in Frankreich am Sonntag aber nicht hinwegtäuschen. Beim überlegenen Sieg des Franzosen Alexis Pinturault war der 32-Jährige der einzige DSV-Fahrer im Finale. Die vier anderen Deutschen verpassten die Qualifikation für die Top 30. Dopfer kämpft seit einem Schien- und Wadenbeinbruch vor drei Jahren um eine Rückkehr zu alter Stärke.

"Ich muss derzeit kleinere Brötchen backen, von dem her war die Finalqualifikation für mich ein Erfolg", sagte Dopfer der ARD und bezeichnete seine Ausbeute als "absolut positiv". Nach einem kleinen Fehler zu Beginn des Finals gelang ihm ein zweiter Durchgang auf gutem Niveau. Der Lohn war eine Verbesserung um acht Plätze.

Pinturault gewannt mit 1,44 Sekunden Vorsprung auf den Schweden Andre Myhrer. Der Franzose hatte sich beim ersten Slalom der Saison in Levi nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert, unterstrich vor seinem Heim-Publikum aber seine große Qualität. Stefano Gross aus Italien wurde Dritter. Der Norweger Henrik Kristoffersen arbeitete sich nach einem großen Patzer und Rang 27 im ersten Lauf noch bis auf Rang vier nach vorne und verpasste das Podest um 0,01 Sekunden.

Nach der wetterbedingten Absage am Samstag waren die Bedingungen am Sonntag gut. Wo und wann der Riesenslalom nachgeholt wird, ist offen. Im Gespräch sind das französische Chamonix und Hinterstoder in Österreich.

+++ 14.12.2019: Ski-alpin-Weltcup der Herren in Val d'Isere geht am Sonntag weiter +++

Die Slalom-Herren wagen nach der Absage am Samstag in Val d'Isère den zweiten Anlauf am Sonntag (9.30 Uhr). Fritz Dopfer, Dominik Stehle, David Ketterer und Sebastian Holzmann müssen vor allem Punkte sammeln, um sich in der Startliste nach vorn zu arbeiten und wieder in die Top 30 zu kommen. Bei den Damen steht in St. Moritz um 13.30 Uhr ein Parallel-Slalom auf dem Programm. Im Viererbob startet in Lake Placid (16.00 Uhr) das zweite Weltcup-Rennen innerhalb von 24 Stunden. Die Deutschen um Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich sind auch im letzten Wettkampf vor der Weihnachtspause favorisiert, auch wenn es am Samstag noch nicht zu einem Podestplatz reichte.

+++ 14.12.2019: Zu viel Wind und Schnee: Weltcup-Slalom in Val d'Isère abgesagt +++

Zu viel Wind und zu viel Schnee in den französischen Alpen haben zu einer Absage des Weltcup-Slaloms in Val d'Isère geführt. Nach mehreren Verschiebungen des geplanten Starts gab der Skiweltverband diese Entscheidung am Samstag bekannt. Der Wettkampf soll nun am Sonntag (9.30/12.30 Uhr) nachgeholt werden. Wann und wo der Riesenslalom stattfinden soll, ist noch unklar. Der Slalom war im ursprünglichen Rennkalender für Sonntag vorgesehen, wegen der Wettervorhersage aber mit dem Riesenslalom getauscht und auf Samstag vorgezogen worden.

"Aufgrund der Wettersituation in Val d'Isère war es eigentlich unmöglich, dass man den Slalom durchführt. Es waren Windspitzen bis zur 100 km/h und schlechte Sicht. Die Piste haben sie soweit okay präpariert, aber die Windböen waren einfach zu stark und kein Rennen möglich", sagte Herren-Cheftrainer Christian Schwaiger.

Für den Deutschen Skiverband sind Fritz Dopfer, Sebastian Holzmann, David Ketterer und Dominik Stehle im Slalom vorgesehen. Für die im Riesenslalom eingeplanten deutschen Starter Stefan Luitz, Alexander Schmid und Bastian Meisen ist die Programmänderung ärgerlich.

+++ 14.12.2019: Zu viel Wind: Start des Weltcup-Slaloms in Val d'Isère verschoben +++

Der Start des ersten Durchgangs beim Weltcup-Slalom in Val d'Isère verzögert sich wegen starker Winde um mindestens eineinhalb Stunden und ist nun auf 11.00 Uhr gelegt worden. Das teilte der Skiweltverband am Samstag mit. Der zweite Durchgang soll nun statt um 13.00 Uhr erst um 14.00 Uhr beginnen. In den französischen Alpen war das ursprünglich geplante Programm wegen Schneefalls bereits getauscht worden. Ursprünglich war für den (heutigen) Samstag der Riesenslalom vorgesehen, der nun am Sonntag eingeplant ist. Für den Deutschen Skiverband sind Fritz Dopfer, Sebastian Holzmann, David Ketterer und Dominik Stehle am Start.

+++ 13.12.2019: Volles Wintersport-Programm der Ski-alpin-Herren in Val d'Isère +++

Die Alpin-Asse sind beim Herren-Slalom im französischen Val d'Isere gefordert, für die Frauen geht es beim Super G in St. Moritz um Weltcup-Punkte. Ein Heimspiel haben die deutschen Skispringer im sächsischen Klingenthal. Nach dem Wettbewerb der Frauen sind die Männer am späten Samstagnachmittag im Team an der Reihe. Die Bob-Piloten fahren in Lake Placid in den USA, die Rodler gehen im kanadischen Whistler in die Olympia-Bahn.

FOTOS: Faszination Schnee Das sind die Helden des Wintersports
zurück Weiter Ted Ligety ist ein US-amerikanischer Skirennläufer. Im Riesenslalom wurde er dreimal Weltmeister und einmal Olympiasieger. Im Super-G und in der Kombination kann er je einen Olympiasieg und eine olympische Goldmedaille verbuchen. (Foto) Foto: Stephan Jansen / picture alliance / dpa Kamera

Ski-alpin-Weltcup 2019/20: Der deutsche Herren-Kader im Überblick

Der Deutsche Skiverband (DSV) schickt für die Saison 2019/20 insgesamt 24 Athleten im Bereich Ski Alpin in die neue Saison. Dabei treten die Sportler in unterschiedlichen Disziplinen an, darunter Slalom, Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Alpine Kombination und Parallel-Events. Zum deutschen Herren-Kader zählen unter anderem: Thomas Dreßen, Josef Ferstl, Klaus Brandner, Fritz Dopfer, Sebastian Holzmann, David Ketterer, Stefan Luitz, Andreas Sander, Alexander Schmid, Dominik Stehle und Linus Straßer.

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loc/news.de/dpa

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