14.08.2017, 07.45 Uhr

1. Runde im DFB-Pokal in Live-Stream, TV oder Ticker:   Alle Ergebnisse: Die Spiele der 1. Runde des DFB-Pokals in der Zusammenfassung

Am Freitag startet der DFB-Pokal 2017/2018 in die erste Runde. Bild: dpa

VfB Stuttgart verhindert Pokal-Blamage bei Viertligist Cottbus

Erst im Elfer-Krimi hat der VfB Stuttgart eine kräftige Pokal-Blamage verhindert und Regionalligist FC Energie Cottbus die Revanche für das Finale von 1997 verdorben. 7365 Tage nach dem gewonnenen Endspielduell mit den Lausitzern drehte der lange verunsicherte Bundesliga-Aufsteiger die Erstrunden-Partie und feierte ein schmeichelhaftes 4:3 (2:2, 0:2) im Elfmeterschießen. Björn Ziegenbein und Benjamin Förster vergaben die beiden Elfmeter für Cottbus. Als Abschluss von turbulenten VfB-Wochen mit dem Rauswurf von Jan Schindelmeiser erlebte der neue Sportdirektor Michael Reschke am Sonntag doch noch ein gelungenes Debüt auf der Tribüne.

Die Cottbuser Fabio Viteritti (5. Minute) und Maximilian Zimmer (28.) mit einem Traum-Freistoß überwanden Fußball-Weltmeister Ron Robert Zieler im VfB-Tor und sorgten für die schnelle Führung. Vor 17 516 Zuschauern im Stadion der Freundschaft brachten jedoch Josip Brekalo (49.) und José Matuwila (77.) per Eigentor die Wende. Die Schwaben vermieden damit einen Auftakt-K.o. wie zuletzt 2014, Energie wartet seit 2013 auf den Sprung in die zweite Runde.

Die Heim-Fans beschworen auf Bannern den "Geist von 1997", als die damals drittklassigen Lausitzer erst im Finale mit 0:2 an Stuttgart scheiterten. Und im Stile der Pokalhelden von damals mit ebenso rot-blau-gestreiften Trikots wie vor 20 Jahren legte auch das Team von Coach Claus-Dieter Wollitz los. Mit schnellen Kontern setzte Energie die Stuttgarter früh unter Druck, angesichts zahlreicher Personalprobleme präsentierte sich der Favorit ungeordnet. Mit einem Querpass im eigenen Strafraum legte Dzenis Burnic die Führung für Cottbus auf, Viteritti brauchte nur noch einzuschieben.

Vor allem die linke VfB-Abwehrseite hatte Energie als Schwachpunkt ausgemacht. Nicht nur die beiden verletzten Außenverteidiger Emiliano Insua und Ailton fehlten VfB-Coach Hannes Wolf, auch die Neuzugänge Holger Badstuber (gesperrt) und Dennis Aogo standen noch nicht zur Verfügung. Der ebenfalls im Sommer geholte Zieler gab anstelle des bisherigen Stammkeepers Mitch Langerak seine Pflichtspiel-Premiere - war jedoch beim Freistoß von Zimmer unter die Latte zum 2:0 machtlos.

Nach der Pause trat der VfB zielstrebiger auf, der schnelle Lohn: Nach feinem Solo über die linke Seite zirkelte Brekalo den Ball aus 17 Metern ins lange Eck. Energie war der hohe Kraftaufwand langsam anzumerken, immer weiter zog sich der Außenseiter zurück. Zunächst lenkte Matuwila den Ball unglücklich ins eigene Netz, auf der anderen Seite rettete Zieler in höchster Not gegen Mamba (87.). Und auch in der Verlängerung steckte Cottbus nicht auf, Marc Stein traf per Kopf die Oberkante der Latte. Stuttgart hatte dann jedoch im Elfmeterschießen das glücklichere Ende des Pokal-Krimis für sich.

