Von news.de-Volontär Christopher Rust - 14.12.2015, 15.24 Uhr

Tickets für die Fußball-EM 2016 in Frankreich: Abzocke! Fußball-Fans werden zur Kasse gebeten

Seit heute läuft der Ticketverkauf der UEFA und des DFB für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich. Wer allerdings an der Verlosung teilnehmen möchte, wird erst einmal zur Kasse gebeten. Ein Ticket ist damit längst nicht sicher.

Gewinnt er nach der WM in Brasilien auch die EM in Frankreich? Bild: dpa

Heute, 14.12.2015 hat der Verkauf der Tickets für die Fußball-EM 2016 durch die UEFA und den DFB begonnen. Die Auslosung zur Fußball-EM ist erst zwei Tage her aber seit Montagmittag können sich die Fans der deutschen Nationalmannschaft für die heiß begehrten Eintrittskarten bewerben - vorausgesetzt, sie sind Mitglied im Fanklub des DFB.

EM-Tickets nur für Mitglieder

Rund 32.000 Tickets können für die drei Gruppenspiele erworben werden. Doch wer noch kein Mitglied im DFB-Fanklub ist und eine Chance auf eine Karte haben möchte, muss vorher eintreten und wird zur Kasse gebeten. Die Aufnahmegebühr beträgt 10 Euro, der Jahresbeitrag 30 Euro. Eine Garantie auf Tickets hat man damit allerdings noch nicht. Auch die sogenannten "Follow your Team"-Tickets, die den Besuch aller Spiele mit deutscher Beteiligung ermöglichen, kommen in den Verkauf.

Ticketportale für DFB-Fans bis Januar geöffnet

Die Online-Ticketportale der UEFA und des DFB sind noch bis zum 18. Januar geöffnet. Dass der DFB für die Art und Weise der Ticketvergabe in der Kritik steht, wird den Andrang wahrscheinlich nicht mindern. Die Erfolgschancen auf ein Ticket sind im Übrigen unabhängig vom Bewerbungseingang. Die Ticketpreise variieren zwischen 25 Euro für die günstigste Preiskategorie eines Vorrundenspiels und 895 Euro für die teuerste Final-Karte.

Die Rückkehr an den Ort der Schreckensnacht

Deutschland trifft in der Vorrunde der Europameisterschaft in Frankreich auf:

  • die Ukraine (12. Juni, Stade Pierre-Mauroy, Lille),
  • Polen (16. Juni, Stade de France, Saint-Denis/Paris)
    und
  • Nordirland (21. Juni, Parc des Princes, Paris).

Damit wird die Elf von Bundestrainer Jogi Löw an den Ort der Schreckensnacht von Paris zurückkehren. Am 13. November, dem Tag der Terroranschläge, absolvierte die deutsche Mannschaft ein Freundschaftsspiel gegen die französische Auswahl im Stade de France. Auch das Stadion im nördlichen Pariser Vorort Saint-Denis stand im Fokus der Terroristen. Weltmeister Lukas Podolski sagte gegenüber der "Bild": "Die Anschläge werden natürlich unser erster Gedanke sein. Logisch, dass dies in den Köpfen ist und viel darüber berichtet wird. Doch wir müssen dies ausblenden, es darf unsere Leistung nicht beeinflussen."

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ruc/hos/news.de

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