Geschichte wiederholt sich: Augsburg scheitert im Pokal an Magdeburg

Wieder Magdeburg, wieder Christian Beck: Der FC Augsburg ist zum zweiten Mal nach 2014 in der ersten Runde des DFB-Pokals am nordostdeutschen Drittligisten 1. FC Magdeburg gescheitert. Wie vor drei Jahren war Topstürmer Beck (87.) der Schütze des ersten Tores. Tobias Schwede nutzte in der Nachspielzeit einen Pfostenabpraller zum 2:0 (0:0)-Erfolg. 21.641 Zuschauer sahen eine über weite Strecken überlegene Gastgeber-Mannschaft, die es aber versäumte, besonders in der ersten Halbzeit die klaren Chancen zu verwerten. Der Sieg ging jedoch völlig in Ordnung.

Augsburgs Trainer Manuel Baum hatte seiner neuformierten Mannschaft, in der mit Rani Khedira, Marcel Heller und Michael Gregoritsch drei Neuzugänge von Beginn an aufliefen, zunächst Sicherheitsdenken verordnet. Der Bundesligist ließ die Gastgeber kommen, geriet dabei aber schon frühzeitig unter Druck. 20 Minuten lang berannten die Magdeburger das von Marvin Hitz gehütete Tor der Schwaben. Hitz erwies sich in einer immer mehr verunsichert wirkenden Mannschaft als Einziger mit Normalform. Gegen Michel Niemeyer (3./34.), Marius Sowislo und Christian Beck (45.) klärte er in höchster Not.

Von seinen Vorderleuten war auch im weiteren Verlauf nicht viel zu sehen. Die Abwehr wirkte nach dem Abgang von Kapitän Paul Verhaeg verunsichert, im Mittelfeld fehlte eine ordnende Hand. Lediglich Alfred Finnbogason sollte für Gefahr sorgen, doch die planlos geschlagenen, langen Pässe kamen höchst selten an. Halbe Chancen entsprangen Einzelaktionen, so als Jonathan Schmidt ein langes Solo mit einem harmlosen Schuss abschloss (21.) oder Marcel Heller nach einem Sturmlauf von Martin Hinteregger plötzlich vor FCM-Torhüter Mario Seidel auftauchte, den Schlussmann jedoch nicht überwinden konnte (31.).

Nach der Pause merkte man dem Drittligisten den enormen Lauf- und Kraftaufwand der ersten Halbzeit an. Die Pässe kamen nicht mehr so genau, die Außenpositionen wurden nicht mehr konsequent besetzt, womit sich die Gefahr auf die Strafraummitte verringerte.

Augsburg gestaltete die Partie zwar offener, Möglichkeiten entstanden aber nur bei Kontersituationen. Seidel im Tor der Gastgeber rettete gegen Heller (48.), Finnbogason (52.) und Schmidt (69.). Magdeburg war zwar weiter die überlegene Mannschaft, klare Chancen aber blieben bis in die Schlussminuten aus. Dann wurden sie aber konsequent genutzt.

In der Nacht vor dem Spiel war der Augsburger Mannschaftsbus vor dem Hotel offenbar von Magdeburger Anhängern beschmiert worden. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

Wehen Wiesbaden schmeißt Erzgebirge Aue aus dem DFB-Pokal

Fußball-Drittligst SV Wehen Wiesbaden ist in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Die Hessen gewannen gegen den eine Klasse höher spielenden FC Erzgebirge Aue mit 2:0 (2:0). Die einseitige Partie war nach zwei schnellen Toren von David Blacha (3.) und Stephan Andrist (7.) früh entschieden. Vor geschätzten 2700 Zuschauern boten die Sachsen eine erschreckend schwache Leistung und verloren auch das dritte Pflichtspiel unter dem neuen Trainer Thomas Letsch.

Wiesbaden überzeugte die Auer mit ihrer klaren Spielanlage. Die Gäste leisteten sich viele Fehlpässe und Ungenauigkeiten, die Wiesbaden immer wieder für gute Torchancen nutzte. Robert Andrich (15.) und Alf Mintzel (36.) hätten schon vor der Pause erhöhen müssen. Insgesamt fiel der Wiesbadener Sieg deutlich zu niedrig aus, da Wehen die klar bessere Mannschaft war. Aue wurde nur in der Schlussphase gefährlich. Dimitrij Nazarov (64.) traf nach einem Freistoß nur die Latte, Fabian Kalig (66.), Ferati (71.) und Dominik Wydra (81.) scheiterten an Wehens Torwart Markus Kolke.

Mesenhöler sei Dank: Union gewinnt nach Verlängerung in Saarbrücken

Mit reichlich Mühe und einem überragenden Torhüter Daniel Mesenhöler hat der 1. FC Union Berlin im DFB-Pokal die 2. Runde erreicht und damit 318 500 Euro mehr auf dem Konto. Die "Eisernen" kamen am Sonntag erst nach Verlängerung zu einem 2:1 (1:1, 1:1)-Sieg beim Regionalligisten 1. FC Saarbrücken. Der Berliner Fußball-Zweitligist verdankte es vor 6.222 Zuschauer in Völklingen besonders dem starken Torwart Mesenhöler, dass es nicht das achte Erstrunden-Aus seit 2004 gab. Der Schwede Simon Hedlund erzwang in der 101. Minute die Entscheidung.

Zwar hatte Fabian Schönheim, der zu den sieben neuen Spielern in der Union-Startelf gehörte, die Gäste in Führung gebracht (23.). Doch dann verlor Union die Linie, Kevin Behrens glich aus (40.). Zuvor hatte Schiedsrichter Sören Storks (Velen) einen Treffer des Ex-Unioners Martin Dausch nicht anerkannt und stattdessen auf Elfmeter für Saarbrücken entschieden. Patrick Schmidt scheiterte aber an Mesenhöler, der in der Liga nur die Berliner Nummer zwei ist.

Der 22-Jährige entschärfte auch danach mehrere Großchancen der Gastgeber, etwa als in der zweiten Halbzeit Behrens und Schmidt ganz allein auf das Union-Tor zuliefen. Die Unioner, die in der Liga gemeinsam mit Nürnberg und Bielefeld verlustpunktfrei die Tabelle anführen, brachten den Viertligisten nur durch Einzelaktionen in Gefahr. So traf Damir Kreilach den Pfosten (48.). Hedlund machte es nach Vorarbeit von Polter und Marcel Hartel besser.

HSV blamiert sich in Osnabrück - 13 Bundesligisten weiter

Der Hamburger SV hat sich gegen zehn Drittliga-Kicker des VfL Osnabrück blamiert. Während sich die anderen 13 Bundesligisten bis zum frühen Sonntagabend in der ersten Runde des DFB-Pokals schadlos hielten, verlor der HSV am Sonntag trotz 72-minütiger Überzahl mit 1:3 (0:1) in Osnabrück und steht vor dem Saisonstart gehörig unter Druck.

Ansonsten geriet kaum einer der Erstligisten ernsthaft in Gefahr, sich mit einer Erstrunden-Pleite bei einem unterklassigen Gegner zu blamieren. Anders als in früheren Jahren, in denen stets einige Favoriten strauchelten, schlug noch nicht die Stunde der Außenseiter.

Sogar der nach mäßigen Leistungen in der Vorbereitung kritisierte FC Bayern München scheint rechtzeitig vor dem Bundesliga-Aufgalopp am Freitag (20.30 Uhr) gegen Bayer Leverkusen in die Spur zu kommen. Das lockere 5:0 beim Drittligisten Chemnitzer FC kommentierte Trainer Carlo Ancelotti jedenfalls mit Genugtuung. Der Italiener lobte "Spirit und Einstellung" und freute sich über die Rückkehr von Arjen Robben und David Alaba.

Die Hoffnung ist groß, dass auch Weltmeister-Torhüter Manuel Neuer nach seinem Fußbruch schon gegen Bayer zwischen die Pfosten rückt. "Man merkt unserem Team an, dass nun alle zusammen trainieren können. Das tut der Mannschaft gut", sagte Bayerns neuer Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

Auch Pokalverteidiger Borussia Dortmund übersprang die erste Hürde beim Verbandsligisten 1. FC Rielasingen-Arlen (4:0) ohne Mühe. Gleichwohl könnte es um die BVB-Stimmung besser bestellt sein, denn das Wechseltheater um Ousmane Dembélé nervt. Nachdem der 20 Jahre alte Offensivspieler, der seinen Transfer zum FC Barcelona forcieren will, unerlaubt das Training in Dortmund geschwänzt hatte, wurde er von der BVB-Führung mit einer Geldstrafe belegt und - zunächst bis nach dem Pokalspiel - vom Trainings- und Spielbetrieb suspendiert.

Am Sonntag verlängerten die Clubbosse Dembélés Verbannung "bis auf Weiteres". Das Klima zwischen dem Profi und dem Club ist vergiftet. Es dürfte erst Ruhe einkehren, wenn sich der BVB mit dem spanischen Topclub, der einen Nachfolger für den nach Paris abgewanderten Neymar sucht, auf den Transfer verständigt. "Unser Fokus liegt jetzt auf einer konzentrierten Vorbereitung der Mannschaft auf den Bundesliga-Auftakt in Wolfsburg", betonte BVB-Sportdirektor Michael Zorc am Sonntag. Man werde das Thema nun nicht mehr kommentieren.

Zwar rumpelte es hier und da auch bei den anderen Bundesliga-Clubs. Doch setzten sich immer die Favoriten durch: Leverkusen (3:0 n.V. in Karlsruhe) und Mönchengladbach (2:1 in Essen) schafften bereits am Freitag den Sprung in die zweite Pokalrunde. Am Samstag folgten Köln (5:0 in Bremerhaven), Mainz (3:1 in Lüneburg), Freiburg (2:1 beim Petersen-Familienduell in Halberstadt), Bremen (3:0 bei den Würzburger Kickers), Hoffenheim (1:0 in Erfurt) und Frankfurt (3:0 beim TuS Erndtebrück), am Sonntag Hannover (6:2 in Bonn), Wolfsburg (1:0 in Norderstedt) und Leipzig (5:0 bei Sechstligist Dorfmerkingen).

Im Einsatz waren am Sonntagabend noch der FC Augsburg (in Magdeburg) und der VfB Stuttgart (in Cottbus). Am Montag beschließen Schalke 04 beim BFC Dynamo in Berlin und Hertha BSC bei Hansa Rostock die erste Runde.

Werder schlägt Würzburg 3:0

Werder Bremen hat eine weitere Pokal-Blamage ohne große Mühe verhindert. Nach vier Erstrunden-Niederlagen in den vergangenen sechs Jahren gewann der Fußball-Bundesligist diesmal gegen den Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers mit 3:0 (0:0). Die Tore erzielten Milos Veljkovic in der 50., Max Kruse in der 74. und Maximilian Eggestein in der 77. Minute.

Düsseldorf siegt in Bielefeld - Hennings trifft doppelt

Fortuna Düsseldorf ist dank Joker Rouwen Hennings in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Beim 3:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung gegen den Liga-Konkurrenten Arminia Bielefeld markierte der Stürmer des Fußball-Zweitligisten zwei Tore. Zunächst hatte Kapitän Fabian Klos (55. Minute) die Gastgeber in Führung gebracht, doch der erst nach dem Gegentreffer eingewechselte Hennings (68./96.) drehte mit seinem Doppelpack das Spiel. Das dritte Tor erzielte Oliver Fink (120.). Im Vorjahr waren die Bielefelder noch bis ins Viertelfinale vorgestoßen.

Jahn Regensburg versetzt Bundesliga-Absteiger Darmstadt Pokal-K.o.

Mit zwei späten Toren von Jonas Nietfeld und Kapitän Marco Grüttner hat Jahn Regensburg Bundesliga-Absteiger Darmstadt 98 den frühen K.o. im DFB-Pokal versetzt. Der Aufsteiger gewann am Samstagabend das Duell der Fußball-Zweitligisten mit 3:1 (1:1). Erst traf Joker Nietfeld (86. Minute), dann legte Kapitän Grüttner in der Nachspielzeit nach (90.+4). Darmstadt war vor 8919 Zuschauern durch Artur Sobiech in Führung gegangen (40.). Marc Lais konnte für die Gastgeber per Foulelfmeter ausgleichen (45.+3).

Hoffenheim zieht in zweite Pokalrunde ein - 1:0 in Erfurt

Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim hat ohne Glanz die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Dank des Treffers von Nadiem Amiri (55. Minute) setzte sich die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann beim Drittligisten FC Rot-Weiß Erfurt am Samstag vor 8144 Zuschauern mit 1:0 (0:0) durch. Zwar geht die TSG mit einem "Erfolgserlebnis" in das erste Playoff-Hinspiel zur Champions League am Dienstag gegen den FC Liverpool. Doch beim bislang bedeutendsten Spiel ihrer Vereinsgeschichte müssen die Kraichgauer in drei Tagen zu Hause eine um Klassen bessere Leistung zeigen, wollen sie gegen das Team von Trainer Jürgen Klopp bestehen.

Bayern und Cup-Verteidiger BVB lösen Erstrunden-Aufgaben

Die großen Favoriten FC Bayern München und Borussia Dortmund haben ihre Pflichtaufgaben im DFB-Pokal souverän erledigt. Der deutsche Fußball-Meister und Rekordpokalsieger FC Bayern siegte am Samstag in der ersten Runde beim Drittligisten Chemnitzer FC 5:0, Cupverteidiger Dortmund wurde nach dem Wirbel um Ousmane Dembélé seiner Favoritenrolle beim 4:0 gegen den Sechstligisten 1. FC Rielasingen-Arlen gerecht. Pokal-Finalist Eintracht Frankfurt zog trotz fast 70-minütiger Unterzahl beim 3:0 gegen den Viertligisten TuS Erndtebrück in Siegen ebenfalls in die zweite Runde ein.

Der 1. FC Köln siegte beim Fünftligisten Leher TS in Bremerhaven 5:0, der SC Freiburg setzte sich beim Regionalligisten Germania Halberstadt mit 2:1 durch und der FSV Mainz 05 gewann beim Lüneburger SK 3:1. Am Freitag hatten bereits Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen als erste Bundesligisten - wenn auch mit Problemen - das Weiterkommen geschafft.

Karlsruher SC - Bayer Leverkusen 0:3

Die Gäste drehten erst in der Verlängerung richtig auf. Im ersten Pflichtspiel mit der Werkself von Trainer Heiko Herrlich sorgte Dominik Kohr per Kopf in der 93. Minute nach einer zuvor zähen Partie für das erlösende 1:0. Joel Pohjanpalo (99. Minute) und Leon Bailey (105.) legten weiter Treffer nach.

Rot-Weiss Essen - Borussia Mönchengladbach 1:2

Mit viel Kampf und etwas Glück nahmen die Gladbacher ihre Auftakthürde an der Essener Hafenstraße. Jonas Hofmann (79.) und Raffael (82.) erzielten die entscheidenden Tore für die Borussia. Benjamin Baier hatte Essen zuvor in Führung gebracht und in der 29. Minute für Riesenjubel und zwischenzeitliche Hoffnung auf eine Pokalsensation bei den Fans der Gastgeber gesorgt.

Holstein Kiel - Eintracht Braunschweig 2:1

Im Duell der Zweitligisten setzte sich der Gastgeber durch. Nachdem Ken Reichel in der ersten Spielhälfte noch die große Chance zum Braunschweiger 1:0 per Foulelfmeter vergeben hatte, schoss Christoffer Nyman die Eintracht kurz nach dem Seitenwechsel in Front (48.), Dominick Drexler (71.) glich per Foulelfmeter aus. Zuvor hatte der Braunschweiger Joseph Braffo die Rote Karte gesehen (70.). In Überzahl drehte Kiel das Spiel: Marvin Ducksch traf zum 2:1 (77.)

TuS Koblenz - Dynamo Dresden 2:3

Vor dem Erreichen der zweiten Runde musste Dynamo harte Arbeit leisten. Dejan Bozic (6.) brachte die Gastgeber, die ihr Heimspiel wegen Umbaumaßnahmen im eigenen Stadion im 430 Kilometer entfernten Zwickau austragen musste, früh in Führung. Erich Berko (11.) und Philip Heise (49.) drehten die Partie für den Zweitligisten. In den ereignisreichen Schlussminuten glich zunächst Dimitrios Popovits (80.) aus, ehe Aias Aosman (84.) Dresden erneut nach vorne schoss. Eine Minute später verhinderte Dynamo-Torwart Markus Schubert mit einem parierten Foulelfmeter von Andreas Glockner das 3:3.

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sba/sam/news.de/dpa

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